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41

Sunday, February 10th 2019, 5:25pm

Ja klar, die Bundespost war ja ein Jahr vorher gegründet worden. (Schweiz ist nunmal nicht mein Kerngebiet :rolleyes: )

Quoted

und es ist gut, dass nicht allen diese Feinheiten aufgefallen sind, sonst wäre er wohl über Ausruf zugeschlagen worden. :D


Da wäre ich dann aber ein Mehrfaches des Ausrufs (1 €) mitgegangen. ;)
Aber im Ernst, von den hier gezeigten Briefbeschreibungen können ja alle Leser profitieren. Zu Gunsten aller und der Postgeschichte an sich.

Gruß
Michael


Lieber Michael,

genau so ist es. Das Argument, dass nur "Reiche" AD usw. sammeln können, ist Blödsinn. Wenn ein Beleg dies perfekt widerlegen kann, dann deiner hier. Für 1 Euro gibt es heute nicht mal ein Päckchen Kaugummis und das ist ein fast 170 Jahre alter Luxusbrief mit 2 Besonderheiten.
Liebe Grüsse vom Ralph

Terret vulgus, nisi metuat. Tacitus

Michael

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42

Tuesday, July 9th 2019, 9:33pm

Liebe Freunde,

zu dem vor einiger Zeit hier gezeigten Brief habe ich jetzt einen (ähnlich teuren) Ergänzungsbrief gefunden.



Am 12.März 1849 schrieb ein Vater den Brief an seinen in Basel weilenden Sohn diesen Brief und bezahlte ihn bei Aufgabe vollständig mit 7 Sgr. Der kurz vorher eingeführte kleine Rahmenstempel von Elberfeld zeigt hier noch klare Buchstaben und Rahmen.
Interessant wäre jetzt den Leitweg nach Baden zu wissen: über Taxis oder über die bayerische Pfalz.
Von den 7 Sgr. wurden 4 Sgr. = 14 Kr. an Baden vergütet, das seinerseits dann 2 Kr. (rückseitig) an die frisch gegründete Schweizer Bundespost zahlte.
Schön abgeschlagen auch der zweisprachige Baseler Stempel (Monatsangabe französisch, Zeitangabe deutsch).

Schief gelaufen ist auch was bei diesem Brief : Der badische WP-Stempel (westliches Preußen) hätte nur auf einem Portobrief abgeschlagen werden dürfen.

Gruß
Michael
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43

Tuesday, July 9th 2019, 10:14pm

Lieber Michael,

mit dem DÖPV hatte der Brief aber nichts zu tun, weil aus 1849.

Baden hatte sein Transitgeld bekommen - der Transit über TT (FFM) war kostenlos, wenn ich nicht irre. Der WP - Stempel sollte von Heidelberg stammen, aber da bin ich mir nicht 100%ig sicher (ich wusste mal, wer wo wann die W.P. bzw. O.P. Stempel führte, ist aber mittlerweile in Vergessenheit geraten). Vlt. steht im van der Linden dazu mehr?

Zwar gab es ab 1.1.1849 die CH - Bundespost, die Postverträge der Kantone, hier Baden - Basel, galten aber weiter fort. 2 Kr. Weiterfranko für Briefe bis 1/2 Loth bis 10 Wegstunden (48 km).
Liebe Grüsse vom Ralph

Terret vulgus, nisi metuat. Tacitus

Michael

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44

Tuesday, July 9th 2019, 10:25pm

Lieber Ralph,

danke. Ja sicher, hatte mich davor einige Zeit mit einem Brief von 1850 beschäftigt ... daher der falsche DÖPV-Verweis, war in Gedanken noch bei dem anderen Brief. Habe ich entfernt :huh:
(Ich sollte nach einem langen Tag keine Beiträge mehr schreiben.)
van der Linden ordnet diese Stempeltype Mannheim zu.

Gruß
Michael
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45

Wednesday, July 10th 2019, 11:40am

Lieber Michael,

ich habe vor Jahren mal eine Dissertation über diese Stempel gelesen und dass man sie an Typ und Farbe unterscheiden kann (ich meine, es gab wohl 3 Orte, an denen sie verwendet wurden), aber ich kann mir Jahre später nicht alles mehr merken und weiß auch nicht mehr, wo ich es finden könnte. Vlt. hilft uns der liebe @balf_de weiter, wenn er hier mitliest?
Liebe Grüsse vom Ralph

Terret vulgus, nisi metuat. Tacitus

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