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21

Thursday, December 15th 2011, 11:16am

Lieber Peter,

französische Portomarken scheiden wohl aus - rund um die Fehlstelle sieht man NDP - Stempel. Als Brief der 2. Gewichtsstufe hätte er glaube ich 9 Sgr. gekostet. Wenn 4 1/2 auf der Adressseite Verwendung fanden, dürften sich siegelseitig weitere 2 1/2 Sgr. befunden haben. Eine Unterfrankatur hätte keinen P.D. - Stempel erhalten bzw. wäre in Frankreich, wo es damals noch keine Portomarken gab, mit einer entsprechenden Taxe manuell oder in Stempelform versehen worden.

Liebe Grüsse von bayern klassisch
Liebe Grüsse vom Ralph

Niemals bin ich weniger müßig, als in meinen Mußestunden. Und niemals weniger einsam, als wenn ich allein bin. Publius Cornelius Scipio "Africanus"

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peterhz

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22

Thursday, December 15th 2011, 11:31am

Lieber Bayernklassisch,

Du hast wie immer recht. Wenn ich mir die rückseitigen Stempel genauer anschaue , meine ich den Magdeburger Bahnhofstempel zu erkennen.
Also nix Ebay, sondern gleich in die Tonne :( :( , sprich Restekiste die leider immer größer wird.

ich kann es verschmerzen

Kleiner Nachsatz noch: 7 Groschen glaube ich nicht, eher 9 Groschen oder ist Ulf´s erster Beleg in diesem Thread um 1 Groschen überfrankiert?

schönen Gruss

Peter

noch einen. Ich dachte das Porto nach England wäre 18 Kreuzer?
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23

Thursday, December 15th 2011, 12:10pm

Lieber Peter,

das Franko nach GB war zuvor 18 Kr. gewesen, wurde aber später gesenkt (wann genau weiß ich aus der Hüfte nicht, aber dein Brief wird wohl von 1870 oder 1871 sein). Das Weiterfranko wurde wohl mit 2 Sgr. (?) ausgewiesen, ist aber schwer zu lesen. Eigentlich sollten es 3 Kr. für den NDB und 6 Kr. fremde Posten sein, aber auch das müsste ich erst nachlesen, um sicher zu sein.

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24

Thursday, December 15th 2011, 1:42pm

Lieber Peter,

danke für den Hinweis - 7 Sgr. war das Franko von Briefen des 1. preuß. Rayons nach Frankreich, da hast du Recht. Habe ich schon korrigiert auf 9 Sgr..

Vlt. freut sich ein hier anwesender Magdeburg - Sammler, wenn er so einen Brief bekommt? ^^

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25

Thursday, December 15th 2011, 3:31pm

Lieber Peter

der Brief von MD wurde auf dem erstem Zweigpostamt aufgegeben. Eröffnet wurde dies am 15.03.1868 im Zeughaus am Alten Markt.

Lieber Bayern Klassisch
Vlt. freut sich ein hier anwesender Magdeburg - Sammler, wenn er so einen Brief bekommt?

...eher nicht, einmal mag ich siegelseitige Marken-Frankierungen nicht und wenn diese fehlt...

Mit freundlichem Sammlergruss

Ulf

woermi

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26

Thursday, December 15th 2011, 7:44pm

Ab 1.7.1870 gab es einen neuen Postvertrag für England.
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– Ernest Shackleton

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27

Thursday, December 15th 2011, 9:19pm

Hallo woermi,

danke für die Ergänzung. Ein schönes Paar hast du da - Doppelbriefe kenne ich nicht viele aus dieser Zeit. :P

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28

Friday, December 23rd 2011, 3:56pm

Hallo,


aus dem folgenden Brief von Breslau 28.12.1868 nach Angers in Frankreich werde ich nicht ganz schlau. In der 1. Gewichtsstufe hätte der Brief 4 1/2 Gr. gekostet und in der 2. Gewichtsstufe 9 Gr.
Verklebt sind hier 4 Groschen und nebendran gibt es einen handschriftlichen Hinweis "reicht nicht 4", d.h. insgesamt hätte der Brief 8 Groschen gekostet. Es gibt keinerlei Hinweise, dass evtl. weitere Marken abgefallen wären.
Hat jemand eine Erklärung ? Vielen Dank im Voraus.

Beste Grüße
Postgeschichte-Kemser
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heku49

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29

Friday, December 23rd 2011, 5:13pm

Hallo Postgeschichte-Kemser,

kann es sein das der Postbeamte damit meinte, das nur 4 Groschen verklebt waren.
Groß notiert deute ich ja eine Neun.

Gruß Helmut

woermi

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30

Friday, December 23rd 2011, 5:28pm

Hallo,

der Brief war 1/2 Groschen unterfrankiert.

