You are not logged in.

Dear visitor, welcome to Forum für Postgeschichte und Markenfreu(n)de. If this is your first visit here, please read the Help. It explains in detail how this page works. To use all features of this page, you should consider registering. Please use the registration form, to register here or read more information about the registration process. If you are already registered, please login here.

  • "Postgeschichte Kemser" started this thread

Posts: 577

Location: Lenggries - Oberbayern

Occupation: Berufsphilatelist

  • Send private message

1

Thursday, February 21st 2013, 1:00pm

Leitweg über die Schweiz

Hallo,

nachdem nun der Empfangsort entziffert ist, möchte ich den Beleg an dieser Stelle nochmals zeigen:

Portobrief aus Konstanz vom 3. August 1806 nach "Wiechs". Leitvermerk "p(er) Stein am Rhein" !!
Aus den Antworten an anderer Stelle hier im Forum kommen momentan zwei "Wiechs" in Frage:

1. Wiechs am Randen, heute ein Ortsteil der Stadt Tengen, Lkr. Konstanz

2. Wiechs, heute ein Ortsteil der Gemeinde Steißlingen, Lkr. Konstanz

In beiden Fällen erschließt sich mir jedoch nicht der Sinn für einen Leitweg über die Schweiz. Habe ich etwas übersehen ?

Beste Grüße
Postgeschichte-Kemser
Postgeschichte Kemser has attached the following images:
  • Z27720.jpg
  • Z27720-1.jpg

Posts: 21,650

Location: Südhessen

Occupation: Privatier

  • Send private message

2

Thursday, February 21st 2013, 5:31pm

Hallo Schorsch,

Theorie: die Leitung über die CH ist mit 2x dokumentiert - weitere 2x ab der Grenze bis zum Zielort (ich unterstelle hier mal W. bei Steißlingen). Alternativ wäre eine Leitung über Württemberg vlt. auch möglich gewesen, aber wenn die Versendung über den Bodensee schneller war (wovon ich ausgehe), dann hatte es nur mit der Schnelligkeit zu tun. Vlt. kann unser Bodensee - Papst @liball hier nähere Auskünfte geben, da er die Gegend sicher besser kennt, als wir.

Liebe Grüsse von bayern klassisch
Liebe Grüsse vom Ralph

Niemals bin ich weniger müßig, als in meinen Mußestunden. Und niemals weniger einsam, als wenn ich allein bin. Publius Cornelius Scipio "Africanus"

  • "Postgeschichte Kemser" started this thread

Posts: 577

Location: Lenggries - Oberbayern

Occupation: Berufsphilatelist

  • Send private message

3

Thursday, February 21st 2013, 6:37pm

Hallo Ralph,

danke für Deine Info, aber die Notwendigkeit einer Leitung über den Bodensee erschließt sich mir beim Betrachten der Karte nicht ganz. Ich hoffe jetzt mal auf @liball.

Besten Grüße
Postgeschichte-Kemser

Erdinger

Experte

Posts: 989

Location: Erding

Occupation: Producer (Books)

  • Send private message

4

Monday, March 4th 2013, 12:26pm

Servus Schorsch,

ich kenne mich mit den innerbadischen Verhältnissen nicht so gut aus, aber könnte es sein, dass es einfacher war, den Brief über die Schweiz zu leiten als über Nellenburgisches Territorium, das erst 1810 zu Baden kam?

http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Baden.png


Viele Grüße aus Erding!
Achter Kontich wonen er ook mensen!

5

Thursday, March 7th 2013, 8:07am

Lieber Schorsch,

der Brief ging sicherlich nach Wiechs am Randen (heute Ortsteil
der Stadt Tengen in Baden) und wurde über Stein am Rhein (seit
Mai 1798 zum Kanton Schaffhausen) gesandt. An Porto fielen 2 Kr.
von Konstanz bis zur Grenze Baden / Kanton Schaffhausen an. Im
Kanton Schaffhausen weitere 2 Kr. Porto. Gesamt bezahlte der Em-
pfänger 4 Kreuzer Porto. Die Zustellung erfolgte von Schaffhausen.

Beste Grüße von VorphilaBayern

6

Wednesday, November 6th 2013, 3:53pm

Liebe Sammlerfreunde,

folgenden Brief möchte ich zeigen:
Unfrankierter Brief von Konstanz (Baden) nach Hemmenhofen (Baden) mit Vermerk "bei Steckborn". Durch diesen Vermerk lief der Brief nicht über Radolfzell (Baden) nach Hemmenhofen, sondern durch die Schweiz bis Steckborn (Schweiz). Hemmenhofen liegt 1,5 km von Steckborn entfernt über dem Bodensee gegenüber in Baden. An Porto wurde für Baden 2 Kr. vermerkt. Siegelseitig wurden 4 Kr. für die Schweiz angeschrieben. Zusammen wurden 6 Kr. vermerkt. Im Brief wurden die 6 Kr. vermerkt, die der Gemeinderat in Hemmenhofen abzeichnete. Wenn der Brief über Radolfzell gelaufen wäre, hätte er nicht soviel gekostet, nur 2 Kr. Porto und 2 Kr. Bestellgeld. Der Brief ist vom 1. Juli 1848.

Beste Grüße von VorphilaBayern
VorphilaBayern has attached the following images:
  • Konstanz-Hemmenhofen.1848.01.jpg
  • Konstanz-Hemmenhofen.1848.02.jpg
  • Konstanz-Hemmenhofen.1848.03.jpg

Planke

Experte

Posts: 375

Location: Gais (Italien)

  • Send private message

7

Sunday, November 18th 2018, 12:50pm

Hallo werte Sammle und Fachmänner!
Hätte hier eine Bitte um Antwort! Ich habe einen Brief der in Karlsruhe geschrieben und über die Schweiz nach Gröden in Tirol gesendet wurde. War es üblich über die Schweiz zu senden.Die Aufgabe Gebühr von Baden war 6 Kreuzer ( rückseitig notiert ). Der Durchgangstempel ist der von St Gallen rückseitig. Als Transitgegühr steht auf der Adressseite 6 Kreuzer für die Schweiz und 14 Kreuzer für Österreich. Das Datum steht beim Stempel Carlsruhe 18. 1. 1840. Es ist kein besonderer Brief ,aber mir fehlt die Sicherheit.
Vielen Dank und Grüße Planke

Posts: 21,650

Location: Südhessen

Occupation: Privatier

  • Send private message

8

Sunday, November 18th 2018, 5:14pm

Lieber Planke,

alles ganz normal für einen einfachen Brief, was du beschreibst war Standard.
Liebe Grüsse vom Ralph

Niemals bin ich weniger müßig, als in meinen Mußestunden. Und niemals weniger einsam, als wenn ich allein bin. Publius Cornelius Scipio "Africanus"

Planke

Experte

Posts: 375

Location: Gais (Italien)

  • Send private message

9

Sunday, November 18th 2018, 7:26pm

Lieber Ralph!
Recht vielen Dank für Deine Hilfestellung heute und auch früher. So kann ich mit sicherem Gewissen die beschreibung tätigen. Da ich noch nicht so lange mich mit der Postgeschichte beschäftige und das gebiet so weitläufig ist ist meine Sicherheit nur gegeben wenn ich die Bestätigung schwarz auf weiß habe. Deswegen brauche ich meist auch eine Bestätigung der Richtigkeit.
Darum einen Großen dank und liebe Grüße: Planke