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21

Saturday, November 19th 2011, 7:23pm

Hallo kantonal,

erst einmal Glückwunsch zu diesem schönen Brief. :P

Augsburg und München hatten ja Sonderporti von nur 8 Kr. lt. PV Bayern - Zürich von 1829. Ich meine mich zu erinnern, dass Nürnberg auch ein Sonderporto bewilligt wurde in Höhe von 10 Kr., die wir hier ja auch sehen.

Wie sich die 22 Kr. des Auslagestempels auf die Kantone der CH verteilen, müssen dir andere sagen.

Liebe Grüsse von bayern klassisch
Liebe Grüsse vom Ralph

Terret vulgus, nisi metuat. Tacitus

22

Saturday, November 19th 2011, 7:35pm

Hallo bayern klassisch,
ich dachte für Nürnberg waren es 12 Kr. , wie bei deinen Briefen von 1833 weiter oben unter #10.

Ich mag diese Briefe mit vielen Taxvermerken, auch wenn ich sie nicht verstehe.

Viele Grüsse
kantonal

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23

Saturday, November 19th 2011, 7:38pm

Hallo kantonal,

ich bin mir unsicher, weil ich den Vertrag nicht greifbar habe, aber entweder 10 oder 12 Kr. müssen es gewesen sein.

Ich liebe diese Briefe auch sehr. :love: :love: :love:

Liebe Grüsse von bayern klassisch
Liebe Grüsse vom Ralph

Terret vulgus, nisi metuat. Tacitus

24

Sunday, November 20th 2011, 5:39pm

Hallo kantonal,

die innerschweizer Taxen sind mehr als kompliziert. Die kann ich auch nicht mit Sicherheit aufklären. Sicher ist, dass der rote Dreier das Porto von Genf war. Zu dieser Zeit kostete das Innergenfer Porto für einen einfachen Brief bis Coppet 2 Kreuzer. Die drei deutet also darauf hin, dass der Brief in der Schweiz in der 2. Gew.-Stufe taxiert wurde. Von Genf lief der Brief im geschlossenen Amtspaket über Bern nach Zürich. Wenn man davon ausgeht, dass der Brief in der 2. Gew.-Stufe lag, hätte sowohl Bern als auch Zürich 9 Kr. erhalten. 3 + 9 + 9 = 21, aufgerundet auf 22.

16 Kr. kostete in Bayern zu dieser Zeit die Transitgebühr bei Briefen aus der Schweiz nach Preußen. Der Irrtum wurde jedoch bemerkt und wieder korrigiert. So wurden nur 10 Kr. von Lindau bis Neuburg angesetzt. Dies ergab das Gesamtporto von 32 Kr.

Grüsse von liball

25

Sunday, November 20th 2011, 6:22pm

Hallo liball,

danke für die Aufschlüsselung der Schweizer Taxen, werde ich so in meine Beschreibung übernehmen. Das Gewicht ist nicht mehr feststellbar, weil der Inhalt fehlt. Da es sich aber um einen geklebten Umschlag handelt, war sicher noch ein weiteres Papier mit dem eigentlichen Brief enthalten und dann dürfte das vom Gewicht in der 2. Gewichtsstufe passen.

Viele Grüsse
kantonal

26

Wednesday, September 24th 2014, 11:05pm

Liebe Sammlerfreunde,

hierzu folgender Brief:
Unfrankierter Brief (ohne Inhalt) von Zürich mit Stempel "AUSLAG VON ZÜRICH" an Karl Friedrich Freiherr von Gaugreben (1803 - 1881) vom 12. Februar 1848. Im Auslagestempel ist nur das schweizer Porto vermerkt. Wahrscheinlich hatte der Freiherr in Baden Portofreiheit. Am 22. Februar 1848 wurde Sohn Johann Fidel Anton Joseph von Gaugreben in Konstanz geboren. Wahrscheinlich hat sich der Absender am 12. Februar erkundigt, wann es soweit ist.
Zur Familie von Gaugreben folgender Link:
http://www.lwl.org/westfaelische-geschic…chiv.php?id=283

