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Michael

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Friday, March 25th 2011, 7:40pm

Infla Freimarken Posthornserie

Liebe Sammlerfreunde,

dann oute ich mich mal: Etwas Infla (Freimarkenserien 1921) gehört auch zu meinen Sammelgebieten. :rolleyes:

Daher möchte ich folgenden Beleg vorstellen:
Ein Auslandsbrief vom 21.7.1922 aus Berlin nach Riga (Russland), postlagernd. Ankunftsstempel von Riga 24.VII.22.
In der Tarifperiode 8 (1.7.1922-30.9.1922) kostete ein einfacher Auslandsbrief 6 Mark. Dieser Brief hier ist mit den Mi.-Nr. 193 (4 Mark) und 224 (2 Mark) korrekt frankiert.
Da der Brief nicht abgeholt wurde, lief er retour. Ohne Absenderangabe konnte er in Berlin nicht zugestellt werden, deshalb wurde er amtlicherseits geöffnet, sh. rückseitiges Siegel der Oberpostdirektion Berlin. Die ermittelte Adresse wurde rot vorderseitig notiert Natalie D_ _ _ _ - es befriedigt mich, dass auch die erfahrenen Berliner Postbeamten nicht jede Schrift entziffern konnten :D

ich weiß nun nicht, wie lange die Lagerfrist für poste restante-Briefe zu dieser Zeit war, aber als er zurückgesandt wurde, hätte der gleiche Brief mittlerweile wohl 20 Mark (3 Monate später) gekostet.

Viele Grüße
Michael
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Preußen mit Transiten

2

Sunday, March 27th 2011, 9:12am

Hallo Michael

Es freut mich solche Belege zu sehen :)
Ein sehr interessanter Brief.

Leider habe ich keine Briefe aus meiner "Heimat" aus dieser Zeit. Wenn etwas kommen sollte wird es gezeigt.

Viele Grüsse
Nils
Der Unterschied zwischen Theorie und Praxis ist in der Praxis grösser als in der Theorie.

Michael

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3

Monday, March 28th 2011, 6:36pm

Adreßkappe Pfiffkus

Hallo Nils,

wenn ich mal einen Beleg von Vilsbiburg nach Norwegen finde, zeige ich ihn hier. ;)

Da im Nachbarthema zu den Gemeinschaftsausgaben gerade ein Beleg mit dem Pfiffig-Umschlagsparer gezeigt wurde (Link) hier ein Beispiel für die Adresskappe Pfiffikus aus dem Jahr 1923:



Unter der Kappe kann man noch erkennen, dass der Original-Umschlag nach Mülheim a.d. Ruhr gesandt wurde, die Frankatur befindet sich auch noch auf dem Umschlag, kann aber ohne Zerstörung der Adreßkappe nicht gezeigt werden.
Der Brief ist mit 1000 Mark für einen Fernbrief bis 20 gr. in der Portoperiode 15 (1.8.23 - 23.8.23) korrekt frankiert.

Viele Grüße
Michael
Preußen mit Transiten

Michael

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4

Friday, April 22nd 2011, 1:04pm

Mischfrankatur

Liebe Freunde,

anbei ein einfacher Fernbrief vom 13. Oktober 1922 aus Fürth nach Reichenbach i.Vogtland.



In der Portoperiode 9 (1.10.-14.11.1922) kostete ein Fernbrief bis 20 Gr. 6 Mark.
Frankiert wurde dieser Brief mit zwei 3 Mark-Werten der Posthornserie. Einmal die Mi.-Nr. 172 mit andersfarbigem Unterdruck und 1x mit der Mi.-Nr. 225 ohne Unterdruck.
Derartige reine Mischfrankaturen - also nur Marken der unterschiedlichen Posthornserien, ohne beigeklebte Freimarken anderer Ausgaben - muss man etwas suchen, sind aber auch reizvoll.

Viele Grüße
Michael
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5

Sunday, April 24th 2011, 4:46pm

Liebe Sammelfreunde

hier habe ich eine Postkarte vom 03.07.1923 von Dessau nach Leinefelde.
Nicht ganz passend hier - aber 2 Marken der Posthornserie sind ja darauf :) , insgesamt mit 90 Mark frankiert.
Zum Rest kann ich nichts sagen, leider hiervon keine Ahnung...

Mit freundlichem Sammlergruss

Ulf
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Kauli

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Sunday, April 24th 2011, 8:59pm

Hallo zusammen,
Erstmal noch ein Frohes Restosterfest.
Da die Inflazeit nach Berlin an zweiter Stelle bei mir steht, habe ich einen netten Posthornbrief zum zeigen.
ich will auch nicht mit Portostufen nerven, der ist mit 100 M richtig frankiert. Da hat sich jemand richtig Mühe
gemacht diese Summe mit kleinen Werten zusammen zu kriegen.

@magdeburger
Bei Deiner Karte müßten eigentlich 120 M drauf sein. Ist aber kein Einzelfall, kommt in der Inflazeit öfter mal vor.




Michael

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7

Saturday, September 3rd 2011, 1:17pm

Papier sparen

Liebe Freunde,

weiter oben habe ich einen Brief mit der Pfiffikus-Adreßkappe gezeigt. Eine andere Möglichkeit, Papier zu sparen, war den Umschlag zu wenden und neu zuzukleben.
So hier geschehen:

Am 23.11.1923 in Gautzsch (heute Markkleeberg, Landkreis Leipzig) aufgegeben und an den Hauptwachmeister Schüller in Grimma, Sachsen adressiert.
Der Brief kostete zu dieser Zeit (15.11.-15.12.1922) 12 Mark.

