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301

Wednesday, July 15th 2015, 11:48am

Augsburg – Kempten 7.10.1819

Hallo,
Über ½ Lot schwere Brief – 6x, welchen Inhalt ich nicht verstehe:
..womit ich Ihnen Protest M. A. über c 500 auf felolos sandte ohne...
500 auf felolos, was könnte damit gemeint sein?
Danke A.
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W. v Humboldt

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302

Wednesday, July 15th 2015, 9:07pm

ich kann nicht alles lesen - die deutsche Schrift ist für mich ein Problem

es geht irgendwie ums begleichen eines Wechsels von 500 unter Protest mit Zinz ..mir diesen Betrag mit
507,18 zu creditieren

auf das felolos (?) wenns dann so ist kann ich mir keinen Reim machen
Phila-Gruß

Lulu

303

Wednesday, July 15th 2015, 9:38pm

Danke Lulu das nachgeschaut hast,
ich lese diese Text folgend:

Seit meinem Lezten vom 18.. womit ich Ihnen Protest M. A. über (C) 500 auf felolos (?) sandte ohne Ihre Warthe, begleite Ihnen hinmit diesen Wechsel unte? Protest M. Z. (mit Zins?) und Ret. ? Mit bitte mir deren Betrag mit: (C) 507,18...zu kreditieren.
Ich empfehle mich ihnen höflichst..

M. Z. - mit Zins könnte gut passen. :)
Denke das es die Richtung gehen kann – Zumstein muss ein fehlende Betrag bezahlen, und jetzt kommen Zinsen drauf.. ?(
Schwierig die Texte verstehen...
LG A
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W. v Humboldt

304

Saturday, July 18th 2015, 11:56am

Augsburg - Kempten 5.1795

Hallo.
3. Bankhaus Conrad Schwarz
- in Internet nur spärliche Informationen zum Verfügung, diese Bankhaus nur mit Zusammenhang mit eine Münzsammlung und abgewickelte Geschäfte erwähnt.

Hier drei Briefe dieses Bankiers aus einen Monat, wovon zwei schwierig zum verstehen sind.
27.5.1795
„F 672,47 Courant an Herr Friederich Benjamin Wegmann/Zürich vergütet“ - Bankhaus informiert Zumstein das die Rechnung aus Zürich beglichen war.

Zwei Briefe aus 2.5. Und 6.5.1795 sind mir unklar.
Die Überweisungen sind durch Banken in K(C)urantmünze umgerechnet. Der vorgesehene 20 Münzfuß aus Jahr 1753 endet sich in Süddeutsche Raum auf 24 Münzfuß. Durch das in Süddeutschen Raum der fein Gehalt kleinen Münzen geringer ist wird 1 Gulden nicht 60 Kreuzer Wert aber 72.
Das Zeichen nach der 20 kenne ich nicht, kann ihm jemand lesen? 20%?
Danke A.
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305

Saturday, July 18th 2015, 8:02pm

Augsburg – Kempten 2.5.1824

4. Bankhaus Erzberger & Schmid 1810 – 1849, Bankhaus Schmid & Co 1850 - 1931
Jakob Friedrich Schmid (1777 – 1824) wuchs als Vollweise, nach seine Kaufmannslehre/Schweiz eröffnet mit Bankier Dietrich Erzberger und Carl Joseph Wollmuth 1804 das Bankhaus „Erzberger & Co“, nach Austritt von Wollmuths 1810 „Erzberger & Schmid“; Jakob Friedrich Benedikt Schmid der Erbe, unten anderen 1837 Direktionsmitglied der Mechanischen Baumwoll-Spinnerei und Weberei, seit 1843 Vorsitz; 1849 Trennung von Erzberger. Das Augsburger Bankhaus Friedrich „Schmid & Co“ zählte nach 1850 zu den führenden Privatbanken Süddeutschlands, durch Paul Schmid (1842 – 1928) Bankier und Großunternehmer - Höhepunkt dieses Bankhaus.
LG A
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306

Sunday, July 19th 2015, 5:19pm

Langenberg - Ulm 5.12.1820

Hallo,
Frage in Post 304 - Umrechnungen von 20 in 24 Münzfuß und umgekehrt, hat mir dieses Brief beantwortet. :)

Aus Text:
"In ergebenen Beantwortung Ihres Schätzbaren von 21t. vor Mts. versichern mir Ihnen Vergleichen Gutschrift von übermachten:
-2000 – auf Augsburg betregen a 120 -2400 in 24 füß."
- In die Bankbriefe ist die Umrechnung in 20 Munzfüß.

Wie es aber oft ist, eine Frage beantwortet sich und die nächste taucht auf:
In Auslage Stempel von Frankfurt sind 20x notiert, plus 8x für? Gesamtporto bis Ulm beträgt 28x.
Die Groschen Notierung kann ich leider nicht lesen.

Absender dieses Briefes ist Firma Gebrüder Colsman. Es ist mir aufgefallen das es weitere Briefe aus diese Textil Fabrikanten Familie in Forum gezeigt wahren. Hier ein Link falls jemand nach Informationen über dehne sucht.
https://books.google.de/books?id=oSewQJX…gIVBI0sCh2z6AAE
LG A
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307

Monday, July 20th 2015, 5:34am

Hallo Adriana,

ich bin mir nicht sicher, dass es die Auslage von Augsburg ist, auch wenn die Farbe mit dem Datum korrespondiert.

