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141

Friday, February 2nd 2018, 10:30pm

Lieber Erwin,

den 2. könntest du dir doch mal gönnen - ist doch bald wieder Weihnachten. :D

Schbaß - was für ein toller Brief und dann mit diesem Stempel - wow! :P
Liebe Grüsse vom Ralph

Terret vulgus, nisi metuat. Tacitus

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142

Friday, February 2nd 2018, 11:45pm

Ja lieber Ralph,
dazu braucht’s dann wohl Weihnachten, denn der Brief soll 600€ kosten.
Beste Grüße
Erwin W.
viele Grüße
Erwin W.
preussen_fan

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143

Saturday, March 17th 2018, 8:51pm

liebe Freunde,
ich füge jetzt einen weiteren Stempel in Liegnitzer Sonderform hinzu, wenn es auch eine Besonderheit ist und etwas aus dem Rahmen fällt. Es handelt sich um den ersten preussischen Rechteckstempel überhaupt, der nur am Hofpostamt in Berlin geführt wurde und nur zwischen dem 26.9.1847 und 23.10.1847 verwendet wurde. Seine Besonderheit ist, dass er kursiv gestzt ist. Aber er hat auch den Schlusspunkt und zählt damit zur Liegnitzer Sonderform.
viele Grüße
Erwin W.
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  • Bf-KaIV-kursiv Spezial-Liegnitzer-SoFo-BERLIN 7 10 (1847) .jpg
viele Grüße
Erwin W.
preussen_fan

Cantus

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144

Thursday, May 17th 2018, 2:50pm

Ganzsachen Preussen mit und ohne Zusatzfrankatur

Hallo zusammen,

da sich bei meiner Vorstellung niemand mit speziellen Wünschen geäußert hat, habe ich alle Ganzsachenumschläge von Preußen, die sich so im Laufe der Zeit bei mir angesammelt haben, eingescannt, um hier ein wenig mittun zu können. Bei allen diesen Umschlägen stand der theoretische Katalogwert für mich völlig im Hintergrund, es war auch nicht mein Ziel, die unterschiedlichen Umschläge von Preußen zusammenzutragen, sondern die unterschiedlichen Aufgabestempel und damit verbunden die Beschäftigung mit den entsprechenden Aufgabeorten sind für mich die treibende Kraft, mir ab und zu auch einmal einen Umschlag von Preußen zuzulegen.

Ich beginne heute mit einem Umschlag zu 2 Silbergroschen der Ausgabe von 1857, Mi. U 3 A. Der Brief war in Wohlau aufgegeben worden und war an eine Adresse in Görlitz adressiert. Einer der Vorbesitzer des Umschlages hatte wohl Siegel gesammelt und deshalb das rückseitige Ende der Umschlagklappe ausgeschnitten, aber nur aus dem deutlich abgeschlagenen Briefträgerstempel von Görlitz lassen sich leider keine weiteren Angaben herauslesen. Hinzu kommt, dass es damals in der Region reichlich Orte mit dem Namen Wohlau gab, davon einer in Sachsen, zwei in Schlesien und drei im Sudetenland (siehe untere Abbildung.

Viele Grüße
Ingo

Redaktioneller Hinweis: Diesen und die 3 folgenden Beiträge aus dem Ordner "Preussische Ganzsachen" hierher kopiert
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  • U3A_Wohlau_1003xx_315x120.JPG
  • U3A_Wohlau_1003xx_315x120_Stpl.jpg
  • U3A_Wohlau_Ortsübersicht.jpg
  • U3A_Wohlau_1103xx_245_BT.JPG

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145

Thursday, May 17th 2018, 4:12pm

Hallo Ingo

laut Notiz wurde der Brief am 7.April 1856 beantwortet und so muß das Ausgabedatum vor 1857 gewesen sein.
Zum Stempel Wohlau. in Liegnitzer Sonderform wird @preussen_fan sicher noch was sagen können.

Mit freundlichem Sammlergruss

Ulf

Michael

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  • "Michael" started this thread

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146

Thursday, May 17th 2018, 5:49pm

Hallo Ingo,

da ist was durcheinander geraten.
Der 2 Sgr.-Umschlag mit Seidenfäden ist die U2 und wurde 1851 herausgegeben.

