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Friday, October 19th 2012, 1:48pm

Österreich - Bayern aus der Vormarkenzeit bis 1819

Liebe Sammlerfreunde,

folgenden Brief möchte ich zeogen:
Dienstbrief von Bregenz (Österreich) nach Ingolstadt (Bayern)
vom 23. Dezember 1817. Es sind 2 Kreuzer taxiert. Wer diesen
Betrag bezahlte, kann ich nicht sagen.

Beste Grüße von VorphilaBayern
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2

Friday, October 19th 2012, 2:39pm

Lieber VorphilaBayern,

ich sehe zweimal eine Rötel - Zwei oben links und über dem Stempel; könnte es sein, dass es ein 2x Porto bis zur Grenze gab und 2x für die Zustellung in Ingolstadt dazu kamen? Ganz oben links könnte es "x4" heißen, also 4 Kreuzer in summa.

Liebe Grüsse von bayern klassisch
Liebe Grüsse vom Ralph

Niemals bin ich weniger müßig, als in meinen Mußestunden. Und niemals weniger einsam, als wenn ich allein bin. Publius Cornelius Scipio "Africanus"

3

Friday, October 19th 2012, 5:27pm

Hallo die Runde

Der ExOffo Brief lief unfrankiert bis zum Grenze.

Die Frage weiter ist ob den Rötel bayerische oder österreichischer Herkunft hat.

Ich habe versucht die zwei "Kritzeln" mit Abstände und Gewichte zu vergleichen, aber ich finde keine vernünftige Antworte.

Viele Grüsse
Nils
Der Unterschied zwischen Theorie und Praxis ist in der Praxis grösser als in der Theorie.

4

Monday, October 29th 2012, 2:57pm

Liebe Sammlerfreunde,

mit der Taxierung dieses Briefes komme ich nicht zurecht.
Lief er evtl. nicht wie vorgeschrieben als Teilfrankobrief,
sondern als reiner Portobrief. Siegelseitig ist kein Franko
vermerkt. Innen ist als Jahr 1819 vermerkt. Könnte hin-
kommen, denn Königshofen wurde bereits als kgl. bayr.
bezeichnet. Gehörte bis 1814 zum Großherzogtum Würz-
burg. Der Brief ist aus Wien und lief über Bamberg, so die
Leitwegsangabe.

Beste Grüße von VorphilaBayern
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5

Monday, October 29th 2012, 3:12pm

Lieber VorphilaBayern,

zu dieser Zeit schrieb man oft das Franko auf die Vorderseite, wie auch hier sind 14x CM vermerkt, nach dem Taxpatent vom 1.6.1817 in der II. Stufe für Auslandsbriefe über 12 Poststationen bis 1/2 Wiener Loth. Die zuvor von Wien notierten 28x CM waren falsch und wurde zu Recht abgestrichen, weil sie ein Gewicht über 1/2 bis 1 Loth vorausgesetzt hätten, welches der Brief offensichtlich nicht besaß.

Die 21x rheinisch hat sicher Nürnberg angesetzt - warum man 32x notierte, kann ich prima vista nicht sagen.

Liebe Grüsse von bayern klassisch
Liebe Grüsse vom Ralph

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6

Friday, April 26th 2013, 9:41pm

Liebe Sammlerfreunde,

folgenden Brief möchte ich zeigen:
Dienstbrief von Mauerkirchen im Innkreis, bei Braunau /Böhmen
(Österreich; ab 12.9.1810 bis 30.4.1816 zu Bayern; dann wieder
zu Österreich) vom 21. April 1806. Präsentiertvermerk vom 29.
April 1806 in Wemding (Bayern).

