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1

Monday, January 27th 2014, 6:21pm

Zumstein Korrespondenz

Hallo,

über Postgeschichte von Bayern zum
lernen hab ich mich erschlossen eine Quelle an Briefen auszusuchen:
Korrespondenz von Familie Zumstein. Es sind ci. 100 Briefe welche bis
Heute nur teilweise verarbeitet wahren. Es ist mir aufgefallen, das
in mehreren Foren über diese Korrespondenz Fragen auftauchen, welche
sehr schwer zum beantworten sind. Aus diesen Grund werde ich auch
versuchen paar Informationen über Postgeschichte in Allgäu
schreiben, welche zur Zustellung wichtig sein können, es wehre auch
nett wenn sie jemand verbessert...


An diese Stelle bitte ich sie mir
detaillierter zum antworten, das ich bei lernen mit schnelleren Tempo
vorwärts kommen kann. Bis Heutigen Tag hab alleine an diese Thema
gearbeitet, also bitte um Entschuldigung Falls ich oft meine Fragen
mit meine eigene Worte beschreibe.Danke.


Briefe sind überwiegend an Orte
Memmingen, Ulm...überwiegend Kempten adressiert.

Was ich bis Heute raus gefunden habe:

1.Familie:

Nachname Änderungen: De la Piere –
zum Stein – Zumstein

Vornahme Änderungen: Joseph – Josef,
Nikolao – Nikolaus


Einbürgerung in Bayern ist unbekannt.

Familienoberhaupt:


  • Josef Zumstein Kaufmann gestorben
    in Kempten 1822

  • Nikolaus Zumstein Kaufmann kathl.
    Geboren in Grossoney im Jahre 1757, gestorben 1832


(auf weitere Daten werde ich
verzichten, weil die nicht zur diese Thema wichtig sind)

Von Kinder wehre wichtigste:

  • Sohn Josef Nikolaus Zumstein
    geboren 1817


  1. Kempten:


Was wichtig ist, Kempten besteht aus
zwei verschiedenen Städten, welche erst 1818 vereinigt wahren.

  • freie Reichsstadt – Altstadt

  • fürstliches Stiftstadt –
    Neustadt



Katholische Fürstabtei und
evangelische Reichsstadt – Und hier fange die Probleme bei
Zustellung von Briefen an! Das Post Konkurrenz Kampf hat Jahre lang
gedauert, mit fiele Intrigen, Anordnungen welche nicht angehalten
wahren, Änderungen usw.


Heute hab ich die Korrespondenz
sortiert, das älteste Brief ist aus Jahr 1741. Diese Erste Brief ist
für mich ein Fragezechen – Ich hoffe ihr könnt mehr entziffern
als ich.


(Brief ist in schlechten zustand, aus
diesen Grund nur Fotografiert. Morgen werde ich mir mit de Siegel
beschäftigen.)



Danke F. :)
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"Im Grunde sind es doch die Verbindungen mit Menschen, die dem Leben seinen Wert geben."
W. v Humboldt

2

Monday, January 27th 2014, 6:43pm

Hallo Filigrana

Die Postgeschichte aus dieser Zeit ist für mich fast ganz neues Land. So leider kann ich nicht viel helfen.

Dieser Link kann dich sicher etwas weiterhelfen falls du den nicht kennst: http://www.bayernsammler.de/pg/pe/wainhalt.html

Der gezeigte Brief ist von St. Gallen abgeschickt. Was der Absender bezahlt hat kenne ich nicht. Der Empfänger aber hat 4 Kreuzer Rheinisch bezahlt.

Bin gespannt was du hier mal zeigen kann. Diese Korrespondenzen sind immer attraktiver als man denken kann :)

Viele Grüsse
Nils
Der Unterschied zwischen Theorie und Praxis ist in der Praxis grösser als in der Theorie.

3

Monday, January 27th 2014, 8:13pm

Wenn ich am Wochenende etwas Zeit finde, helfe ich gerne beim Transkribieren des Briefes.

