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Tuesday, June 11th 2013, 5:11pm

Bayern - Österreich / Regulativ vom 15. März 1811

Liebe Sammlerfreunde,

folgenden Brief möchte ich zeigen:
Teilfrankobrief ("fco. Grenze", "Grenze" gestrichen und "Salzburg"
vermerkt). Salzburg war vom 12.9.1810 bis 30.4.1816 bayrisch. Der
Absender bezahlte bis Salzburg 12 Kr.rh. (Siegelseite vermerkt). Am
10. März 1811 wurde der Brief abgesandt und am 16. März kam er
in Steyr (Österreich) an. Einen Tag vorher wurde in Österreich für
Auslandsbriefe pro halbes Loth 14 Kr. Bankozettel festgelegt (vom
1.7.1810 bis 14.3.1811 waren es 48 Kr. Bankozettel). Gleichzeitig
wurden die Bankozettel in Einlösungsscheinen umgetauscht. Daher
strich man die "14" durch und vermerkte 1 Gulden 10 Kr. Einlösungs-
scheine, die der Empfänger als Porto bezahlte. Sicherlich interessant
vom zweiten Tag des neuen Regulativs. Auch habe ich bisher noch
keinen Teilfrankobrief mit dem Vermerk "Franko Salzburg" gesehen.

Beste Grüße von VorphilaBayern
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2

Tuesday, June 11th 2013, 8:03pm

Hallo VorphilaBayern

Glückwünsche zu dem Superbrief :)

Viele Grüsse
Nils
Der Unterschied zwischen Theorie und Praxis ist in der Praxis grösser als in der Theorie.

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Friday, December 4th 2015, 5:20pm

Retour - Recepisse bzw. Post - Lieferschein

Liebe Freunde,

mein zweitbester Fang heuer in Sifi war ein Post - Lieferschein aus Bamberg nach Prag und retour vom 8. April 1813. Ich muss zugestehen, dass ich keinen früheren kenne, schon gar nicht ins Ausland.

Der Absender, der Herr Baron von Würzburg, schrieb einen recommandirten Brief in dienstlicher Weise (privat wäre es ein Retour - Recepisse gewesen) an den Herrn Hofrat von Kanka zu Prag. Brief mit Lieferschein trafen am 12.4.1813 dort ein und wurden gegen Unterschrift des Empfängers diesem ausgehändigt, wobei jetzt Johann Kankah oder Kankahn unterchrieben wurde.

Der ausgefertigte Schein war unter Recommandation der Aufgabepost zu remittieren, welche ihn im Tausch gegen den Postschein des Barons von Würzburg in Bamberg diesem überließ (auch gegen Unterschrift).
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Liebe Grüsse vom Ralph

Niemals bin ich weniger müßig, als in meinen Mußestunden. Und niemals weniger einsam, als wenn ich allein bin. Publius Cornelius Scipio "Africanus"

4

Saturday, October 6th 2018, 9:17pm

Liebe Sammlerfreunde,
hierzu folgender Brief:
Brief aus Lindau vom 25. Oktober 1814, entgegen der Vorschriften
(nur Teilfrankobriefe waren zwischen Bayern und Österreich möglich)
"ganz franco" nach Michldorf in Oberösterreich gesandt. Franko auf
der Siegelseite nicht vermerkt. Porto vorne angeschrieben und wieder
gestrichen.
Beste Grüße von VorphilaBayern
VorphilaBayern has attached the following images:
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  • Lindau-Michldorf.25.10.1814.02.jpg
  • Lindau-Michldorf.25.10.1814.03.jpg

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5

Saturday, October 6th 2018, 10:02pm

Lieber Hermann,

vorzüglicher Brief - nur so ein Gedanke: Wäre es möglich, dass man den Brief von Lindau über die nahe Grenze "geschmuggelt" hat und ihn dort aufgab? Mangels Aufgabestempel und "ganz frei", statt Teilfranko lassen diese These in den Bereich des Möglichen sein ...
Liebe Grüsse vom Ralph

Niemals bin ich weniger müßig, als in meinen Mußestunden. Und niemals weniger einsam, als wenn ich allein bin. Publius Cornelius Scipio "Africanus"

6

Sunday, October 7th 2018, 6:45am

Lieber Ralph,
das könnte sehr gut gewesen sein, denn ein halbes Jahr
vorher kam Vorarlberg von Bayern wieder zu Österreich.
Liebe Grüße, Hermann