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61

Monday, May 27th 2013, 10:42pm

Lieber Michael,

das kann auch sein - ich denke gerade, dass der Kastenleerer sicher nicht mit Einstein verwandt war und daher, gewissermaßen prophylaktisch, Kastenbrief notierte, für den Fall, dass die Frankatur nicht ausreichend gewesen und er damit seiner Pflicht nachgekommen wäre. Gott-sei-Dank hat ja alles gestimmt ...

Liebe Grüsse von bayern klassisch
Liebe Grüsse vom Ralph

Niemals bin ich weniger müßig, als in meinen Mußestunden. Und niemals weniger einsam, als wenn ich allein bin. Publius Cornelius Scipio "Africanus"

Michael

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62

Wednesday, July 31st 2013, 7:21pm

nach Udine

Liebe Freunde,

hier ein Zugaufgabe ca. 1857 von Rittershausen (heute Wuppertal-Oberbarmen) über Wien und Triest nach Udine.
Absender war die Türkischrotfärberei Hösterey & Gauhe.



Der Wertstempel (GSU U13a) wurde mit dem Kursstempel DÜSSELDORF-WARBURG entwertet.
Interessant die Laufzeiten:
Rittershausen-Triest (über Wien ca. 1400 km) 4 Tage
Triest-Udine (ca. 70 km) 4 Tage

Viele Grüße
Michael
Preußen mit Transiten

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63

Wednesday, July 31st 2013, 7:36pm

Lieber Michael,

starke, kalte Fallwinde von der Adria dürften der Grund gewesen sein, dass es nicht so flott weiter ging. :D

Manchmal kann man sich nur wundern - aber wir stecken halt nicht so tief in der Materie drin; vlt. gab es ein Zugunglück, einen Streik oder einen Erdrutsch in der Nähe.

Liebe Grüsse von bayern klassisch
Liebe Grüsse vom Ralph

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Monday, December 2nd 2013, 3:59pm

Liebe Sammelfreunde

dem lieben @Michael habe ich folgende Ganzsache an "Herrn Friedrich Brünicke Hotel Magdeburg (in) Hamburg" zu verdanken.
Aufgegeben wurde diese am Zug nach Wittenberge, wie der nebengesetzte Kursstempel zeigt.

Mit freundlichem Sammlergruss

Ulf
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Thursday, April 10th 2014, 3:38pm

Magdeburg E.P.B. 1.

Liebe Sammelfreunde

zwar ist der Brief schon deutlich nach der Preussenzeit, paßt jedoch hier.

Am 24.01.1869 wurde ein Brief nach Wenigerode am Zug aufgegeben. Die Teilstrecke Magdeburg - Oschersleben gehörte zur Gesamtstrecke Berlin - Minden, welche der Eisenbahnpost-Expedition 1 in Berlin unterstand. Der Stempel Magdeburg E.P.B. 1. wurde auch nur von den Berliner Beamten genutzt und so erklärt sich auch die blaue Farbe.

Mit freundlichem Sammlergruss

Ulf
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66

Thursday, April 10th 2014, 4:49pm

Lieber Magdeburger,

tolles Stück, da "mit Briefen d(er) Herren Peikert & Co" in dieser späten Zeit sicher keine Massenware. Wenn der nur nach Bayern gelaufen wäre ... 8o
Liebe Grüsse vom Ralph

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67

Saturday, April 26th 2014, 4:13pm

Liebe Sammelfreunde

heute von mir ein Brief, welcher am 25.09.1867 am Zug aufgegeben wurde. Er lief nach Salzmünde bei Halle, also in Richtung Leipzig. Der Rahmenstempel ist in "normalerQualität", also nicht sehr deutlich. In der Litheratur wird er auch als Stationsstempel angesehen. Bisher kann ich nichts gegenteiliges sagen.

Mit freundlichem Sammlergruss

Ulf

@Bayern Klassisch - Danke für die Entzifferung - ich konnte dies nicht lesen. Also gut gekauft.
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Michael

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68

Sunday, January 4th 2015, 4:46pm

Liebe Freunde,

hier eine Zugaufgabe aus der Rheinprovinz von ca. 1865.



Die Aufgabe erfolgt in Sobernheim an der Nahetalbahn, die Marke wurde mit dem Kursstempel Trier - Bingerbrück des II. Zuges entwertet.
Dieser findet sich auch noch mal auf der Rückseite und zusätzlich der relativ seltene (da nur 1864-66 belegt) Stempel Bingen - Frankfurt a.M. Bahnpost.
Bei Zustellung am Folgetag kassierte der Briefträger im hessischen Mainz noch einen Bestellkreuzer.
Der verklebte 1 Sgr. entsprach der Entfernungszone bis 10 Meilen.

Bei der Adresse
Herrn Benjamin Ganz
pr. Adr. ds. B. Ganz & Cie.

kann man vermuten, dass es sich hier um einen Privatbrief handelte, der nicht vom Kontoristen geöffnet werden sollte.

Viele Grüße
Michael
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69

Friday, July 31st 2015, 12:28pm

2x aus MD

Liebe Sammelfreunde

mal zwei Briefe, welche jeweils am Magdeburger Bahnhof am Zug aufgegeben wurden:

Der erste Beleg stammt vom 08.10.1867 und lief nach Montpellier. Der siegelseitig Streckenstempel Berlin - Minden in blau zeigt, dass er von Berliner Beamten bearbeitet wurde, welche natürlich auch vorderseitig handschriftlich den Aufgabeort notiert haben.

Der zweite Beleg ist am 24.08.1864 aufgegeben wurden und lief nach Hönigsdorff. Der Aufgabestempel mit dem Zusatz E.P.B. 1 ist ebenfalls ein Berliner Stempel - hier noch in schwarz.

