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301

Monday, December 31st 2018, 11:32am

Hallo bk,
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ja, da hat der immer ärgerliche Papiersäurefraß noch nicht zugeschlagen. Der anbei ist auch nicht übel.

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Viele Grüße
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vom Pälzer
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302

Monday, December 31st 2018, 11:34am

... wunderschön - kein Wunder, dass unsere Schweizer Freunde diese Ausgabe höchst intensiv erforschen und sammeln. :P :P
Liebe Grüsse vom Ralph

Terret vulgus, nisi metuat. Tacitus

303

Monday, December 31st 2018, 2:57pm

Interlaken - Ludwighafen a.Rh. 31.09.1906

... :thumbup: ...vorher gab es ja dann noch die etwas weniger auffälligen Kreuz-über-Ziffer-Ausgaben. Aber wenn man die - portogerechte - Kombination anbei betrachtet, dann kann das auch einen gewissen Charme entwickeln.
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Viele Grüße
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vom Pälzer
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304

Monday, December 31st 2018, 5:28pm

... und fast 3 Farben auf einer Bedarfspostkarte kann auch nicht jeder zeigen ... ;)
Liebe Grüsse vom Ralph

Terret vulgus, nisi metuat. Tacitus

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305

Sunday, February 10th 2019, 8:11am

Liebe Freunde,

heute mal eine kleine Spezialität von mir: Zürich, 15.5.1850, an "Herrn Ph. H. Kraemer Eisenwerk bei St. Ingbert bei Zweibrücken Bayr. Pfalz". Obwohl es für den Kanton Zürich seit 1.3.1843 eigene Marken zu 4 und 6 Rappen gab, wären diese auf frankierten Auslandsbriefen nicht gültig gewesen, obwohl diese bis 30.9.1854 im Lokalverkehr gültig waren.

Auch die beiden Marken der Bundespost (ab 1.1.1849) zu 4 Centimes, die sog. Waadt, vom 22.10.1849, bzw. die Folgemarke zu 5 Centimes vom 22.1.1850, kennen wir nicht auf Briefen nach Bayern, so dass man hier zur Barfrankatur greifen musste, wenn ein Postkunde frankiert ins Ausland versenden lassen wollte.

Der Franco - Stempel von Zürich bestätigte dies auch und siegeleseitig sehen wir 2 Taxen: 16 in Rötel und 12 in violetter Tinte. Die 16 Schweizer Kreuzer waren der Gesamtbetrag für die beteiligten Postgebiete Zürich (Schweiz), Baden und Bayern. Die 16 notierte also der Beamte am Annahmeschalter. Die 12 waren das Weiterfranko für Baden und Bayern, denn Korrespondenz in die Pfalz war stets den badischen Posten auszuliefern und ab dem 1.8.1843 galt zwischen Baden und Bayern ein Gemeinschaftspostvertrag, der beide Staaten zu einem Postgebiet erklärt hatte. Hierbei galt bei einfachen Briefe bis 1/2 Loth über 15 Meilen eine halbscheidig zu teilende Gebühr von 12 Kreuzern, egal nach wohin in der Pfalz die Briefe gerichtet waren.

Für die Schweiz galt Zürich - Basel über 10 - 25 Wegstunden (eine Wegstunde betrug 4,8 km, also hier in direkter Linie über 48 bis 120 km) = 4 Kreuzer, so dass hier alles korrekt berechnet worden war (auch bis 1/2 Loth einfach).

Am Folgetag wurde der Brief der badischen Bahnpost übergeben, die mit dem Curs II - Stempel und dem Nordstern dokumentierte, dass es nach Norden ging. Über Mannheim - Ludwigshafen ging es dann am 18.5. nach St. Ingbert, wo der Brief seinem Empfänger übergeben wurde. Dank der badischen Bahnpost ein zügiges Unterfangen.
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Liebe Grüsse vom Ralph

Terret vulgus, nisi metuat. Tacitus

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306

Saturday, March 23rd 2019, 1:18pm

Hallo zusammen,

heute gibt es mal wieder einen Beleg nach Bayern von mir zu sehen, der relativ selten ist.

Aufgegeben wurde der Brief am 27.05.1871 in Winterthur und adressiert an Martin Spengelin in Lindau.
Siegelseitig wurden zwei Stempel abgeschlagen, ein Transitstempel von Rorschach und der Ankunftsstempel von Lindau, jeweils vom gleichen Tag (beides 27.05.).

Frankiert wurde der Brief allerdings nach dem alten Vertrag mit dem DÖPV (galt bis zum 31.08.1868 ) bloß mit 20 Rappen (10 Rappen Tübli + 10 Rappen Zufrankatur), und zwar für einen Brief vom 1.Schweizer Taxrayon in den 1.Vereinsländischen Taxrayon. Allerdings trat ab dem 01.09.1868 ein neuer Vertrag in Kraft, nach dem Briefe bis 15 gr. nach Deutschland einheitlich mit 25 Rappen zu frankieren waren. Vergleicht man die alten Tarife, bei denen je nach Taxrayon 50, 40 oder 30 Rappen zu frankieren waren, mit dem neuen Vertrag, trat eine Gebührenreduktion ein, mit einer Ausnahme, dem damaligen 20 Rappen-Tarif (wie er bei meinem Brief vorliegt), welcher mit dem neuen Vertrag um 5 Rappen erhöht wurde.