Gruß
Michael
Preußen mit Transiten

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147

Thursday, May 17th 2018, 6:56pm

hallo Ingo,
es handelt sich um Wohlau in Schlesien, Regierungsbezirk Breslau. Der Stempel zählt zu den eigentlichen Stempeln in Liegnitzer Sonderform, die eine besonders klotzige Schrift zeigen.
Diesen Stempel habe ich noch nicht efasst, obwohl ich ihn heute im Münzberg nachschlagen konnte.
Die Entfernung WOHLAU - GÖRLITZ betrug knapp 16 Meilen, so dass dafür 2 Sgr. Gebühr anfielen.
viele Grüße
Erwin W.
preussen_fan
viele Grüße
Erwin W.
preussen_fan

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148

Friday, June 15th 2018, 6:06pm

liebe Freunde,
nachfolgend kann ich einen bisher unbekannten Stempel in Liegnitzer Sonderform von OELS. zeigen. Der Brief wird in einer Sammlung beim Auktionshaus Felzmann angeboten. Bei Münzberg wird der Stempel nur ohne Punkt gelistet.
beste Grüße
Erwin W.
preussen_fan
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  • Mi2 Paar Bf-KaIV-Liegnitzer-SoFo-OELS 27-8 Fremdbeleg.jpg
viele Grüße
Erwin W.
preussen_fan

Hesse

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149

Tuesday, July 3rd 2018, 3:53pm

Hallo allerseits,
und ein weiterer Beleg zum Thema Liegnitzer Sonderform, aus der Sammlung Ingo von Garnier (Zustimmung liegt vor).
MÜNSTERBERG, zur NDP-Zeit vderwendet.
Weiter viel Freude beim Entdecken,
Hesse.
Ei guude, wie?

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150

Tuesday, July 3rd 2018, 10:40pm

Lieber Hesse,
danke fürs Zeigen des Beleges aus Münsterberg. Der steht zwar in der Liste http://altpostgeschichte.com/index.php?p…38232#post38232
konnte aber noch nicht als Beleg gezeigt werden (und in meiner Sammlung fehlt er leider auch noch.)
Beste Grüße von
Erwin W.
preussen_fan
viele Grüße
Erwin W.
preussen_fan

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151

Thursday, August 30th 2018, 6:42pm

liebe Freunde,
heute wieder eine neue Entdeckung eines Liegnitzer SoFo-Stempels. Der Brief geht von RANDERATH. nach GEILENKIRCHEN als portofreie herrschaftliche Kirchensache an den
Herrn Landdechanten und Oberpfarrer Heyden Hochwürden Geilenkirchen.
Den Stempel hatte ich bei der Durchsicht des Stempelkatalogs von Münzberg übersehen, weil der Punkt dort recht blass ausfällt. Bisher ist er mir nicht begegenet, so dass ich zähneknirschend ;( eine Briefzusammenstellung des Raumes Aachen mit 54 Belegen bei ebay ersteigert habe, um ihn zu bekommen. (Es sind allerdings noch einige andere Nettigkeiten in der Sammlung gewesen ;) ). Ich werde ihn in der Liste am Anfang dieses Threads eintragen.
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  • Bf KaIV Liegnitzer SoFo RANDERATH 4 9  10-11.jpg
  • Bf KaIV Liegnitzer SoFo RANDERATH 4 9  10-11 Rückseite.jpg
viele Grüße
Erwin W.
preussen_fan

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152

Monday, October 8th 2018, 11:01pm

liebe Freunde,
ich suche noch immer einen Beleg mit dem Stempel von DLOTTOWEN für meine Liegnitzer Sonderform-Sammlung.. Ich kann einen solchen Beleg zeigen, der aber leider nicht in meiner Sammlung ist und außerdem leider auch außerhalb der Preußenzeit verwendet wurde.
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  • Fremdbeleg DR U5a KaIV Liegnitzer-SoFo DLOTTOWEN 9 4 7-8.jpg
viele Grüße
Erwin W.
preussen_fan

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153

Friday, June 21st 2019, 5:26pm

Hallo in die Runde,
heute zeige ich den Stempel von Flötenstein aus Westpreussen auf einem Insinuationsdokument von 1874. Auffällig ist das zu einem Buchstaben verbundene OE. Ich denke, dass dieser Stempel schon in Preussen verwendet wurde.

Auf der Innenseite ein schöner Krone-und-Posthornstempel der Postexpedition.
Schönes Wochenende

wünscht der Stempelfreund

Klesammler

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154

Friday, June 21st 2019, 5:58pm

Hallo Stempelfreund,

laut Münzberg ist das Gerät ab Ende 1856 belegt (PE II). Der hatte aber keine Abbildung vorliegen, da das Gerät nur schematisch dargestellt ist.

