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41

Monday, January 14th 2019, 7:47pm

Hallo Michael,

sehr schönes Bedarfsstück. Für die, die mit Waffenring nichts anfangen können, hier der Link dazu:

https://www.google.com/url?sa=t&rct=j&q=…struFRd7m9DJo8a
Liebe Grüsse vom Ralph

Terret vulgus, nisi metuat. Tacitus

42

Thursday, January 17th 2019, 7:09pm

hallo zusammen,

neben der Firmenpost wurden im privaten Bereich gedruckte Einladungen oder Glückwunschkarten als Drucksache versandt. Gelegentlich in edlem gefütterten Umschlag mit durchaus attraktiver Optik :)



Am Letzttag der Zwangsmischfrankaturen versandte Drucksache, in Karlsruhe-Durlach am 27.7.1954 aufgegeben und mit der PH-Heuss-MiF 125-177 frankiert.

mit bestem Gruß
Michael

43

Saturday, February 2nd 2019, 11:24am

hallo zusammen,

sind die Zwangsmischfrankaturen schon nicht häufig zu finden, so sind die weitaus selteneren alternativen Frankaturen reine Glückstreffer.

Im Haushalt der Absenderin waren die 4Pf. Marken, die man für Ortskarten und bis 30.6. auch Drucksachen verwenden konnte, vorrätig; offensichtlich aber nicht die 2Pf und 5Pf. Marken. Und so entstand eine Bedarfs-Überfrankatur.



Fernpostkarte nach Lindenberg als Drucksache am 27.7.1954 in Augsburg aufgegeben und mit einem Paar der 4Pf. Posthorn-Marke frankiert.

besten Gruß
Michael

44

Sunday, February 10th 2019, 6:47am

hallo zusammen,

Anfang Juli hatte die Hamburger Tennis Gilde noch Restbestände der 4Pf. Marken. Um diese aufzubrauchen mussten weitere 4Pf frankiert werden und so entstanden Bedarfs-Überfrankaturen: hier mit zwei 2Pf. Marken so ergänzt, dass weder die Adresse, noch der Drucksache-Stempel verdeckt wurde.



Drucksache am 2.7.1954 in Hamburg aufgegeben und nach Itzehoe gesandt. Frankiert mit der 4Pf. Posthorn-Marke und ergänzt mit zwei 2Pf. Heuss Marken. Mit zusammen 8Pf. bedarfsmässig überfrankiert.

besten Gruß
Michael

45

Sunday, February 24th 2019, 12:19pm

hallo zusammen,

hier ist ein komplettes Formular eines Verrechnungsschecks erhalten geblieben. Man beachte den rückseitigen Hinweis zu Mitteilungen und Drucksachenporto.

...

Verrechnungsscheck nach Unterthingau als Drucksache aufgegeben und mit der Posthorn-Farbfrankatur 2Pf. und 5Pf. portorichtig frankiert. Aufgabestempel als Landpoststempel von Oberthingau wurde die Frankatur im PA Günzach am 2.7.1954 entwertet.

mit bestem Gruß
Michael

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46

Sunday, February 24th 2019, 1:21pm

Lieber Michael
Ein sehr schönes Stück, gefällt mir. Jetzt wo ich mit meinem Enkel Dauerserienfrankaturen sammel, ist dieser Thread ja Pflichtlektüre für mich geworden. Kurze Frage: musste hier keine Berlin Notopfermarke aufgeklebt werden?
viele Grüße
Erwin W.
preussen_fan

47

Sunday, February 24th 2019, 8:13pm

Kurze Frage: musste hier keine Berlin Notopfermarke aufgeklebt werden?

lieber Erwin,

seit 1.1.1950 musste auf Drucksachen-Verwendungen keine Notopfer Steuermarke mehr angebracht werden.

Einen ganz guten Überblick kann man bei Wikipedia erhalten. Zudem bietet die ArGe Notopfer- und Wohnungsbaumarken einen zeitgeschichtlichen Einstieg ins Thema, der auch etwas auf philatelistische Aspekte eingeht. Leider ist auch diese ArGe der Meinung neue Mitglieder zu erhalten, indem man besser keine Basisinformationen online verfügbar macht; bei derlei Trivia ein sinnloses Unterfangen :( , denn fündig wird man mit Rechercheaufwand meistens doch (leider sind verlinkte Seiten zu vielen Seitenbetreibern nicht von Dauer).