In Kempten findet übrigens diesen Sonntag, am 02. Februar, ein Vortrag über die Familie Zumstein und ihr Haus im Kempten statt.

Eine Anfrage bei der Stadt Kempten kann bei der Recherche auch helfen.
Beste Grüße,
Stefan

4

Tuesday, January 28th 2014, 1:52pm

Hallo,

danke Nils für das Link, denn werde ich öfter benutzen!

Dir auch danke Stefano, du hast Recht, Recherche ist immer gut.


1. Familie – mir hat am meisten
interessiert von wo genau und wann (?) die nach Bayern kamen...

Zumsteinspitze
http://www.google.de/url?sa=t&rct=j&q=&e…3,d.Yms&cad=rja


Gressoney - Noversch

http://www.google.de/url?sa=t&rct=j&q=&e…3,d.Yms&cad=rja

LG F. :)
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W. v Humboldt

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5

Tuesday, January 28th 2014, 5:42pm

Hallo,

kann ich da von ausgehen das Diese
Brief hat Reichspost - Ulmer Postamt zugestellt?

LG F.
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W. v Humboldt

6

Wednesday, January 29th 2014, 11:24am

Hallo,

ich gehe da von aus das der Absender
das Porto bis Lindau bezahlt hat, und der Empfänger 4 Kreuzer (wie
mir schon Nils geklärt hat) für Zustellung von Lindau nach
Memmingen.(Ich hoffe so weit richtig zu liegen.)


Aber wie kam der Brief nach Lindau???

Falls an diesen Brief keine weitere
Schriftliche Porto Zeichen ist, ist zum vermuten das ein
Kaufmannsbote diese Brief nach Lindau gebracht hat?

Zur damalige Zeitpunkt gabst mehrmalige
wöchentliche Botenverbindung zu Fuß, Pferd oder Wagen zwischen St.
Gallen und Lindau durch die St. Gallen Kaufmannsboten. Aber auch die
Reichspost ab Jahr 1680 kämpft um diese Post Strecke...

LG F.
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W. v Humboldt

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7

Wednesday, January 29th 2014, 11:54am

Hallo Filigrana,

es gab immer mehrere Möglichkeiten, ohne Einschaltung der regulären Post Briefe zu befördern - Metzger, eigene Boten, befreundete Kaufleute oder Verwandte, die häufig einen Kurs ritten oder befuhren. Wenn in dem Brief selbst nichts steht, wird man das kaum einmal heraus bekommen.
Liebe Grüsse vom Ralph

Niemals bin ich weniger müßig, als in meinen Mußestunden. Und niemals weniger einsam, als wenn ich allein bin. Publius Cornelius Scipio "Africanus"

8

Wednesday, January 29th 2014, 12:42pm

Hallo,

danke für dein Antwort bayern
klassisch, ich hab mich schon gefragt wo sind die nette Bayern Kenner
geblieben, ha ha... :P


Durch Verbindung zwischen St. Gallen –
Herstellung und Export von Stickerei Produkten und Zumsteins –
Kaufmann Familie, tippe ich das ein Fuhrmann das Brief nach Lindau
gebracht hat.


Bei dem nächsten Brief (Gleiche
Absender) wir wahrscheinlich das gleiche Zustellung Ablauf zum
vermuten. Unterschied ist bei Datum – 1745 und Porto von Lindau
nach Memmingen – 2 Kreuzer.

Schauen wir mal was noch das Inhalt
verraten lest..


LG F.
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9

Wednesday, January 29th 2014, 2:37pm

Hallo Filigrana,

es geht, wie wohl bei den meisten Briefen, um die Termine für eine Ware. Bei dem Brief hier war die Ware noch nicht bei Zumstein, so dass der Schweizer in St. Gallen schreibt, er würde darauf warten.

Warum es mal 4 und mal 2x kostete, weiß ich aber auch nicht (zu früh für meine Sammlungen).
Liebe Grüsse vom Ralph

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10

Thursday, January 30th 2014, 3:14pm

Hallo,

das älteste Brief direkt adressiert an
N. Zumstein wo ich „rausgefischt hab“, ist auch aus Jahr 1741.