Dieter

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155

Friday, June 21st 2019, 10:50pm

Dann sollte ich den Stempel in die Liste der Liegnitzer Sonderform aufnehmen.
viele Grüße
Erwin W.
preussen_fan

Klesammler

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156

Saturday, June 22nd 2019, 12:21am

Lieber Erwin,

das solltest du.

beste Grüße

Dieter

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157

Thursday, June 27th 2019, 12:32am

liebe Sammlerfreunde,
ich habe die Liste aktualisiert:
http://altpostgeschichte.com/index.php?p…38232#post38232
viele Grüße
Erwin W.
preussen_fan

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158

Wednesday, July 3rd 2019, 8:11pm

liebe Sammlerfreunde,
Ich zeige hier einen Brief von Herbesthal, der auf der Rückseite den Stempel in Liegnitzer Sonderform trägt. Dank der Vermittlung von Lulu @zockkerpeppi habe ich ihn bei der belgischen Auktionsfirma Olivier Simons ersteigern können.
Bei den Marken handelt es sich um Belgien 25A, Ausgabedatum 3.1.1870 und 28A, Ausgabedatum 1.1.1870. Damit ist ja das früheste Briefdatum festgelegt.
Weshalb in der Auktionsbeschreibung als Briefdatum der 6. Nov. 1878 angegeben ist, entzieht sich meiner Kenntnis. Für das genaue Jahr gibt es doch keinen Anhaltspunkt.
Vorausgeschickt sei, dass das Postamt Henri-Chapelle am 1.12.1850 in das preußische Herbesthal verlegt wurde. Ab diesem Termin versorgte ein belgischer Landbriefträger unter anderem den Ort Henri-Chapelle mit dem Briefkastenstempel Y.
Der Brief ist in HENRI-CHAPELLE aufgegeben worden und hat dort den Briefkastenstempel Y im Sechseck bekommen, rechts neben Allemagne. Meiner Meinung nach müsste der Brief schon frankiert aufgegeben worden sein.
Dann ist er zum belgischen Postamt in Herbesthal gelaufen, wo die Marken mit dem Zweikreisstempel entwertet wurden.
Danach wurde der Brief dem deutschen Postamt von Herbesthal übergeben, wo er den Stempel in Liegnitzer Sonderform HERBESTHAL. rückseitig erhielt. Nun lief der Brief nach CREUSSEN, wo er ebenfalls rückseitig den Ankunftsstempel von CREUSSEN erhielt.
Wer kann die Aufteilung des Frankos erklären?
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  • Belgien Mi25 und 28 rückseitig KaIV Liegnitzer SoFo HERBESTHAL  6 11 6-7.jpg
  • Belgien Mi25 und 28 rückseitig KaIV Liegnitzer SoFo HERBESTHAL  6 11 6-7 Rückseite.jpg
viele Grüße
Erwin W.
preussen_fan

159

Wednesday, July 3rd 2019, 11:15pm

Lieber preussen_fan,
.
von hier aus zunächst Gratulation zu dieser enormen Bereicherung der Spezialsammlung, das muss runtergehen wie Kokosoel. ^^
.
Der Beleg wird keine Aufteilung eines Frankos mehr gesehen haben, denn er muss aus der Zeit nach dem 01.07.1875 stammen. Zuvor galt der Auslandstarif von 20 Centimes und änderte sich zum 01.07.1875 auf 25 Centimes. Dieser UPU-Tarif galt zunächst noch für den Auslandsnormalbrief von bis zu 15 gr bis 01.10.1907.
.
Danach waren es weiterhin 25 Centimes, aber nun für den Auslandsnormalbrief bis 20 gr und dies dann bis zum 01.03.1921. Danach verdoppelte sich der Tarif auf 50 Centimes. Sehe ich es richtig, dass die 5 Centimes-Marke oben rechts keinen fehlenden, sondern nur einen umgeknickten Eckzahn hat ? Das ließe sich ja noch "richten".
.
Viele Grüße
vom Pälzer :thumbup:

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160

Thursday, July 4th 2019, 9:47am

lieber Pälzer,
danke, du hast mir sehr geholfen.Kannst du mir sagen, wo ich den entsprechenden Postvertrag finde?
Die 5 Centimes-Marke hat leider einen Eckfehler. Aber so sehr ich mich gefreut habe, diesen Brief zu bekommen, suche ich doch noch einen Beleg aus der Preußen-Zeit bis Ende 1867.
viele Grüße
Erwin W.
preussen_fan