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Saturday, November 29th 2014, 8:01am

Kaiserliche Reichspost - Österreich

Liebe Sammlerfreunde,

hierzu folgender Brief:
Eingeschriebener Teilfrankobrief von Assenheim vom 10. August 1800, sicherlich im nahen Frankfurt (Freie Reichsstadt) aufgegeben. Siegelseitig wurden "4" und "19" vermerkt. Ich denke 4 Batzen wurden in 16 Kreuzer umgerechnet. Dazu kamen noch "3" Kr., für was kann ich nicht sagen. Dieser Betrag war das Franko bis zur bayr. österr. Grenze. In Österreich fielen 24 Kr.C.M. Porto an, die der Empfänger bezahlte.

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Thursday, April 23rd 2015, 8:48am

Liebe Sammlerfreunde,

hierzu folgende Briefhülle ohne Datum aus Wetzlar mit Einzeiler "DE WETZLAR" (Freie Reichstadt - der Stempel war lt. Feuser Katalog von 1720 bis 1802 in Verwendung). mit Vermerk "p.Spire" = über Speyer (Freie Reichsstadt), nach Altdorf (gehörte von 1452 bis 1805 zu Vorderösterreich / jetzt Weingarten - Württemberg). Der Empfänger bezahlte 8 Kr. Porto.

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MisterTP

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Sunday, December 9th 2018, 4:42pm

Wien nach Schwäbisch Hall 1697

Wien nach Schwäbisch Hall 1697
Hallo Freunde,
heute möchte ich euch einen Brief zeigen, der von Wien nach der freien Reichsstadt Schwäbisch Hall lief.
Der Brief wurde am 19 Juni 1697 geschrieben von einem Jobst Heinrich Koch, nach meinen Google-forschungen ein
Nordhäuser Agent zu Wien, Jobst Heinrich Koch, Edler zu Edersleben
Auf der Vorderseite lese ich eine Taxierung von 8x. Die Adresse "Halle in Schwaben" (Schwäbisch Hall) Als Leitvermerk lese ich Nürnberg. Ich versuche mich momentan noch am entziffern.
Der Brief stammt aus der Zeit, als die österreichische Post noch nicht verstaatlicht war. Die Leitung der Hofpost hatte die Familie Paar in Wien.

Welchen Weg nahm der Brief? Ich kenne eine Postroute von Wien über Prag nach Augsburg. Inwieweit war die taxische Reichspost involviert?
Falls jemand noch etwas lesen kann, wäre meine Freude groß.
Was bedeuten die roten Vermerke auf der Vorderseite?
Viele Grüße
Torsten
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Tuesday, February 26th 2019, 5:09pm

Liebe Sammlerfreunde,

hierzu folgende Briefhülle:
Ortsangabe "de Vienne" = von Wien (Österreich). Links unten "frei ........", kann ich nicht lesen. Auf jedem Fall Aufgabestempel "de Esslingen" (Württemberg), der von 1765 bis 1785 in Verwendung war. Der Brief ging an Baron Maximilian von Rechberg in München. Siegelseitiger Frankovermerk von 10 Kreuzer.
Auf jedem Fall ein ungewöhnlicher Laufweg von Wien nach München über Württemberg.

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Tuesday, February 26th 2019, 5:31pm

Lieber Hermann,

ein wundervoller Brief - so noch nie gesehen. Könnte es unten franco Regenspurg heißen? Von Wien aus könnte das Sinn machen ...
Liebe Grüsse vom Ralph

Terret vulgus, nisi metuat. Tacitus

6

Sunday, May 5th 2019, 10:38pm

Liebe Sammlerfreunde,

hierzu folgende Briefhülle (ohne Jahr):
Brief aus ?, evtl. handschriftlich "v. Friesenheim", franko Frankfurt am Main, nach Wien (Österreich), mit Eil - Vermerk: "Cito, Cito, Citissime".

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7

Sunday, May 5th 2019, 10:41pm

Lieber Hermann,

ein toller Brief, aber ob das von Friesenheim heißt, weiß ich nicht. Heute ist es ein Stadtteil von Ludwigshafen am Rhein - damals war eigentlich Oggersheim "der" Postort in der Nähe, auch Speyer wurde noch genutzt.

P.S. Sehe gerade, dass es auch ein Friesenheim in Baden-Württemberg gibt - dann wird es das gewesen sein.
Liebe Grüsse vom Ralph

Terret vulgus, nisi metuat. Tacitus

8

Sunday, May 5th 2019, 10:50pm

Lieber Ralph,

vielen Dank.
In Friesenheim (Markgrafschaft Baden), gab es eine kaiserliche Reichspostanstalt.

Beste Grüße,
Hermann

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9

Sunday, May 5th 2019, 10:51pm

Lieber Hermann,

dann ist ja alles klar - sonst hätte die Postgeschichte des beschaulichen Friesenheims neu geschrieben werden müssen ... ^^
Liebe Grüsse vom Ralph

Terret vulgus, nisi metuat. Tacitus

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Monday, May 20th 2019, 12:46pm

Liebe Sammlerfreunde,

hierzu folgender Brief:
Brief aus Nürnberg vom 16. Mai 1806 (Kaiserliche Reichspostanstalt in der Freien Reichsstadt Nürnberg, ab 15. September 1806 zum Königreich Bayern), mit Frankoabsatzvermerk "frc. Linz". Dies war möglich aufgrund der besonderen Verhältnisse im Innviertel (Österreich), wo bis 31. Juli 1808 für den Dienstbetrieb die Kaiserliche Reichspost (Thurn und Taxis) zuständig war. Der Absender bezahlte bei der Briefaufgabe bis Linz (Österreich) 6 Kreuzer rh. Franko und der Empfänger von da bis Steyr (Österreich) 16 Kreuzer C.M. Porto.

Beste Grüße von VorphilaBayern
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