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Tuesday, April 5th 2011, 9:51pm

Dienstbriefe (1850 - 1867)

Liebe Sammlerfreunde,

folgende Briefe aus meiner Heimatsammlung
nach Oberviechtach möchte ich zeigen:

Brief aus Pesth vom 4.10.1858,
von Innsbruck vom 24.2.1856 und
von Schwechat vom 14.9.1858.

Beste Grüße von VorphilaBayern
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Tuesday, June 7th 2011, 9:15pm

Hallo die Runde

Leider habe ich keine Briefe wie VorphilaBayern in meine Sammlung.

Aber Heute ist ein interessanter Brief in meine Sammlung gekommen. Der Regierungssache ist von München nach Salzburg in Juni 1864 abgeschickt geworden. Und als RS lief der Brief portofrei nach Österreich (Postverein).
Jemand wollte der Brief als eingeschrieben abschicken und hat Charge geschrieben. Dies ist im Postamt wiederholt geworden, und mit "roten" Charge gestempelt geworden. Hier fehlt aber die Kartierungsnummer, und man kann sich fragen ob der Brief eingeschrieben war. Wen man oben der Absender sieht, "Secretariat der Generaldirektion der königl. Verkehrs Anstalt" muss man davon ausgehen dass dieser Brief gar keine Kartierungsnummer brauchten, obwohl der Brief an eine Privatperson gerichtet war. Bin aber unsicher hier :S

Viele Grüsse
Nils
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  • München-Salzburg 8.6.1864_0001.jpg
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Der Unterschied zwischen Theorie und Praxis ist in der Praxis grösser als in der Theorie.

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3

Tuesday, June 7th 2011, 9:30pm

Hallo Nils,

ein seltener Brief ist das - Klasse!

Er war sicher eingeschrieben, denn die Absendebehörde war der verlängerte Arm des Ministeriums. Einen Schein hat man nicht gezogen, weil er mit der Dienstpost lief und es wohl nicht nötig war, einen Beweis der Einlieferung zu führen.

Ganz seltenes Stück und meinem nach Baden, den ich hier gezeigt habe, nicht unähnlich - Teilvorgedruckte Briefe - s. Posting #34).

Liebe Grüsse von bayern klassisch
Liebe Grüsse vom Ralph

Niemals bin ich weniger müßig, als in meinen Mußestunden. Und niemals weniger einsam, als wenn ich allein bin. Publius Cornelius Scipio "Africanus"

4

Tuesday, June 7th 2011, 10:05pm

Hallo bayern klassisch

Danke für die Antwort. :)

Ja, stimmt, der Brief ist dein Brief ganz ähnlich. Habe ich nicht geachtet. :(

Die Siegeln sind die gleiche, aber auf meinen Brief ist es schwarz. Der König Maximillian ist 10. März gestorben. Wie lange waren die Siegel oder Umrahmungen schwarz?

Viele Grüsse
Nils
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5

Tuesday, June 7th 2011, 11:22pm

Hallo Bayern-Nils,

nach der Trauerordnung vom 20. Juli 1827 mußte bei dem
Ableben des Königs, der Königin und der verwitweten Lan-
desregentinnen von Bayern gem. Abs. 6 folgendermaßen
verfahren werden:
6. "In den Kanzleyen wird drey Monate hindurch schwarz
gesiegelt. Während zweyer Drittheile dieser Trauerzeit
geschehen die Ausfertigungen bey denselben auf schwarz
gerändertem Papiere. Nochmals geschehen diese Ausferti-
gungen wie gewöhnlich und ohne Anwendung eines Papiers
mit schwarzem Schnitt", so der Originaltext.
§VI: Die Zeit der Trauer wird in allen Fällen vom Sterbetag
an gerechnet.

Am 13. Dezember 1912 wurde eine neue Trauerordnung
erlassen.

Im Rundbrief Nr.24/2009 der Arbeitsgemeinschaft Bayern
steht dazu ein ausführlicher Artikel mit Trauerumschlägen
aus den Jahren 1799 bis 1913.

