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1

Sunday, January 6th 2013, 12:29pm

Bayern - Sachsen

Der nachfolgend gezeigte Brief trägt einen mir bisher auf bayrisch-sächsischer Korrespondenz nicht bekannten "PP"-Stempel, der wohl als "Port Payè" zu interpretieren ist.

Kann bitte jemand die entsprechende Einführungsverfügung zeigen sowie den Verwendungszeitraum abgrenzen?

Altsax
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2

Sunday, January 6th 2013, 3:19pm

Lieber Altsax,

eine Einführungsverordnung kenne ich nicht, aber diese Stempel waren im rechtsrheinischen Bayern bei Auslandsbriefen üblich, die nach 1802 datieren. In der Pfalz hat man sie auch für frankierte Inlandsbriefe und Auslandsbriefe verwendet.

Liebe Grüsse von bayern klassisch
Liebe Grüsse vom Ralph

Terret vulgus, nisi metuat. Tacitus

3

Monday, January 7th 2013, 2:01pm

Lieber bk,

bedeutet "üblich", daß sie generell auf frankierten Auslandsbriefen abgeschlagen worden sind, oder kommen auch Francobriefe ohne diese Stempel in nennenswerter Zahl, also nicht nur zufällig, vor?

Liebe Grüße

Altsax

4

Monday, January 7th 2013, 4:22pm

Hallo Altsax

Der PP Stempel habe ich auf nur einen Brief bei mir gefunden. So in meinem Bestand ist es selten zu finden.
Ich meine auch dass die nicht so häufig vorkommt. Die ich in Erinnerung habe kamen von Regensburg.

Viele Grüsse
Nils
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5

Monday, January 7th 2013, 4:36pm

Lieber Altsax,

ich meine üblich, weil die Briefe, die ich frankiert ins Ausland habe, und in deren Postverträgen diese Stempel auch benannt sind (also nicht nach Österreich usw.), kaum einmal eine Ausnahme bekannt ist.

Du kannst hier mal in den Thread Bayern - Frankreich PV 1822 bei den Frankobriefen schauen, da wirst du einige finden.

Liebe Grüsse von bayern klassisch
Liebe Grüsse vom Ralph

Terret vulgus, nisi metuat. Tacitus

6

Monday, January 7th 2013, 8:42pm

Hallo die Runde

Hier ein Beispiel für die Ausnahmen - Uffenheim-Wien 1829 - also irrtümlich abgeschlagen. Kommt ab und zu vor, wohl eher selten.

Wie üblich ein Stempel auf Briefe nach Sachsen ist, kenne ich auch nicht. Ob ich es jemals gesehen habe.

Viele Grüsse
Nils
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7

Monday, January 7th 2013, 9:40pm

Hallo Nils,

dein Brief ist in der Tat selten - man muss lange suchen, um einen solchen zu bekommen, auf dem der Stempel nichts zu suchen hatte. Schön!

Liebe Grüsse von bayern klassisch
Liebe Grüsse vom Ralph

Terret vulgus, nisi metuat. Tacitus

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8

Wednesday, April 17th 2013, 12:59pm

Liebe Freunde,

ein einfacher Portobrief für 4 Neugroschen ging von Regensburg am 13.2.1864 auf seine Reise nach Leipzig, wo ihn der Empfänger, Herr I. G. Peuschel sehnlichst erwartete, weil er ja sonst nicht das Porto bezahlt hätte.

Der Absender notierte was ihm ganz wichtig war "eigenhändig". Meine Frage nun an der fortgeschrittenen Sachsen - Sammler: War dieser Vermerk für die Leipziger Post bindend?

Liebe Grüsse von bayern klassisch
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Liebe Grüsse vom Ralph

Terret vulgus, nisi metuat. Tacitus

9

Thursday, March 21st 2019, 5:42pm

Liebe Sammlerfreunde,

hierzu folgender Brief:
Unterfrankierter Franko Chargebrief von Wunsiedel (Bayern) nach Schwarzenberg
in Sachsen aus der Zeit von 1823 bis 1833, als dieser Einzeiler "WUNSIEDEL" in Verwendung war. Der Absender bezahlte bei der Briefaufgabe 7 Kr. für Bayern und 18 Kr. für Sachsen. Dazu für Einschreiben 4 Kreuzer. In Sachsen wurden 2 1/4 Loth vermerkt, sowie die Nachgebühr für den Empfänger.

