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  • "preussensammler" started this thread

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1

Saturday, September 7th 2013, 7:41pm

Beschädigte Postsendungen

Gemäß dem Reglement zu dem Gesetze über das Postwesen wurde im Paragraphen 18 festgelegt, wie mit offenen oder beschädugten Postsendungen zu verfahren war.

Bei einer vor kurzem stattgefundenen Auktion ist es mir gelungen, einen Beleg für diese Relegung zu ergattern. Dabei war diese Besonderheit in der Beschreibung nicht einmal angezeigt. Und eigentlich wollte ich den Beleg ja nur für mein Posttarife Objekt ...

Beschreibung:
Mi.Nr. 3 zweimal auf 2 Gr.-Ganzsachen-Umschlag als portoger. MiF, handschriftl. Gewichtsangabe "2 1/20 Ct.", beide Marken zentr. mit Ring-Nr.-Stpl. "189" von BRILON entwertet, Umschlag senkr. außerhalb der Frankatur gefaltet und übliche Alters-/Bedarfsspuren, rücks. die noch fast vollst. erhaltenen Siegel

Bemerkenswerterweise sind die erhaltenen Siegel (Mehrzahl !!) erwähnt, aber die handschriftliche Notiz zu dem offiziellen Siegel der Postanstalt von Oldendorf eben nicht.
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2

Saturday, September 7th 2013, 7:51pm

Hallo preussensammler,

ein Brief so ganz nach meinem Geschmack (ein sog. Vortragsbrief).

Quoted

Bemerkenswerterweise sind die erhaltenen Siegel (Mehrzahl !!) erwähnt, aber die handschriftliche Notiz zu dem offiziellen Siegel der Postanstalt von Oldendorf eben nicht.


Den Satz verstehe ich aber nicht. Auf der Siegelseite steht ja: "Offen angekommen und amtlich verschlossen - Ort 21.12.1851 Unterschrift".
Liebe Grüsse vom Ralph

Niemals bin ich weniger müßig, als in meinen Mußestunden. Und niemals weniger einsam, als wenn ich allein bin. Publius Cornelius Scipio "Africanus"

  • "preussensammler" started this thread

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3

Saturday, September 7th 2013, 7:55pm

Ich meinte die Beschreibung des Loses, in der zwar die Siegel, aber nicht die Besonderheiten des amtlich verschlossenen Briefes erwähnt wurde (die Rückseite war übrigens im Auktionskatalog nicht abgebildet!). Andererseits wäre der Brief dann vielleicht doppelt so teuer gewesen ...

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4

Saturday, September 7th 2013, 7:58pm

Hallo preussensammler,

verstehe - gut für dich und Glück, dass du diese Rosine günstig geschossen hast. Der Prozentsatz von Briefen, deren Versiegelung auf dem Transportweg aufsprang, ist minimal. Da ist jeder Brief eine echte Rarität. Wenn er dann noch so schön ist wie deiner und beide Siegel gut zeigt, darf man sich glücklich schätzen. :P
Liebe Grüsse vom Ralph

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Michael

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5

Saturday, September 7th 2013, 10:11pm

Hallo,

zu diesem Thema kann ich folgenden Paketbegleitbrief zeigen.



1856 aus Leipzig nach St. Petersburg.
Das Paket kam durchnässt in Berlin an und musste dort neu verpackt und gesiegelt werden. Da Paket und Begleitbrief gleiche Siegel aufweisen müssen, wurde der Brief entsprechend mit gesiegelt.

Viele Grüße
Michael
Preußen mit Transiten

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6

Saturday, September 7th 2013, 10:23pm

Lieber Michael,

ein Traum - danke fürs zeigen!
Liebe Grüsse vom Ralph

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peterhz

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7

Sunday, September 8th 2013, 7:54am

Hallo zusammen,

schöne und interessante Stücke werden hier gezeigt.

Einen Brief dieser Art habe ich auch.

Brief aus Rheydt nach Hanau vom 13.11.65 mit aufgebrochenen Siegel vorgefunden und amtlich wieder verschlossen.

schönen Gruss

Peter
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8

Sunday, September 8th 2013, 9:31am

Hallo Peter,

da weiß man nicht, welche Seite die schönere ist - von vor schon bildhübsch und von hinten ein Traum. Wenn du mal einen nach Bayern findest, stehe ich auf der Abnehmerseite Gewehr bei Fuß!
Liebe Grüsse vom Ralph

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9

Saturday, October 12th 2013, 6:35pm

Heute in der Bucht entdeckt:

Eigentlich wollte ich den Brief nur wegen des Nummernstempels 103 erwerben und fand den Preis von fast 60 EUR etwas hoch. Dann habe ich mir das Los genauer angesehen und den Scan der Rückseite entdeckt. So schnell habe ich glaube bisher noch nicht auf die Sofort-Kaufen-Taste geklickt.
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10

Saturday, October 12th 2013, 8:56pm

Hallo preussensammler,

das sind typisch preußische Preise - einen Umschlag mit dienstlichem Verschluß wird man bei anderen AD - Staaten Jahrzehnte suchen müssen, wenn man so etwas überhaupt finden kann. Glückwunsch zu dieser Sonderangebotsrosine. :P
Liebe Grüsse vom Ralph

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11

Sunday, November 17th 2013, 7:01pm

Irgendwie fliegen mir im Moment diese besonderen Belege einfach nur so zu.

Hier mal ein Wertbrief über 165 Taler, der in Stettin mit aufgegangenen Siegeln angekommen ist. Er ist mit insgesamt 7 Silbergroschen freigemacht (3 Silbergroschen Brieftaxe, 4 Silbergroschen Versicherungsgebühr).

Rückseitig sind sogar 2 Unterschriften zu erkennen (wie in der Vorschrift für größere Postanstalten vorgesehen). Interessant sind auch die Gewichtsnotierungen. Bei der Aufgabe waren es noch 17/20 Lot, nach dem Verschluß nur noch 15/20 Lot. Das müssen schwere Siegel gewesen sein.
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