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41

Sunday, July 8th 2018, 2:21pm

hallo zusammen,

ein wirklich schöner Beleg wurde am 28.8.1950 in Stuttgart aufgegeben. Frankiert wurde er mit der kurz zuvor verausgabten 20Pf. Bach-Marke, die ich schon in einem früheren Beitrag mit weitergehenden Informationen vorgestellt habe. Gemeinsam mit der 2Pf. Notopfermarke wurde er mit dem Sonderstempel zum Liberalen Weltkongress 1950 gestempelt.



mit bestem Gruß
stampmix

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42

Sunday, July 8th 2018, 2:53pm

Lieber stampmix,
tatsächlich ein schöner Beleg und sehr sauber und akkurat gestempelt. Sogar der Winkel der beiden Stempel stimmt überein.
Beste Grüße von
Erwin W.
preussen_fan
viele Grüße
Erwin W.
preussen_fan

43

Monday, July 9th 2018, 6:58am

Lieber Erwin,

ja, da war ein wahrer Schönstempler am Werk :) . In bester Tradition die Marke nur minimal tangiert um das Markenbild nicht zu zerstören und dann auch noch beide Stempel gut platziert und abgeschlagen. Was will man mehr?

besten Gruß
Michael

44

Sunday, July 15th 2018, 8:35pm

hallo zusammen,

heute möchte ich mit der Rückseite einer Privatganzsachenkarte beginnen:



Die Karte wurde anläßlich des XIII. Sängerbundesfest in Mainz vom 27.-29.Juli 1951 herausgegeben. Sie zeigt ein Bild des Meister Heinrich Frauenlob aus dem Codex Manesse. Meister Frauenlob war einer der 12 Alten Meister, in deren Tradition die Meistersinger standen.



Die Privatganzsachenkarte aus 1951 hat den Wertstempel der 10Pf. Bautenmarke der BiZone von 1948, die bis März 1953 frankaturgültig war. Aufgegeben am 27.7.1951 wurde sie mit dem Sonderstempel des 13.Deutschen Sängerbundesfestes entwertet.
Geschrieben wurde die Karte von Dr.Friedrich Ballinger, dem Geschäftsführer des bedeutenden Musikverlages Anton Böhm & Sohn aus Augsburg.

besten Gruß
stampmix

45

Tuesday, January 15th 2019, 8:10pm

hallo zusammen,

hier fand eine seltene 8) Bautenmarke eine echte Bedarfsverwendung. Zeitgleich mit dem Ersttag der Bautenserie wurden die Posttarife am 1.9.1948 geändert und so musste die Farbe der roten 30Pf. Marke in die UPU konforme blaue Farbe für das Auslandsbriefporto geändert worden. Die gedruckten 4 Mio Marken wurden gleichwohl in Verkehr gebracht, von der blauen 30Pf. Marke wurden dann über 200 Mio gedruckt.



Auslandsbrief von Aue über Eschwege am 30.3.1949 nach Wien gesandt und mit 30 Pf. portorichtig frankiert. In Aue wurde erst der Landpoststempel abgeschlagen, bevor die Marke im PA Eschwege mit dem Stempel ESCHWEGE LAND entwertet wurde. Der Brief wurde in Österreich zensuriert.

besten Gruß
Michael

maunzerle

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Location: Herkunftsort des Eichstätt-Briefes

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46

Yesterday, 10:37am

Hallo stampmix,

Ein Traumbeleg!

Vielen Dank für's Zeigen und viele Grüße von maunzerle :thumbsup:
"Ein Leben ohne Philatelie (und Katzen) ist möglich, aber sinnlos!" (frei nach Loriot, bei dem es allerdings die Möpse waren - die mit vier Beinen wohlgemerkt)