Mit freundlichem Sammlergruss

Ulf
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70

Friday, July 31st 2015, 1:04pm

Lieber Magdeburger,

der 1. ist ein Schaustück - traumhaft schön und höchst selten. Danke fürs Zeigen. :P :P
Liebe Grüsse vom Ralph

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Michael

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Tuesday, October 4th 2016, 8:56pm

Liebe Freunde,

nachdem der Aufgabeort entziffert wurde, kann ich hier einen weiteren Beleg zeigen.



Ein 3 Sgr.-GSU mit Wertstpl. Nr. 3, verwendet ca. 1854 oder später. Adressiert nach Marienwerder, wurde er in Luckenwalde direkt am Zug aufgegeben.
Luckenwalde war ein Haltepunkt auf der Strecke Halle-Berlin, 3 Stationen vor Berlin. Offensichtlich war es ein Zug ohne ambulantes Speditions-Bureau, da kein Kursstempel verwendet wurde.
Der Zugschaffner (Conducteur) machte fast alles richtig. Mit Tinte notierte er den Aufnahmeort mit Datum. Bei der Entwertung hielt er sich an die Dienst-Instruction für Post-Expediteure (1854), in der es hieß, dass Freimarken und Franco-Couverts bei Eisenbahn-Post-Transporten ohne Speditions-Bureaus ebenfalls mit Tinte zu entwerten waren. Allerdings waren nur die eigentlichen Freimarken durchzukreuzen, bei Franco-Couverts hingegen (wie üblich) die Wertziffer unten im Medaillon durchzustreichen.
Dies wurde dann in Berlin oder Marienwerder von einem Decartierungsbeamten nachgeholt.
Ob der Conducteur für diesen Fehler gerügt wurde, ist nicht überliefert. ;)

Gruß
Michael
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72

Tuesday, October 4th 2016, 9:04pm

Lieber Michael,

ich kann mich kaum daran erinnern, einmal von Preußen eine so anti - royalistische Entwertung gesehen zu haben. ;)

Offenbar war die versteckte Kritik an Preußens Staatsoberhaupt stärker, als die Pflicht zur Befolgung der Vorschriften.

Wieder was nettes für die Contra - Sammlung!
Liebe Grüsse vom Ralph

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Michael

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73

Saturday, March 10th 2018, 7:39pm

Liebe Freunde,

hier ein kleines Damenbriefchen aus Berlin ins thüringische Ilmenau.



Markenentwertung mit dem Kursstempel Berlin-Leipzig
Rückseitig erkennt man zunächst die Kartierung auf Arnstadt und dann die Zustellung in Ilmenau.

Gruß
Michael
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Sunday, July 1st 2018, 6:13pm

Liebe Freunde,

hier ein Brief der 2. Gewichtsstufe aus Dessau nach Kösen bei Naumburg.



Korrekt frankiert mit 4 Sgr. für die Entfernung von knappen 12 Meilen.
Der Brief wurde im Dessauer Bahnhof direkt aufgegeben, oben rechts wurde mit Tinte Dessau Bhf 17/8 notiert und die Freimarken mit einem Federkreuz entwertet. Der Zug lief anscheinend ohne Postconducteur, da auch rückseitig kein Kursstempel abgeschlagen wurde. Der Brief stammt von 1859 (inseitige Angabe), was nach der Postreform von 1854 bewirkte, dass auch bei der fälligen Umspedierung auf die andere Bahnstrecke keine weitere Stempelung erfolgte. So weist der Brief rückseitig nur den Kösener Ausgabestempel vom Folgetag auf.
Durch die fehlenden Kursstempel kann nun leider nicht der exakte Transportweg bestimmt werden. Zwei Möglichkeiten sind gegeben:



Entweder ging es nach westlich nach Köthen und dort über die schon lange bestehende Strecke Magdeburg-Halle(-Leipzig) oder südlich über Bitterfeld und weiter mit der im Frühjahr 1859 neu fertiggestellten Verbindung (Berlin-)Wittenberg-Bitterfeld-Halle.
Von Halle ging es weiter über Merseburg-Weissenfels nach Naumburg und von dort dann ins nahegelegene Solbad Kösen.

Gruß
Michael
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75

Sunday, July 1st 2018, 10:11pm

Lieber Michael,
Ein schönes Stück mit den zwei 2 Silbergroschenmarken. Briefe der zweiten Gewichtsklasse sind ja wohl auch nicht so häufig. Wo finde ich denn den Text der Postreform von 1854?
Beste Grüße von
viele Grüße
Erwin W.
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Monday, July 2nd 2018, 9:34pm

Hallo Erwin,

hast du Mal beim DASV nachgesehen?

Gruß

Dieter

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77

Monday, July 2nd 2018, 10:59pm

Lieber Dieter, nein. Ich hoffte, es ohne größeren Aufwand zu bekommen. ;)
Viele Grüße von
Erwin W.
viele Grüße
Erwin W.
preussen_fan

Michael

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Wednesday, July 4th 2018, 1:14pm

Lieber Erwin,

Wo finde ich denn den Text der Postreform von 1854?

DEN Text gibt es (meinesWissens) so nicht, die Bestimmungen sind in den Dienst-Instructionen für Post-Expediteure von 1854 zu finden.

Gruß
Michael
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Wednesday, July 4th 2018, 6:56pm

Lieber Michael,
Ich werde mal nachschauen, vielleicht werde ich fündig vielen Dank und viele Grüße von
Erwin W.
viele Grüße
Erwin W.
preussen_fan