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61

Friday, December 14th 2012, 7:37pm

Hallo,

hier ein netter Brief von Hamburg nach München, aufgegeben am 26.6.1863, angekommen am 28.6.1863. Der Brief ist mit der Mi.-Nr. 31 zu 3 Sgr. korrkekt frankiert.

Gruß

senziger
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CONCORDIA DOMI, FORIS PAX

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62

Friday, December 14th 2012, 8:17pm

Hallo senziger,

wirklich ein nettes Briefchen - viele von Hamburg nach Bayern gibt es nicht, wohl auch, weil es keine (zumindest mir bekannten) bedeutenden Korrespondenzen mehr gibt.

Liebe Grüsse von bayern klassisch
Liebe Grüsse vom Ralph

Terret vulgus, nisi metuat. Tacitus

63

Monday, August 26th 2013, 8:20pm

Liebe Sammlerfreunde,

folgenden Brief möchte ich zeigen: Dienstbrief als Herzogliche Dienst Sache (H.D.S.) vom Herogl. Sachsen. Coburg. Gothaischen Consulat zu Hamburg an das H. S. Staats-Ministerium zu Coburg vom 2. Januar 1854. Siegelseite Durchgangsstempel GOTHA vom 3.1. und Ankunftsstempel COBURG vom 4. Januar.

Beste Grüße von VorphilaBayern
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64

Friday, September 13th 2013, 6:15pm

Lieber VorphilaBayern,

ich glaube es hieß H(errschafftliche) D(ienstes) S(ache), aber bei Taxis kann es natürlich auch anders geheißen haben (ich erinnere an die bayer. Partei - Sache und das gleiche hieß in Baden "Partie - Sache).

Allein schon das Adjektiv "hochpreisliche" habe ich noch nie auf einem Brief gesehen - klasse!
Liebe Grüsse vom Ralph

Terret vulgus, nisi metuat. Tacitus

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65

Saturday, January 31st 2015, 6:06pm

Liebe Freunde,

was möchte uns dieser Brief erzählen?

http://www.ebay.de/itm/Brief-von-HAMBURG…=item5b0be3d926
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Liebe Grüsse vom Ralph

Terret vulgus, nisi metuat. Tacitus

nordlicht

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66

Saturday, January 31st 2015, 6:14pm

Hallo bayern klassisch,

... dass der Absender ein Zeitreisender gewesen sein muss, um die Marken aufzukleben? ;)

Viele Grüße
nordlicht

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67

Saturday, January 31st 2015, 6:20pm

Hallo Nordlicht,

dir ist es natürlich sofort aufgefallen - man nehme einen simplen, unfrankierten Brief (keine Franko - Vermerk unten links) und pappe je eine 5 und 10 Groschenmarke auf, die ungebraucht nichts kosten. Auf diese Melange drückt man eine "erstklassige" Stempelfälschung des Ringnummernstempels auf und hofft, dass der geneigte Sammler übersieht, dass es ein gewöhnlicher Portobrief in die Schweiz war, der 9 + 3 = 12 Kreuzer = 40 Rappen kostete und dunnemals korrekt taxiert wurde.

Alles echt - bis auf die Ringnummernstempel 300, auch wenn die Nummer für TT Hamburg stimmt. Wenigstens das hat der Fälscher gewusst ...
Liebe Grüsse vom Ralph

Terret vulgus, nisi metuat. Tacitus

68

Saturday, January 31st 2015, 6:21pm

Hallo bayern klassisch

Erster Brief mit Marken nach Isler. :D

Viele Grüsse
Nils
Der Unterschied zwischen Theorie und Praxis ist in der Praxis grösser als in der Theorie.

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69

Saturday, January 31st 2015, 6:25pm

Hallo Nils,

ja, dank eines Künstlers.

Spaß beiseite - früher gab es viele frankierte Briefe an Isler; die Marken wurde alle abgenommen und die Briefe entsorgt. Schade - ich möchte gar nicht wissen, welche Rosinen damals alle dabei waren, eine Schande.
Liebe Grüsse vom Ralph

Terret vulgus, nisi metuat. Tacitus

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70

Monday, September 9th 2019, 9:59am

Liebe Freunde,

Briefe aus Hamburg / Taxispost nach Bayern sind hinsichtlich ihrer Datierbarkeit dankenswert - der hier porto gelaufen am 27.7.1851 sowieso. Aber warum ist das Datum, gerade im Jahr 1851, so wichtig?

Nun - die Hansestädte waren mit dem Beitritt einiger Gebiete der thurn und taxischen Lehenspost mittelbar zum Postverein gekommen, so auch Hamburg. Da Thurn und Taxis zum 1.5.1851 mit Frankfurt am Main seine Zentralstelle dem Postverein anschloß, galten ab diesem Datum Briefe auch von und nach den Hansestädten mit Vermittlung taxischer Posten als Postvereinsbriefe. Offiziell wurden die Hansestädte aber erst zum 1.1.1852 als Mitglieder des DÖPV ausgeschrieben, so dass es eine halbjährliche Interimsphase gab, in die dieser Brief fiel.

Er wurde daher korrekt wie ein gewöhnlicher Postvereinsportobrief mit 9 Kreuzern (über 20 Meilen Hamburg - Mittenwald an der Isar) und 3 Kreuzern Portozuschlag = 12 Kreuzer taxiert. Emfpänger war das bekannte Verlagshaus (mit eigener Instrumentenherstellung) Joh. A. Baader & Compagnie. Der Ankunftsstempel fehlt von dort, wie praktisch immer, so dass wir nicht wissen, wann er ankam. In Ermangelung anderer Stempel siegelseitig ist aber die Leitung (langsam!) über Nordhessen nach Frankfurt am Main und von dort via Aschaffenburg - Würzburg - München zu unterstellen.

Vor dem 1.5.1851 hätte man einen kleinen Gebührenbaum gesehen, der das taxische Porto von Hamburg bis Aschaffenburg gezeigt hätte und das bayer. Inlandsporto nach dem Reglement vom 1.12.1810 (!) bei einer halblöthigen Einteilung (jetzt aber das alte Münchener Loth, statt des Zolllothes) und der Brief hätte ganz, ganz anders ausgesehen ...

Aber für meine Mini - Sammlung "1851" ist er mir so gerade recht.
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Liebe Grüsse vom Ralph

Terret vulgus, nisi metuat. Tacitus