besten Gruß
Michael

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48

Sunday, February 24th 2019, 10:42pm

Lieber Michael, danke für die Links.
viele Grüße
Erwin W.
preussen_fan

Klesammler

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49

Monday, February 25th 2019, 12:07am

Hallo zusammen,

diesen Beleg halte ich für sehr selten:
1. Welcher Postkartenscheck aus der Zeit ist noch komplett?
2. Aufgegeben auf einer Poststelle II ist so etwas noch schwerer zu finden.
Hier fragt man sich: Wurde der Scheck nicht eingereicht? Zu der Zeit stellte der Betrag eine respektable Summe dar. Ein Freund meines Vaters hat mal erzählt, daß er Mitte der 50er Jahre als Lehrer nur knapp über 250,- Mark verdiente.

viele Grüße

Dieter

50

Monday, February 25th 2019, 9:26pm

Hier fragt man sich: Wurde der Scheck nicht eingereicht?

hallo Dieter,

selten findet man tatsächlich komplette Verrechnungsscheck-Formulare. Ein Berliner hier :)

Wurde der Scheck eingereicht? Ich meine ja, denn der Absender hat vergessen, seine Kontonummer einzutragen. Netter Versuch 8) Diese wurde rechts oben von der Raiffeisenkasse Oberthingau e.G.m.u.H ergänzt. Aus DSVGO Gründen verraten wir natürlich nicht, dass die Kontonummer 1406 war. Zudem hat Dr. Bittner rückseitig giriert.

Das waren noch Zeiten, als im Posteingang Verrechnungsschecks waren - und nicht nur Rechnungen :( . Interessant auch, dass der Maximalbetrag 1000 DM betrug; bei einem damaligen durchschnittlichen Stundenlohn von etwa 1 DM knapp ausreichend für den nächsten Tauschtag ;(

Dank deines Hinweises weiss ich jetzt auch, was eine GmuH ist.

besten Gruß
Michael

Klesammler

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51

Tuesday, February 26th 2019, 12:14am

Hallo Michael,

die Zahlung per Postkarten-Scheck war damals unter Geschäftsleuten weit verbreitet. Mein Großvater hatte eine deutschlandweit bekannte Herrenschuh-Fabrik. Aus der Zeit habe ich einen Schuhkarton voller Abschnitte. Meiner Erinnerung nach funktionierte dieser Zahlungsweg bis um 1960 herum. In der Zeit wurde diese Art der Zahlung vermutlich abgeschafft. Weiß jemand im Forum wann das war?

beste Grüße

Dieter

52

Monday, March 11th 2019, 9:02pm

hallo Dieter,

es wird vorerst offen bleiben, wann der V-Scheck als Postkarte ausgedient hatte. Ich erinnere mich aber noch gut an die in Briefen versandten (Order)-Schecks, die gerne verwendet wurden um noch ein paar Tage Zahlungfrist herauszuschlagen; so sie denn eingelöst wurden war ja auch alles gut :)

Als eine härtere Nuss stellte sich das Finden eines Freistempel-Belegs aus dieser Zeit heraus, waren sie doch in der Regel ein Fall für die Rundablage, oder verschwanden auf nimmer Wiedersehen in den Akten. Unlängst konnte ich einen Beleg aus der Bucht retten.

...

Bestellbestätigung der Firma Pickhardt & Gerlach am 16.7.1954 als Drucksache nach Steinfeld gesandt und mit dem Absenderfreistempel zu 7Pf. freigemacht.

mit bestem Gruß
Michael

Klesammler

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53

Monday, March 11th 2019, 10:20pm

Hallo Michael,

mit den Order-Schecks (mit dem roten Balken an der Seite) hat es bis heute seine besondere Bewandtnis: Die kann nur der bezeichnete Empfänger bei seiner Bank einreichen. Die Berechtigung dazu muß nachgewiesen werden. Als ich noch oft damit zu tun hatte waren das Unterschrift und Firmenstempel auf der Rückseite. Die wurden immer nur per Brief verschickt.

beste Grüße

Dieter

Minimarke

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54

Sunday, April 21st 2019, 8:59pm

Knappvorbei, ist auch daneben! ;-)
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Grüße aus Bempflingen
Ulrich

Das Leben ist viel zu kurz um es mit billigen Weinen und den falschen Menschen zu verbringen. (Lebensweisheit, inspiriert bei Goethe) :-)

Klesammler

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55

Tuesday, April 23rd 2019, 4:41pm

hierzu ein Beleg vom 26.8.1954, gestempelt in der Poststelle I WISSEL
Dieser Brief zeigt, daß die Marken zu 7 Pfg anscheinend noch nicht überall verfügbar waren.

Dieter
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Minimarke

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56

Sunday, May 5th 2019, 10:41am

Drucksachenkarte mit der falschen Portovorgabe!
Und dem Hinweis wie lange es eine Drucksache ist!
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Grüße aus Bempflingen
Ulrich

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