Beste Grüße von VorphilaBayern
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27

Friday, November 14th 2014, 8:03pm

Hallo,

dies ist der höchste Auslagebetrag den ich jemals in einem Auslagestempel von Zürich sah. Die Taxierung dieser Nachnahme aus dem Jahr 1837 nach Wilsdruff bei Freiberg in Sachsen ist mir noch nicht ganz klar. In Zürich wurden 1 fl. 4 Kreuzer in Auslage genommen. Bayern setzte seinen Transit mit 18 Kr. an. Das Gesamtporto in Sachsen dürfte wahrscheinlich 24 Gr. gewesen sein.

Grüsse von liball
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28

Friday, November 14th 2014, 8:25pm

Hallo liball,

eine höhere Auslage kenne ich auch nicht - klasse!

50x sind klar, dazu 4x Scheingebühr und 10x Porto der Fahrpost bis Lindau = 1 fl. 4x.

Den bayer. Fahrposttarif kenne ich nicht, aber 18x wären ja 1,5 fach 12x Briefporto, also viel war das nicht.

24 Groschen = 1 fl. 24x deuten auf eine Gebühr in Sachsen von 12x hin, was auch nicht sonderlich viel war.
Liebe Grüsse vom Ralph

Terret vulgus, nisi metuat. Tacitus

29

Wednesday, September 9th 2015, 8:40pm

Hallo,

auf diesem Portobrief aus Zürich vom 13.8.1808 befindet sich der mir frühest bekannte Abschlag dieses Auslagestempels von Zürich.
Es handelt sich zudem um einen Vorvertragsbrief. In Auslage genommen wurden bis Rheineck 4 Kr. Bayern forderte ebenfalls 4 Kr. = Gesamtporto 8 Kr.
Bemerkenswert sind auch die Verschnörkelungen bei "Herrn".

Grüsse von liball
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30

Friday, September 18th 2015, 5:43pm

Hallo Liball,
würdest du bitte so nett sein und mir diese Brief näher erläutern?
Warum nur 4x von Rheineck bis Kempten, und nicht 6x?
Danke A.
"Im Grunde sind es doch die Verbindungen mit Menschen, die dem Leben seinen Wert geben."
W. v Humboldt

31

Sunday, September 20th 2015, 9:48am

Hallo Filigrana,

leider kann ich dir nicht erläutern, warum hier 4 Kr. von Rheineck bis Kempten angesetzt wurden, nachdem der erste Briefposttarif von Bayern vom November 1810 stammt.
Nach diesem Tarif wären für einen einfachen Brief auf jeden Fall 4 Kr. richtig, da die Entfernung zwischen Rheineck und Kempten ca. 8 Meilen betrug.
Ich habe auch einige Briefe bei denen einmal 4 Kr. und einmal 6 Kr. angesetzt wurden. Eine Systematik konnte ich hieraus bisher jedoch nicht ableiten.
Ich habe ein Blatt meiner Sammlung angehängt, wo bei Briefen aus St. Gallen genau dies zu beobachten ist.

Grüsse von liball
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  • i32 St. Gallen 1813.JPG

32

Sunday, September 20th 2015, 10:56am

Hallo Liball,
hab leider nur wenige Briefe...
Wenn ich mir die von 18 Jahrhundert einschaue sind die Taxen genauso unterschiedlich, mal 4x mal 6x. Also vor die Bayerische Besetzung von Vorarlberg.
Bis welches Jahr siehst du die 6x an deinen Briefen?
Danke A.
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W. v Humboldt

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33

Sunday, September 20th 2015, 12:16pm

Hallo ihr Zwei,

vlt. war der ein oder andere Brief mit 4 oder mehr Kreuzern in St. Gallen in der 2. Gewichtsstufe taxiert worden? War die Progression nicht 3x, 4x, 6x?
Liebe Grüsse vom Ralph