Beste Grüße von VorphilaBayern
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7

Friday, April 26th 2013, 9:58pm

Lieber VorphilaBayern,

ein außergewöhnlicher Brief - aber wo blieb die Chargierung, wo doch eine Recpisse gewünscht wurde? Keine Reco - Nummer(n) Nur links oben das NB - Zeichen der Aufgabepost und das "von München". Diese Briefe sind für mich in ihrer "Unvollkommenheit" immer ein kleines Wunder, aber gerade deswegen ungemein spannend.

Liebe Grüsse von bayern klassisch
Liebe Grüsse vom Ralph

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8

Friday, May 24th 2013, 12:17pm

Ja rätselhaft, aber zumindest wissen wir, daß das "von München" in Augsburg notiert wurde.
LG hk1190

9

Saturday, June 29th 2013, 6:27pm

11.12.1810; Lindau – Steyr. Abrechnung der Porti zweier Briefe auf einem.

Österreich:
a) Auslandsporto 1.7.1810-14.3.1811, ½ Loth = 48 Kreuzer (sind unter 1 f 36 zu erkennen), für zwei Briefe = 1 Gul-den 36 Kreuzer in Einlösscheinen.
b) Transitporto 1.9.1810-14.3.1811, ½ Loth = 36 Kreuzer in Einlösscheinen. Nur ein Brief war ein Transitbrief. Der, auf dem abgerechnet wurde, ein bilateraler.

Bayern:
a) Tarif 1.12.1810, ½ Loth, 48-54 geographische Meilen = 18 Kreuzer rheinische Währung franko bis zur österreichischen Grenze für den vorliegenden Brief.
b) Vermerk über die Transitportovergütung Österreichs an Bayern für den zweiten Brief von 14 Kreuzern in Conventionsmünze (Österreich hob bei der Abgabe 48 Kreuzer in Einlösscheinen ein). Die 14 Kreuzer waren für Briefe aus Frankreich, der Schweiz, Holland, Berg und anderen Staaten, die nur bis Frankfurt frankiert waren, zu zahlen.

Herzlichen Gruß hk1190
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10

Saturday, June 29th 2013, 9:32pm

Hallo hk1190

Danke fürs Zeigen und beschreiben, ein sehr interessanter Brief.

Viele Grüsse
Nils
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11

Tuesday, October 16th 2018, 7:09pm

Liebe Sammlerfreunde,
hierzu folgender Brief:
Teilfrankobrief aus Bludenz (Vorarlberg - Österreich) vom 28. Februar 1818,
nach Markt Weiler (Kgr. Bayern). Der Absender bezahlte bei der Briefaufgabe
8 Kr.C.M. bis zur österr. bayer. Grenze bei Lindau. Von Lindau bis Röthenbach
fielen 3 Kr.rh. Porto an. Der Postbote zwischen Röthenbach und Weiler (seit
1.10.1812 eingesetzt - siehe Vorphilahandbuch Friedrich Pietz - Weiler) ver-
langte 2 Kr.rh. Botenlohn, so daß der Empfänger 5 Kreuzer rh. Porto bezahlte.
Zu Weiler aus dem Vorphilahandbuch von Friedrich Pietz:
30.5.1814 - Gemäß 1. Pariser Friedensvertrag muß das Königreich Bayern
Vorarlberg mit Ausnahme des Amtes Weiler wieder an Österreich abtreten.
Für das Amt Weiler bestehen weiterhin Unklarheiten hinsichtlich der Zuge-
hörigkeit.
3.6.1814 - Bayern tritt Vorarlberg an Österreich ab.
1.5.1816 - Mit Übergabe Salzburgs fällt auch die ehemalige Grafschaft
Hohenems gemäß Konvention vom 14.4.1816 staatsrechtlich an Österreich.
Amt Weiler verbleibt hierbei beim Königreich Bayern.
26.1.1819 - Die immer noch bestehende Vorbehalte Österreichs hinsichtlich
des Amtes Weiler werden ausgeglichen; das Amt betreffende Urkunden und
Akten werden von Österreich übergeben.
Beste Grüße von VorphilaBayern
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