Der Adressat Schüller trennte den Umschlag an den Seiten auf, wendete ihn und benutzte ihn dann ein Viertel Jahr später für eine Briefsendung nach Dresden:

Aufgegeben am 22.2.1923 kostete ein einfacher Fernbrief nunmehr 50 Mark.
Leider fehlt der Marke eine Ecke, aber der Aussagekraft des Stückes schadet das meiner Meinung nach nur wenig.

Viele Grüße
Michael
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woermi

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8

Thursday, October 6th 2011, 10:00pm

Posthorn mag ich auch!
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„Männer für gefährliche Reise gesucht. Geringer Lohn, bittere Kälte, lange Monate kompletter Dunkelheit, ständige Gefahr, sichere Rückkehr ungewiss. Ehre und Anerkennung im Erfolgsfall.“

– Ernest Shackleton

Michael

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9

Friday, October 7th 2011, 7:40pm

Hallo woermi,

das sind ja alles miteinander schöne Besonderheiten !
Glückwunsch dazu und Danke fürs Zeigen.

Viele Grüße
Michael
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10

Monday, January 16th 2012, 7:43pm

Altes mal aufwärmen

hallo Sammlerfreunde

ich glaube zum nachstehenden Bild brauch ich nichts weiter sagen

Gruß der Gernesammler
Gernesammler has attached the following image:
  • SO 26.jpg

11

Monday, January 16th 2012, 10:50pm

Hallo Gernesammler,

herzlichen Glückwunsch zu der Auslandskarte. Die Beschreibung sollte aber überarbeitet werden. Es handelt sich um eine Karte in die Tschechoslowakei, für die ein Sonderporto galt. Hierfür waren für einfache Postkarten nur 140 Mark fällig und daher nicht unterfrankiert. Diese ermäßigte Gebühr galt übrigens auch für Ungarn. Bei dieser Gelegenheit könntest Du die Währungsbezeichnung in Mark abändern. Die Reichsmarkwährung galt erst 1924. Schöne Auslandskarte mit ermäßigter Gebühr.

Gruß
Postarchiv
Wo nichts mehr zu enträtseln bleibt, hört unser Anteil auf.

Ernst Freiherr von Feuchtersleben

12

Tuesday, January 17th 2012, 7:15pm

hallo Postarchiv

danke für die neue und bessere Beschreibung zu meiner Karte, ich werde es natürlich ändern, doch ich dachte das die bisher das die Tschechoslowakei zum normalen Ausland gehörte.
Wieder was dazu gelernt.

Gruß der Gernesammler

13

Thursday, January 19th 2012, 8:12pm

Mannheim - Basel

hallo Sammlerfreunde

hier ein Auslandsbrief aus der Infla-Zeit mit Posthorn Marken. Der Brief ist aus der 12.Periode 1.3.1923 - 30.6.1923 und mit 310 Mark leicht überfrankiert, eigentlich galten für die Zeit 300 Mark als Auslandsporto für Briefe bis 20 Gramm.

Gruß der Gernesammler
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14

Thursday, August 22nd 2013, 5:51pm

Liebe Sammelfreunde

hier eine Karte vom 18.01.1923 von Magdeburg nach Köthen. Frankiert wurden 25 Mark (Portoperiode vom 15.01.1923 bis 28.02.1923) für den Fernverkehr. Mit Marken tue ich mich schwer, was Platten und Walzendruck angeht...

Mit freundlichem Sammlergruss

Ulf
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  • 19230118_MagdeburgKöthen_R.jpg

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15

Friday, August 2nd 2019, 9:04pm

Liebe Freunde,

die Posthörner kann man auch so sammeln:



Die 5 Mark Posthorn-Marke zweifarbig dunkelorange/mittelorangegelb erschien am 3. Juni 1922

Alle drei Briefe wurden als Drucksachen versandt. Die mit 5 Mark einfach frankierte wurde am 6.1.1923 verschickt. Die mit 10 Mark frankierte am 30.1.1923. Die mit 20 Mark frankierte am 13.3.1923. Mit der nächsten Portoerhöhung auf dann 60 Mark für eine Drucksache hätte man 12 Stück verkleben müssen. Das ist mir leider noch nicht untergekommen, wer eine hat, kann mir gerne Bescheid sagen. :)

Gruß
Michael
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Erdinger

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16

Monday, August 5th 2019, 3:28pm

Liebe Freunde,

wenn Michael schon so schön mit der 5-Mark-Marke vorlegt, lege ich noch eine nach:



Drucksache bis 25 g aus Dorfen, innerorts versandt (15.12.1922—14.1.1923)


Ansonsten gibt es in meiner Heimatsammlung gar nicht so viele "reinrassige" Posthorn-Frankaturen.



Einzelfrankatur mit 3 M aus Erding zum Inlandstarif (galt auch nach Österreich) bis 20 g. (1.7.—30.9.1922)



Pärchenfrankatur der 3 M aus Erding im Fernverkehr Inland bis 20 g. (1.10.—14.11.1922)

Viele Grüße aus Erding!
Achter Kontich wonen er ook mensen!

Klesammler

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17

Monday, August 5th 2019, 6:21pm

Hallo zusammen,

hier ein Beleg aus der Gebührenperiode 1.3. - 30.6.1923 aus Kleve ins niederländische Haarlem. Die Karte ist unerkannt mit 40 RM Grenzbereichs-Porto ins ca. 150 km entfernte Haarlem befördert worden.

Dieter
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  • Kleve KBS d 1923-03-09.jpg