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Michael

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1

Tuesday, June 21st 2016, 10:23pm

Württemberg - Stempel

Liebe Freunde,

ich habe hier einen Brief nach Stuttgart aus dem Jahr 1867, auf dessen Rückseite neben einem Distributionsstempel noch ein weiterer Zahlenstempel 18 zu sehen ist, den ich ebenfalls Stuttgart zuordnen würde. Um was für einen Stempel handelt es sich hier? (Briefträgerstpl.?)



Gruß
Michael
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2

Wednesday, June 22nd 2016, 7:24am

Lieber Michael,

mir sind - vorne wie hinten - solche Briefe aus Stuttgart auch schon aufgefallen und ich dachte zuerst, dass es Nummern der Stempelmaschinen mit Recommandations sein müssten (weil auch zwei eingeschriebene dabei waren). Ich habe selbst einen davon nach Wien - der aber unrecommandirt war und blieb.
Daher hat es damit wohl nichts zu tun, oder ist deiner eingeschrieben?

Vlt. weiß der gute @wuerttemberger hier mehr.
Liebe Grüsse vom Ralph

Niemals bin ich weniger müßig, als in meinen Mußestunden. Und niemals weniger einsam, als wenn ich allein bin. Publius Cornelius Scipio "Africanus"

Michael

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3

Wednesday, June 22nd 2016, 10:22pm

Lieber Ralph,

der Brief ist nicht eingeschrieben, es ist ein normaler Frankobrief aus Russland.

Dann hoffen wir mal auf @wuerttemberger ... :)

Viele Grüße
Michael
Preußen mit Transiten

4

Friday, June 24th 2016, 9:12am

@Michael

Es handelt sich tatsächlich um einen Briefträgerstempel. Ich hatte diese eigentlich immer nur aus den 70er Jahren in Erinnerung und sind dort sicher nicht selten, aber wann die eingeführt wurden kann ich nicht sagen.

Gruß

wuerttemberger
Sie haben mich nicht nur nicht eingeladen, ich habe auch abgesagt.

Joachim Ringelnatz

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5

Friday, June 24th 2016, 11:10am

... Ende Juni 1855 schon Briefträgerstempel?

Spezialsammlung Bayern - Österreich 1819 - 1875

09.08.2014 - 09.18 Uhr eingestellt 3. Seite.

Hatten die in Stuttgart wirklich diese Paginierstempel im rollierenden System, bei dem nach jedem Abschlag immer eine Nummer weiter gezählt wird?
Liebe Grüsse vom Ralph

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6

Friday, June 24th 2016, 3:46pm

... Ende Juni 1855 schon Briefträgerstempel?

Spezialsammlung Bayern - Österreich 1819 - 1875

09.08.2014 - 09.18 Uhr eingestellt 3. Seite.

Hatten die in Stuttgart wirklich diese Paginierstempel im rollierenden System, bei dem nach jedem Abschlag immer eine Nummer weiter gezählt wird?

@bayern-klassisch

Jeder Briefträger hatte seine feste Nummer mitunter auch lateinische Nummerierung mit Unterscheidungsbuchstaben. Im Jahre 1855 hat doch die Ursprungspostanstalt innerhalb des Postvereins nichts mehr auf der Briefrückseite zu tun gehabt und diese Nummerierung scheint mir auch nicht aus dieser Zeit zu sein. Der Paginierstempel erinnert mich eher an die bayrischen Stempel für Einschreibsendungen aus späterer Zeit. Ich würde das als Registraturstempel des Empfängers ansehen.

Gruß

wuerttemberger
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Joachim Ringelnatz

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7

Friday, June 24th 2016, 3:49pm

Lieber wuerttemberger,

das kann auch sein - ich hatte mich auch schon gewundert. Kannst du mal ein paar Briefe zeigen?
Liebe Grüsse vom Ralph

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Klesammler

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8

Friday, April 21st 2017, 2:32am

Hallo zusammen,

diese Württemberg-Ganzsache U17 fiel am Ostermontag beim Großtausch in Kevelaer in die Hände. Auf der Rückseite finden sich so viele Stempel, daß man fast von einer württembergischen Stempelorgie sprechen kann.
Der Brief war gerichtet an:

Se Ehrwürden
Herrn Vikar Leube
Feldstetten
Münsingen

Die Adresse wurde geändert in:
Rietheim
o/A Tuttlingen

Der Brief wurde am 1.3.1867 beim Abgangspostamt in Ludwigsburg gestempelt. Die weiteren Stationen waren:
1.3.(18 )67 6-8N STUTTGART
1.3.(1867) Z.19 K.WÜRTT.FAHREND.POSTAMT
1.3.(18 )67 8-5 ULM
3.3.(1867) FELDSTETTEN (Vorphila-Gerät seit 1847)
4.3.(1867) MÜNSINGEN (das Ü ist ansatzweise erkennbar)
4.3.(18 )67 MEZINGEN
4.3.1867 6-9 V TÜBINGEN
4.3.(18 )67 WURMLINGEN
Ich denke, daß der Bahnpost-Stempel zwischen Stuttgart und Ulm benutzt wurde.
Der Feldstetten-Stempel ist vermutlich ein Abgangs-Stempel, nachdem man festgestellt hatte, daß der Herr Vikar in Rietheim ansässig war. Daher wohl der Stempel vom 3.3.
Kann es sein, daß der schlecht lesbare Stempel von Münsingen ist? Die Strecke Feldstetten - Münsingen - Metzingen - Tübingen könnte ja passen. Von da mit dem Zug in Richtung Süden?

