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1

Thursday, August 16th 2012, 3:36pm

Ganzsachen mit Zusatzfrankatur

Liebe Freunde,

ein sehr guter eBay - Verkäufer, der mich als guten Kunden ansehen dürfte, hat mir als Beilage ein kleines Geschenk gemacht, worüber ich mich sehr gefreut habe!

Leider ist mein Fachwissen denkbar unausgeprägt, aber es würde mich interessieren, warum am 1.5.1922 eine 40 Pfg. Ganzsache den Eindruck "Papierpreiszuschlag 5 Pf." trägt. War Papier damals so knapp?

Wenn sich auch jemand erbarmen könnte, mir etwas zur Frankatur, Häufigkeit und Wert zu sagen, wäre das toll.

Liebe Grüsse von bayern klassisch
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Liebe Grüsse vom Ralph

Niemals bin ich weniger müßig, als in meinen Mußestunden. Und niemals weniger einsam, als wenn ich allein bin. Publius Cornelius Scipio "Africanus"

heku49

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2

Thursday, August 16th 2012, 7:03pm

Hallo Ralph,

bei der Karte handelt es sich um die Postkarte P141 von 1921 (Datum im Michel nicht angegeben) mit entsprechender Zufranktur für die Portoperiode vom 1.1.1922 bis zum 30.6.1922 als Karte im Fernverkehr zu 125 Pfennig. Die Postkarten von 1921 und 1922 wurden alle mit Papierpreiszuschlag verkauft. Papierknappheit liegt nahe.

Bewertung: Preis der Karte plus teuerste Marke als Mischfrankatur. In dem Fall P141 = 2 Euro, Marke Mi. 104? = 3 Euro.

Gruß Helmut

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3

Thursday, August 16th 2012, 7:44pm

Hallo Helmut,

vielen Dank für deine präzisen Angaben - damit kann ich gut leben und die Karte stammt von einem Nachbardorf, daher behalte ich sie mal.

Liebe Grüsse von bayern klassisch
Liebe Grüsse vom Ralph

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woermi

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4

Thursday, August 16th 2012, 8:42pm

Kleine Zwischenfrage, Treppenfrankaturen sieht man hin und wieder bei der ersten Österreichausgabe von 1850.
Im Deutschen Reich ist mir add hoc nix bekannt. Hier habe nwir ja auch eine "kleine" Treppe...
„Männer für gefährliche Reise gesucht. Geringer Lohn, bittere Kälte, lange Monate kompletter Dunkelheit, ständige Gefahr, sichere Rückkehr ungewiss. Ehre und Anerkennung im Erfolgsfall.“

– Ernest Shackleton

heku49

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5

Sunday, August 19th 2012, 7:34pm

Hallo woermi,

in der Inflationszeit kamen diese Frankaturen öfters vor.

Gruß Helmut

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6

Thursday, April 18th 2013, 4:11pm

Späte Verwendung...

Liebe Sammelfreunde

hier eine 75 Pfennig - Karte (Welche und von wann ?) mit einer 8 Pfennig-Marke für den Fernverkehr freigemacht vom 19.09.1930 von Magdeburg nach Rheydt gesendet.
Die 75 Pfennig des Infla-Werteindruckes ist hier ohne Bedeutung.
Wie sah es eigentlich mit der Gültigkeit aus?


Mit freundlichem Sammlergruss

Ulf
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heku49

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7

Thursday, April 18th 2013, 7:20pm

Hallo Ulf,

es handelt sich um die P146 von 1922 (kein Ausgabedatum angegeben) gestempelt 2,00 Euro.
Gültig waren die Karten der Serie Postreiter bis zum 30.9.1923.

Gruß Helmut

8

Monday, October 1st 2018, 10:13am

P119 mit 3x 5Pf. Germania auffrankiert

Hallo!

Ich habe hier von einem recht kleinen Postamt drei Karten P119 die allesamt aus dem August 1920 stammen und auf 30 Pfg. mit 3 x 5 Pfg. Germania auffrankiert worden sind - mein Scanner spinnt derzeit, deswegen kann ich nichts zeigen. Es sind drei verschiedene Absender und drei verschiedene Empfänger.

Ich vermute, dass die Karten durch das Postamt auffrankiert worden sind und so am Schalter verkauft wurden. War das zu dieser Zeit üblich? Gibt es hier eine Dienstanweisung zu?

Danke und Grüße

Jens