Beste Grüße von VorphilaBayern
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10

Thursday, March 21st 2019, 5:55pm

Lieber Hermann,

ich habe ja eine Mini - Sammlung zu Wunsiedel und dergleichen von dort noch nicht gesehen - generell sind ja unterfrankierte Recobriefe Seltenheiten, weil die Post den Fehler machte und nicht der Kunde. Klasse!
Liebe Grüsse vom Ralph

Terret vulgus, nisi metuat. Tacitus

Klesammler

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11

Thursday, March 21st 2019, 6:05pm

Hierzu mal eine Frage:
Gab es in Bayern für Postler auch so heftige Strafen für Verfehlungen wie in Preußen?

beste Grüße

Dieter

12

Wednesday, September 11th 2019, 11:51am

Kaiserslautern - Dresden 31.07.185X

Hallo Sammlerfreunde,
.
so richtig gefallen, hat der nach Dresden-Friedrichstadt adressierte Beleg anbei anfangs nicht, aber mittlerweile hat sich das sogar ins Gegenteil gekehrt. Die 6 Kr Marke wurde von der blauen 3 Kr ein Stück weit überklebt, was in der Durchleuchtung klar ersichtlich wird. Auch der rechte Seitenrand ist sehr erfreulicherweise unberührt geblieben, weil sich die Randline nach oben hin verdünnt...und genau parallel dazu wurde geschnitten. Ich gehe bei der 2II von einer Platte 2a aus, richtig ?
.
Viele Grüße
vom Pälzer
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13

Wednesday, September 11th 2019, 4:45pm

Kaiserslautern - Dresden

Hallo Tim,

ich glaube, um dir eine sichere Plattierung zu geben, solltest du die Marke einzeln mit 600 dpi scannen ...

.... dann haben es auch meine alten Augen leichter ... :D


Schöne Grüße
Bayern-Nerv Volker
Nimm dir im Leben ruhig die Zeit zum Sammeln und genieße einen guten Wein, denn die gesammelte Zeit nimmt dir irgendwann das Leben und dann wird man um dich weinen. (V.R.)

Bayernfarbenvielfaltverrückt - warum nicht?

Klesammler

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14

Wednesday, September 11th 2019, 6:11pm

..... alte Augen !!
Volker hat erst vor Kurzem seine letzten Eierschalen abgeworfen. Der junge Kerl!

Gruß

Dieter

PS: Urlaub zu Ende. Heute wieder arbeiten.

15

Wednesday, September 11th 2019, 7:44pm

Hallo Pälzer,

genau richtig, die 3 Kreuzer blau ist von Platte 2a. Die übliche Verwendungszeit einer Marke von Platte 2a war von Ende 1850 bis Anfang 1853.

Die Marke zeigt den im Michel-Handbuch-Katalog bei Platte 2IIa gelisteten PF VI "Rechte untere Ecke abgeschrägt". Zum Vergleich habe ich die im Handbuch


abgebildete Marke mit dem PF VI eingestellt.

Gruss kilke
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Wer um Einzelmarken einen Bogen macht hat sich verlaufen.

16

Wednesday, September 11th 2019, 9:38pm

Hallo kilke,
.
Die Marke zeigt den im Michel-Handbuch-Katalog bei Platte 2IIa gelisteten PF VI "Rechte untere Ecke abgeschrägt".
.
Sack und Asche, da leggst dich doch jetzt nieder, das auch noch. Gleich mal "gevogelpeindelt", nicht schlecht. Besten Dank ! Lieber Volker: Den Beleg hatte ich zuerst von der Rückseite mit 200dpi gescannt, dann die Vorderseite. Weil meine neue primitive scannersoftware aber ständig wieder auf 150 runterstellt, ist das vorne dann unbeabsichtigt kleiner geworden. Neuer Rechner, neue Probleme, so sollte es eigentlich nicht sein.


Viele Grüße
vom Pälzer`s Tim