Danke für eure Kommentare sagt

Dieter
Klesammler has attached the following images:
  • Ludwigsburg K1 1867-03-01 -1.jpg
  • Ludwigsburg K1 1867-03-01 -2.jpg
  • Ludwigsburg K1 1867-03-01_Stempel-unbek..jpg

This post has been edited 1 times, last edit by "Klesammler" (Apr 22nd 2017, 12:02am)


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9

Friday, April 21st 2017, 7:27pm

... sieht für mich so aus - tolles Stück! Viel Spaß für kleine Münze, so soll es sein. :P :P
Liebe Grüsse vom Ralph

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Klesammler

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10

Saturday, April 22nd 2017, 12:06am

Hallo Ralph,

freut mich, daß dir der Beleg gefällt und du an meiner Strecken-Beschreibung nichts zu bemängeln hast.

beste Grüße

Dieter

Minimarke

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11

Saturday, April 22nd 2017, 5:57pm


4.3.(1867) MÜNSINGEN (das Ü ist ansatzweise erkennbar)
4.3.(18 )67 MEZINGEN
4.3.1867 6-9 V TÜBINGEN
4.3.(18 )67 WURMLINGEN


Man möge sich das einaml vorstellen, in der heutigen Zeit unmöglich!
Der Brief ging von Münsingen los, mit der Postkutsche nach Metzingen,
da Metzingen gestempelt hatte ging er dort wohl auf die Zugstrecke Stuttgart - Tübingen
in Tübingen dann wahrscheinlich weiter im Zug nach Rottweil, ab da dann wieder Postkutsche
am gleichen Tag dann vielleicht noch zugestellt von Wurmlingen nach Rietheim
Grüße aus Bempflingen
Ulrich

Das Leben ist viel zu kurz um es mit billigen Weinen und den falschen Menschen zu verbringen. (Lebensweisheit, inspiriert bei Goethe) :-)

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12

Saturday, April 22nd 2017, 10:29pm

Hallo Ulrich,

bei den 8 Stempeln war es für mich ganz schön viel Arbeit, um mit der Hilfe von Google Maps das ganze aufzudröseln. Hat aber Spaß gemacht. Du als 'Einheimischer' hättest das wahrscheinlich aus dem Ärmel geschüttelt, wie man so sagt.
Das Erstaunliche ist, daß in den 1860er Jahren solche schnellen Beförderungen auch über Grenzen hinweg oft so schnell erfolgten. Da können sich 150 Jahre später viele Postverwaltungen nur noch an an die Nase fassen.

beste Grüße

Dieter

This post has been edited 1 times, last edit by "Klesammler" (Feb 10th 2018, 7:10pm)


Minimarke

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13

Sunday, April 23rd 2017, 5:02pm

Das Erstaunliche ist, daß in den 1860er Jahren solche schnellen Befördrungen auch über Grenzen hinweg oft so schnell erfolgten. Da können sich 150 Jahre später viele Postverwaltungen nur noch an an die Nase fassen.


Eisenbahn 1867 - ganz nach unten lesen, oder direkt scrollen!

wenn ich die Karte richtig interpretiere war der Brief "nur" zwischen Horb und Sulz mal kurz im Ausland! ;-)
Grüße aus Bempflingen
Ulrich

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14

Thursday, November 30th 2017, 10:51pm

Hallo zusammen,

waren die Zug-Nummern in den Stempeln mit der Beschriftung WÜRTT.FAHREND.POSTAMT bestimmten Strecken zugeordnet?

Gruß
Michael
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15

Friday, December 1st 2017, 6:14am

Lieber Michael,

ja, sagte mir mal der Württemberg - Prüfer im Rahmen eines längeren Gesprächs in Sifi. Leider habe ich aber keine Literatur darüber (hätte aber gerne welche). Vlt. kann uns der liebe @VorphilaBayern weiterhelfen?
Liebe Grüsse vom Ralph

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16

Friday, December 1st 2017, 8:12am

Hallo zusammen,

waren die Zug-Nummern in den Stempeln mit der Beschriftung WÜRTT.FAHREND.POSTAMT bestimmten Strecken zugeordnet?

Gruß
Michael


Ein klares NEIN, Zumindest nicht über die gesamte Laufzeit des Stempels. Es gab aber irgendwann in den ARGE Rundbriefen Listen aus denen hervorging wann welcher Stempel auf welcher Strecke gewesen sein könnte. Werde im Laufe des Wochenendes versuchen heraus zu finden wann diese Veröffentlichungen waren. Geht es um einen bestimmten Beleg / Strecke?
Grüße aus Bempflingen
Ulrich

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17

Friday, December 1st 2017, 4:48pm

Hallo zusammen,

danke für eure Antworten.
Es geht um einen Brief von 1862, der aus Russland via Österreich und Bayern nach Württemberg gelangte. Adressiert war er nach Ochsenberg, dementsprechend finden sich neben den Bahnpoststempeln (Zugnummern 10 und 16) noch einer von Heilbronn und dem für das Pfarrdorf Ochsenberg zuständige Güglingen.
Mein Verdacht wären die Bhnstrecken Ulm-Stuttgart und dann Stuttgart-Heilbronn.



Gruß
Michael
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18

Friday, December 1st 2017, 5:51pm

Lieber Michael,

schöne Rückseite - ich glaube, dass du beim Laufweg richtig liegst, kann aber nichts beweisen.
Liebe Grüsse vom Ralph

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19

Sunday, September 9th 2018, 2:03pm

BOLL

Hallo,

I have this card having two BOLL K1 strikes:

1- BOLL (ORT)

2- BOLL (BAD)

Since it appears to be local mail and the town not that big, it looks interesting to learn a bit on this.

Also, the addressee looks to be (May be) Dr Theodor Stephani ( sanatorium builder in Switzerland) since BOLL is a thermal station??

Best regards

Sylvain
Hornet785 has attached the following images:
  • IMG_0026.jpg
  • IMG.jpg