Terret vulgus, nisi metuat. Tacitus

34

Sunday, September 20th 2015, 3:00pm

Hallo Ralph,
es ist nicht unbedingt Gewicht Frage.
Wenn wir uns die Briefe von Liball ein schauen - St. Gallen hat die Briefe einfach taxiert bist 7,5g mit 3x. Für Bayern sind die auch einfach, weil hier das einfache Gewicht bis 8,75g wahr.
Vielleicht hab ich deine missverstanden?
LG A
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W. v Humboldt

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35

Sunday, September 20th 2015, 3:27pm

Hallo Adriana,

ein Brief mit 8g wäre aber 1,5fach in St. Gallen gewesen, in Bayern aber nur einfach. Von daher würde ich meinen Gedankengang als nicht völlig abwegig ansehen ...
Liebe Grüsse vom Ralph

Terret vulgus, nisi metuat. Tacitus

36

Saturday, November 7th 2015, 10:34am

Hallo,

dieser Brief wurde am 25.12.1813 in Mailand geschrieben.
Der Züricher Forwarder J.C. Escher gab in Zürich am 29.12.1813 zur Post. Anscheinend hat der Forwarder seine Auslagen von der Züricher Post erhalten (oben rechts 21 Kr.). Ansonsten lassen sich die 28 Kr. im Auslagestempel nicht erklären. Dieser Betrag setzt sich meiner Meinung nach zusammen aus den 21 Kr. + 6 Kr. bis Rheineck (Art. 11, PV Zürich-Bayern 1808 ). Nachdem in der Schweiz die ungeraden Beträge meist aufgerundet wurden, sind 28 Kr. angeschrieben wurden. Mit dem bayerischen Porto von 4 Kr. errechnete sich ein Gesamtporto von 32 Kr.

Grüsse von liball
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37

Saturday, November 7th 2015, 12:27pm

Guten Tag Liball,
meine Überlegung -

„Per Adresse „ die Notierung auf die Rückseite.
Ein Forwarder hatte auch Recht eine Nachname – Auslage zur erheben für seine Spesen bei Übergabe dieses Briefes an Post.
Eine Waren Übergabe an die Post ist hier vielleicht auch zum erwarten (zeig bitte Inhalt dieses Briefes, vielleicht können wir was raus lesen) ?
LG A
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W. v Humboldt

38

Saturday, November 7th 2015, 3:32pm

Hallo Filigrana,

ich bin gespannt, was du aus dem Inhalt herauslesen kannst.

Grüsse von liball
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39

Saturday, November 7th 2015, 4:52pm

Hallo Liball,
ich auch :D

Antwort auf die Forderung von Zumstein Firma zum detaillierte Auflistung geschickten Wahren, welche er schon bekommen hat.
Zumstein hat hier Tücher gekauft, dehne Aufteilung auf Schwarz und Kreme in genauen Nr.
In untere Hälfte Bild 2 - Aktuelle Währung Verrechnung von Liren in Gulden, mit zugehörigen Verrechnung bei Fracht Versendung. Zur diese Zeitpunkt hat die Zumsteins Firma 854 Gulden und 37 Kreuzer dem Absender geschuldet.

Die 21Kreuzer ist Auslage welche der Forwarder nur für Beförderung dieses Briefes verlangt hat.
Ob ich richtig liege – ist ein Fragezeichen.
LG A
"Im Grunde sind es doch die Verbindungen mit Menschen, die dem Leben seinen Wert geben."
W. v Humboldt

40

Sunday, June 23rd 2019, 9:43pm

Liebe Sammlerfreunde,

hierzu folgender Portobrief:
Brief aus Zürich vom 16. September 1809 nach Kempten mit Stempel "AUSLAG VON ZÜRICH", mit Taxierung von jeweils 6 Kreuzer. Der Empfänger bezahlte 12 Kreuzer Porto.

Beste Grüße von VorphilaBayern
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