Das wären 1 1/2 Gutegroschen = 6x für Preußen, der Rest zu den 20 müssten für TT sein bis zur Grenze Württembergs und für Württemberg dann 8x bis Ulm - warum also über Bayern?
Liebe Grüsse vom Ralph

Niemals bin ich weniger müßig, als in meinen Mußestunden. Und niemals weniger einsam, als wenn ich allein bin. Publius Cornelius Scipio "Africanus"

308

Monday, July 20th 2015, 9:36am

Hallo Ralph,
hab Gestern Auslage Frankfurt von Augsburg korrigiert....bei meinem 0 Orientierung Sinn sollte gleich nachschauen, nicht das schreiben was ich schon von die anderen Briefe aus Langenberg na Kempten kenne.
Ich danke dir, A.
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309

Monday, July 20th 2015, 10:07am

ich bin mir nicht sicher, dass es die Auslage von Augsburg ist, auch wenn die Farbe mit dem Datum korrespondiert.



Hallo die Runde

Man sieht wohl hier deutlich "..GE VON AUG...", so hier darf es kein Zweifel sein. Der Brief lief bestimmt über Augsburg.

Viele Grüsse, Nils
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310

Monday, July 20th 2015, 10:08am

Hallo NIls,

meine alten Augen können das nicht so gut erkennen, wie deine jungen Augen, aber warum sollte Taxis einen Brief ins eigene Gebiet (Ulm) an Bayern ausliefern, dass dafür Geld zu bekommen hätte, aber mit dem Brief nichts anfangen konnte?
Liebe Grüsse vom Ralph

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311

Monday, July 20th 2015, 10:23am

Hallo bk

Warum kann ich nicht beantworten. Aber die Tatsache ist dass die es so gemacht hat. Ob es ein Fehlleitung war weiss ich auch nicht.

Viele Grüsse, Nils
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312

Monday, July 20th 2015, 10:42am

Obere ist aus Jahr 1834 untere 1826, weiteres nach Ulm kann ich leider nicht zeigen.
LG A
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313

Monday, July 20th 2015, 12:23pm

Hallo Filigrana

Toll. Dann ist es wohl klar dass dein erster Brief keiner Zufallslaufweg hatte. Dann sollte es auch andere Briefe aus westlichen Preussen nach Ulm mit diesem Laufweg geben. Interessant :)

Viele Grüsse, Nils
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314

Monday, July 20th 2015, 12:30pm

Hallo Nils,

Filigranas schöne Briefe gingen aber nach Kempten, nicht nach Ulm. Daher ist ein Auslagestempel von Augsburg auf einem Brief nach Ulm nicht nachvollziehbar.
Liebe Grüsse vom Ralph

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315

Monday, July 20th 2015, 12:33pm

Hallo Nils,
die aus Post 312 gehen nach Kempten, bei beiden ist der Auslag Stempel von Augsburg gut lesbar.
Was auf dem Auslag Stempel - nach Ulm steht kann ich leider nicht lesen...
Danke für deine Überlegungen. :)
A.
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316

Monday, July 20th 2015, 1:13pm

Hallo Filigrana

8o Wo sind meine Augen geblieben ;( ........ :D

Danke (es ging wohl etwas schnell)

Viele Grüsse, Nils
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317

Monday, July 20th 2015, 1:36pm

Ich schenke dir neue Brille und du mir eine Bayern Karte, dann helfen wir uns gegenseitig.... :P
Ein Geschichte Unterricht und Geographie Bayern für mich, wehre mit aber noch lieber... 8o
LG A
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318

Monday, July 20th 2015, 4:56pm

Hallo Filigrana,

wieso der Brief nach Ulm über Bayern lief kann ich nicht sagen, die Taxierung ist jedoch klar.
Die 20 Kr. im Auslagestempel von Augsburg waren das preußische Porto. 8 Kr. kostete der bayerische Transit. Die württembergische Post ging völlig leer aus, da Bayern gem. dem Postvertrag mit Württemberg die Beförderung bis auf die jenseitige Grenzpoststation, dies war Ulm, zu leisten und zu zahlen hatte.

Grüsse von liball

319

Monday, July 20th 2015, 6:38pm

Danke schön Liball für deine Meinung. :)

Ich weiß nicht ob ich noch einen aus Zumsteins Korrespondenz von Langenberg nach Ulm finden werde, weil wie es auf dem Brief auch schön geschrieben ist – Derzeit in Ulm...
Aber, wenn ich mir schon die Zeitspanne nur bei diesen 3 gezeigten ansehe – 15 Jahre, und auch in Betracht ziehe wie Modern die Colsmans Fabriken wahren und welche hohe Summen Zumstein für die Wahren zahlten...bin ich mir sicher das es noch sehr viele Briefe zwischen die zwei gibst...wer weiß, vielleicht finde ich irgend wann ein zweites wo wieder nach Ulm ging.
LG A
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W. v Humboldt

320

Thursday, July 23rd 2015, 12:29pm

Straßburg – Augsburg 10.2.1791

Hallo,
wo ich mir dieses Brief ein geschaut habe dachte gleich an das wie Nils mich zur die Taxe von Straßburg korrigiert hat, 4 Sous = 6x
Zumstein Korrespondenz

- was seht neben die 6x auf diesem Brief geschrieben?
Danke A.
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