LG F
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11

Thursday, January 30th 2014, 3:29pm

Hallo Filigrana,

er wurde in Röthenbach unweit geschrieben und ohne Einschlatung der Post befördert. Der Franco - Vermerk war hier also kein postalischer, sondern zeigte dem Empfänger in Memmingen, dass er demjenigen, der ihm den Brief übergab, nichts mehr zu geben brauchte.

Da steht auch "Nebst 1 Packhl Flor(in)" - es scheint also eine Geldsendung dabei gewesen zu sein.
Liebe Grüsse vom Ralph

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12

Thursday, January 30th 2014, 4:12pm

Hallo bayern klassisch,

ich such seit halbe Stunde nach –
Brünenbach oder ähnlichen Ort :cursing: -


also fielen fielen dank :) !

In Verbindung zwischen Röthenbach und
Zumsteins ist bestimmt was interessantes zum finden, aber ich
überspringe erstmals paar Briefe, und zeige einen von 1754 (da heißt
der gute Mann Johan), immer noch nach Memmingen.

Wo ist der unterschied bei: Franko und
ganz Franko?
LG F
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W. v Humboldt

13

Thursday, January 30th 2014, 5:08pm

Hallo Filigrana,

er wurde in Röthenbach unweit geschrieben und ohne Einschlatung der Post befördert.

@bayern klassisch

Ich denke eher, dass der Brief in Bad Grönenbach (einst Grönenbach) verfasst wurde.

@Filigrana

Die Bezeichnungen "Franko / Franco", "frei / frey", "ganz frey", "fco." bedeuten alle dasselbe. Der Absender bezahlte die Versendung des Briefes komplett.
Beste Grüße,
Stefan

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14

Thursday, January 30th 2014, 5:26pm

Hallo Filgrana,

der Don hat Recht - Grönenbach steht da (ich habe auch Briefe von Rötenbach nach dorthin, da war der Wunsch der Vater des Gedankens, sorry).
Liebe Grüsse vom Ralph

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15

Thursday, January 30th 2014, 9:05pm

Hallo Männer,

danke schön, danke eure Antworten,
kann ich mich gezielter und schneller orientieren! :)



Zur Grünenbach – Familie Zumstein –
und wieder ein „Stein“


könnte ich diese Link finden (Die
Familie wir immer sympathischer!) aus Jahr 1891.


In Jahr 1856 ist wieder ein Nikolaus
Zumstein auf der Welt gekommen, in jede Zumstein Generation heißt
der erste Sohn Nikolaus Josef Zumstein und übernimmt das Beruf des
Vaters...


LG F.
http://www.google.de/url?sa=t&rct=j&q=&e….60444564,d.Yms
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16

Friday, January 31st 2014, 10:06am

Hallo,

Frage zur „Zoll“ Brief.

Zahlt der Absender Zoll und der
Empfänger die Ausladung? Oder verstehe ich das Ablauf ganz
falsch...?

Danke F. :)
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W. v Humboldt

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17

Friday, January 31st 2014, 10:22am

Hallo Filigrana,

es gab 3 Arten von Zoll im Regelfall:

Ausfuhrzoll (zahlte der Spediteur), Einfuhrzoll (zahlte auch der Spediteur) und Durchfuhrzoll (zahlte auch der Spediteur). Die Frage war, was zahlte wer am Ende?

Wurde eine Sendung aus Bayern nach Österreich geschickt, konnte der Absender seine Ware frei Grenze gestellen lassen, musste also dem Fuhrmann Geld hierfür mitgeben. Wie hoch der österreichische Einfuhrzoll war, konnte er nicht wissen. Das schoss der Spediteur vor und zog es vom Empfänger wieder ein.

Es gab auch Sendungen, die ganz frei waren, also der Absender alles zahlte, was es zu zahlen gab - das war aber selten. Umgekehrt gab es Sendungen, für die der Empfänger später alles zahlen musste, aber auch das ist eher die Ausnahme.