Beste Grüße von VorphilaBayern

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6

Wednesday, June 8th 2011, 6:15am

Lieber VorphilaBayern,

danke für das Zitieren der Trauervorschrift. Vlt. sollten wir einen eigenen Thread für Trauerbriefe eröffnen - es gab ja (leider) mehrfach Grund, dies zu tun.

Liebe Grüsse von bayern klassisch
Liebe Grüsse vom Ralph

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7

Sunday, February 19th 2012, 2:47pm

Liebe Sammlerfreunde,

für den am 13. Juni 1886 verstorbenen König Ludwig II.
wurde am 18. Juni 1886 eine dreimonatige Trauer ver-
ordnet. Hierzu ein Faltbrief mit Trauerrand aus Ingol-
stadt vom 8. Juli 1886 nach Waldmünchen.

Beste Grüße von VorphilaBayern
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8

Sunday, February 19th 2012, 3:02pm

Lieber VorphilaBayern,

R.S. zu streichen und statt dessen P.S. zu schreiben hat man vergessen - macht das Stück nicht schlechter.

Liebe Grüsse von bayern klassisch
Liebe Grüsse vom Ralph

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9

Wednesday, April 18th 2012, 6:00pm

Liebe Sammlerfreunde,

folgenden Brief möchte ich zeigen:
Dienstbrief vom Fürstlich Bischöflichen Consistorium Brixen (Österreich)
an das bischöfliche Ordinariat zu Passau (Bayern) vom 19. Januar 1856.
Siegelseitig Durchgangssstempel von Innsbruck und Ankunftsstempel von
Passau.

Beste Grüße von VorphilaBayern
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10

Saturday, April 21st 2012, 5:37pm

Lieber VorphilaBayern,

ein sehr schöner Dienstbrief, der mit dem blauen Stempelabdruck ein Hingucker ist. Ich bin froh zu sehen, dass er in der richtigen Sammlung gelandet ist. :)

Oft werden solche Dienstbriefe von Sammlern verschmäht - ein Fehler, ohne Zweifel!

Liebe Grüsse von bayern klassisch
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Monday, January 27th 2014, 5:25pm

Liebe Sammlerfreunde,

folgenden Brief möchte ich zeigen:
Dienstbrief einer österr. Militäreinheit mit Aufgabestempel
DONAUWÖRTH (Bayern) nach Saronno (Königreich Lombardo-
Venetien - zu Österreich) vom 14. Dezember 1850.
Meine Frage ist, kann jemand den Text mit Präsentiertvermerk
vom 19.12.1850 -, sowie den Text auf dem Brief vom 1. Januar
1851 lesen. Außerdem was machte diese österr. Einheit in Donau-
wörth. Siegelseitig ein Stempel von Mailand vom 18. Dezember 1850.

Beste Grüße von VorphilaBayern
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12

Monday, January 27th 2014, 5:38pm

Lieber VorphilaBayern,

ich habe ja schon viel gesehen von Bayern, aber solch einen Brief noch nicht. Mein italienisch ist dürftig, aber bei der flüchtigen Handschrift muss ich leider passen. Dr. Mathà hier im Forum kann sicher, spätestens durch eine PN, lesen, was wir alle gerne wissen würden. Wunderbares Stück!
Liebe Grüsse vom Ralph

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Friday, July 6th 2018, 11:47am

Liebe Freunde,

heute zeige ich einen Brief des erzbischöflichen Ordinariates von München und Freising vom 22.8.1851 an "Das Hochwürdigste Fürst - Erzbischöfliche Consistorium in Olmütz", dunnemals Österreich/Mähren.

Man notierte R.S. und "In Strictissime Officiosis" um die mährischen Glaubensfreunde deutlich darauf hin zu weisen, dass es sich hier nicht um eine Parteisache, sondern einen offiziösen Dienstbrief handelte, der auch dort portofrei zu belassen war.

Schön zu sehen und für mich fast neu ist das Trockensiegel mit dem Bischof nebst Mitra auf seinem Sitz, wodurch sich mir wieder die Frage stellt, ob so etwas nicht auch unter die weit gefächerte Rubrik "Bischofsbriefe" bei Bayern fallen würde ...
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Liebe Grüsse vom Ralph

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