Unterfrankierte Breife wuren als unfrankierte Briefe unter Anrechnung der Frankatur behandelt.

Der unfrankierte Brief kostete 6 Sg. (wenn ichs richtig im Kopf habe).

Den franz. Tax Vermerk deute ich als eine 2 (Decimes) was in etwa den fehlenden 2 Sg. entsprechen würde.

Schöner Brief.
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31

Friday, December 23rd 2011, 5:37pm

Hallo,

@woermi hat Recht - 2 Decimes Nachtaxe in Frankreich.

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32

Friday, December 23rd 2011, 5:45pm

Hallo zusammen,

vielen Dank für Eure Erklärungen.

beste Grüße
Postgeschichte-Kemser

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33

Friday, June 15th 2012, 7:03pm

... nach Kiew

Liebe Sammelfreunde

folgenden Brief konnte ich bekommen:

Am 30.03.1868 in der Stadtpostexpedition I, Am alten Markt in Zentrum der Stadt Magdeburg aufgegeben, lief er nach Kiew. Frankiert wurde er mit 4 Sgr. Die Stadtpostexpedition wurde am 15.03. erst eröffnet.

Der Brief stammt aus Buckau, wie das Firmalogo "Vereinigte Hamburg-Magdeburger Dampfschiffahrts-Compagnie" und auch das siegel zeigt. Obwohl es in Buckau ebenfalls ein Postamt gab, wurde der Weg zum aufgebenden Postamt gemacht.

Hier noch Daten zur "Fabrik":
http://www.albert-gieseler.de/dampf_de/f…rmadet493.shtml

Mit freundlichem Sammlergruss

Ulf
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woermi

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34

Tuesday, July 24th 2012, 11:05pm

nach Messina...

Anbei ein Beleg Düsseldorf nach Messina (via Verona) meiner Meinung nach korrekt mit 3 SG frankiert.
Leider kann mich mir hingegen keinen Reim auf das blaue und rote Gekritzel machen.

Hat wer eine Idee?
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35

Tuesday, July 24th 2012, 11:10pm

Hallo woermi,

Probleme gab es mit dem Weiterfranko - daher notierte man (mehrfach) 1 1/2 Sgr. als solches und "Österreich", weil es auch andere Laufwege mit anderen Franki gab. Die Hälfte des Frankos war ja an Italien zu vergüten und letztlich hat man dies mit den 1 1/2 Sgr. auch getan.

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woermi

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36

Tuesday, July 24th 2012, 11:18pm

und die roten 5 1/4? waren das kreuzer?
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Wednesday, July 25th 2012, 6:35am

Hallo woermi,

1/4 gab es nur in Preußen bei Silbergroschen, in keiner anderen damals beteiligten Währung, daher machten diese keinen Sinn, so wenig wie die rote 6, die ich lese. Vlt. hatte man einen ganz schlechten Tag erwischt und die Gehirnströme waren noch etwas unsortiert ...

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38

Friday, August 24th 2012, 10:39pm

Liebe Freunde,

dank des lieben @Magdeburger habe ich diesen Gigantenbrief zu einem Scan zusammen gesetzt bekommen. Es dürfte ein wohl einmaliges Stück sein - von der Größe und der Taxierung her kenne ich nichts adäquates.

Abgesandt in Berlin am 30.11.1868 an den Konsul des Norddeutschen Bundes, Herrn Thesmar in Mühlhausen (heute: Mulhouse).

Über Forbach lief er am 1.11. 1868 nach Frankreich und war ein Portobrief der 21. Gewichtsstufe (s. links oben Gewichtsvermerk). Das Porto ergab daher den läppischen Betrag von 12 Francs und 6 Decimes (für unsere süddeutschen Freunde 378 Kreuzer oder 6 Gulden und 18 Kreuzer). Unfrankierte Briefe bis 10g kosteten 6 Decimes, daher der horrende Betrag.

Die blaue 3 von preußischer Hand erschließt sich mir nicht und wurde auch gestrichen.

Siegelseitig zwei Siegeloblaten des Magistrats Berlin und der Ankunftsstempel vom 2.12.1868.

Liebe Grüsse von bayern klassisch
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39

Friday, August 24th 2012, 11:39pm

Hallo bk,

ich sehe die ominös ausgestrichene "3" in gleichem Blaustift wie die Unterstreichung unter Elsass . Könnte es sein, dass hier preussischerseits zunächst etwas irrtümlich taxiert wurde, in der falschen Annahme der Portobrief solle ins ca. 370 km südwestl. von Berlin liegende Mühlhausen / Thüringen laufen, um es dann aber gleich wieder zu korrigieren ?

+ Gruß

vom Pälzer

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40

Friday, August 24th 2012, 11:41pm

Hallo Pälzer,

das wäre möglich - halten wir diesen Gedanken mal fest. ;)

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