Letztlich war alles davon abhängig, wie man die Geschäftsbeziehung aufgezogen hatte. Zu den Zöllen kamen ja noch einige weitere Kosten hinzu: Pflastergeld (für die Nutzung der Strasse, kommt ja heute wieder), Chausseegeld (für die Erhaltung einer Chaussee), Trinkgeld (Tränkgeld geschrieben) für den Spediteur, Schmiergeld (hat heute eine andere Bedeutung) für die Schmierung der Achsen bei längeren Fahrten und und und.
Liebe Grüsse vom Ralph

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18

Monday, February 3rd 2014, 4:02pm

Hallo und danke BK! :)


bei diese Brief:

1.Das Zürich Stempel hat falsch
angestellte Datum. Es sollte 1831 sein nicht 1381.

2.Geschickt von Balgrist (bei?) Zürich,
oder ist Balgrist kein Ort aber nur Standteil?

3.Wie ist die Adresse gemeint? An N.
Zumstein und Söhne Kempten, aber nach Ulm verschickt ( ??Gebr.
Kindervatterr)?

4.Ist das verlauf Balgrist , Zürich –
Lindau – Ulm?

Zahlte der Empfänger insgesamt 10x?
(6x Schweiz, 4x Lindau – Ulm)? Es ist noch drittes Schriftliches
Vermerkt mit rote Tinte drauf – damit kann ich nichts anfangen...


Echt schwierig für mich! :wacko:


LG F
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19

Monday, February 3rd 2014, 4:22pm

Hallo Filigrana,

die Adresse lautet:

Herren Nicolaus Zumstein & Söhne a(us) Kempten p(er) Adr(esse) d(er) H(erren) Gebr(üder) Kindervatter Ulm. Vermutlich hielten sich Zumsteins in Ulm auf und das wusste der Schweizer Absender.

Balgrist ist heute ein Stadtteil von Zürich (mit einer berühmten Klinik). Damals ohne eigene Poststelle.

2x für Zürich, 4x Transit für den Thurgau und 4x für Württemberg = 10x für den Empfänger. Mit Bayern hatte er nichts zu tun ...
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Monday, February 3rd 2014, 5:12pm

Hallo bayern klassisch,

du hast bestimmt Recht, die wahren zum
diesen Zeitpunkt in Ulm. Es gibst noch sehr fiele Briefe nach Ulm
adressiert, sogar auch Übernachtung Rechnung von dort.

Zur das Porto Antwort sag ich lieber
nichts, außer danke, und stecke meine Nase in Literatur. ;(





Ich schreib noch paar Wörter zum
Anfang diese Korrespondenz...

Also es schaut so aus, das Kaufmann
Zumstein mit andere Kaufmänner aus Gressoney na Memmingen kam. Es
erklärt warum sind manche Briefe nicht direkt auf N. Zumstein
adressiert. Zwischen diese Kaufmänner wahr sehr starke geschäftliche
Zusammenhalt. In Memmingen wahren die aus Konkurrenz und Religiösen
Gründen nicht beliebt, sogar zum späteren Zeitpunkt verjagt.
Gelebt haben die in Gasthäusern.


Mann kann nicht unbedingt diese
Korrespondenz als Zumstein Korrespondenz nennen, passender zur diese
Zeitpunkt wehre Gressoney Kaufmänner. Es sind bestimmt noch sehr
sehr fiele Geschäfts Briefe von Schweiz nach Memmingen für diese
Gressoney Männer gelaufen...es ist aber nicht immer leicht etwas
über die Empfänger raus finden...

Zumstein Familie hat seine
Korrespondenz aufbewahrt, es mussten tausende von Briefen und Belegen
sein, leider wahr sie durch mehrere Verkäufe zerstreut..Aus diesen
Gründen sind Briefe von die Anfang Jahre (ci ab1741) sehr schwierig
zum finden.
LG F
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