Die Nachtaxierung mit 9 Kreuzern (in Bläuel) ist korrekt, da zu dieser Zeit (vom 1.9.1868 bis zum 30.6.1875) ungenügend frankierte Briefe in Bayern grundsätzlich wie unfrankierte mit 14 Kreuzern belastet wurden, abzüglich der geklebten Frankatur (umgerechnet 5 Kreuzer). Aufgrund ständiger Kursschwankungen wurden 20 Rappen mal mit 6 mal mit 5 Kreuzern umgerechnet. Der Empfänger hatte dann die 9 Kreuzer Nachporto zu tragen.

Aus dieser Zeit dürfte ein solcher Nachportobrief relativ selten sein, wenn man bedenkt, dass der neue Vertrag 1871 bereits knapp 3 Jahre bestand. Aus der Anfangszeit des neuen Vertrages findet man solche Briefe auf jeden Fall sicherlich öfter...

Liebe Grüße

Kevin
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307

Friday, May 10th 2019, 2:41pm

Liebe Freunde,

dass ein Schweizer eher zu der Gattung der sparsameren Menschen zählt, ist kein Privileg der heutigen Zeit, sondern konnte schon länger beobachtet werden. Wie lange schon? Nun, in St. Gallen zumindest seit dem 29.4.1865, als man einen Brief nebst 1 Balle(n) Baumwollgarn "franco Fracht und Ausgangszoll" der Firma Martin Spengelin zukommen ließ. Der Brief war natürlich in der Ware versteckt, aber die dortige Güterexpedition entnahm ihn und klebte eine Portomarke zu 3 Kreuzern auf, womit sie den Schweizerischen Schmuggelbrief als unfrankierten Ortsbrief in Bayern akzeptierte.

Der Ballen scheint nicht so klein gewesen zu sein, denn es wurden als Wert 900 Gulden (3 Jahresgehälter eines durchschnittlichen Beamten damals) angesetzt und der Endempfänger war Jeig & Roth in Oelsnitz.

Bei der Entwertung der Portomarke könnte man fast von einer Vorentwertung sprechen, wenn nicht unten rechts der Strich 1mm auf den Brief übergehen würde. Aber die Arbeit mit einem Lineal ist hier ganz klar bewiesen, weil kein Mensch so gerade ein X anbringen kann.

Mit diesem kenne ich 4 Briefe dieser Art aus St. Gallen, alle von derselben Firma an dieselbe Firma in Lindau, wobei ich noch einen habe, bei der der K.G.E. Lindau - Stempel abgeschlagen wurde.

In jedem Fall sind Schweizbriefe dieser Art größte Seltenheiten und, Sigi Deider sei Dank, alle Jubeljahre mal bei großen Bayernauktionen im Angebot, so dass ich hier glücklich zuschlagen konnte.
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Liebe Grüsse vom Ralph

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308

Friday, May 31st 2019, 9:48pm

Drucksache 1899

Hallo,

Another addition to my Bavaria incoming mail:

Printed matter rate ST-GALLEN to KAISERSLAUTERN 28.12.1899 and an awesome receiver on back. Flap not sealed as it should be. :thumbsup:

Wonderful!

Salutations

Sylvain
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309

Saturday, June 1st 2019, 7:54am

... well bought, Sylvain - everything as it should be.

Bonus: Wrong date of Kaiserslautern, as the "30" is inverted. :P

Pretty rare as well, as printed matters to Palatine are not easy to find. Again, well done!
Liebe Grüsse vom Ralph

Terret vulgus, nisi metuat. Tacitus

310

Saturday, June 1st 2019, 12:03pm

Wrong date of Kaiserslautern, as the "30" is inverted.

...früher war man dort mit dem Stempelstecken nicht bei der Sache, heute beim Fußball ;(


nice one Sylvain ! 8o-
ö
Viele Grüße
vom Pälzer :thumbup:

311

Sunday, June 2nd 2019, 2:14pm

Hallo,

:D :D I missed the 30! To be honest! :rolleyes:

Sylvain

312

Friday, June 28th 2019, 10:08pm

Poste Restante

Hallo,

Wonderful. ZURICH 20.08.1879 to GÖGGINGEN sent to as POSTE RESTANTE in MÜNICH. The letter did the three Post Offices in a day (22.08.1879) once received in Bavaria.

I like Baiern too :)

Sylvain
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313

Saturday, June 29th 2019, 8:18am

... fast, faster, Bavaria! ^^

Spendid example how fast the Bavarian post was at that time. Thanks for showing us this raisin (as we say).
Liebe Grüsse vom Ralph

Terret vulgus, nisi metuat. Tacitus

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