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Wednesday, December 19th 2012, 10:00pm

Bayern - St. Gallen

Liebe Sammlerfreunde,

folgender Brief ist mir ein Rätsel.
Eingeschriebener Portobrief aus Immenstadt
nach Wattwil Kanton St. Gallen, vom 30.7.1845.
Es wurden nur 6 Kreuzer Porto angeschrieben.
Anscheinend nur das Porto von Immenstadt an
die bayr. schweiz. Grenze ? In der Schweiz war
der Brief anscheinend portofrei?

Beste Grüße von VorphilaBayern
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2

Thursday, December 20th 2012, 12:46pm

Lieber VorphilaBayern,

außergewöhnlicher Brief - anscheinend hat man ihn als Behördenbrief portofrei belassen. Bayern hat ihn taxiert, weil er keine Franchise hatte (zu Recht - gibt es einen Inhalt?).

Liebe Grüsse von bayern klassisch
Liebe Grüsse vom Ralph

Niemals bin ich weniger müßig, als in meinen Mußestunden. Und niemals weniger einsam, als wenn ich allein bin. Publius Cornelius Scipio "Africanus"

3

Thursday, December 20th 2012, 12:55pm

Lieber bayern klassisch,

herzlichen Dank. Dazu der Inhalt.

Beste Grüße von VorphilaBayern
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4

Saturday, November 29th 2014, 7:42am

Liebe Sammlerfreunde,

im Postvertrag Bayern - St. Gallen zum 1.2.1809 wurde zwischen
Lindau und St. Gallen Porto wie Franko 3 Kreuzer festgelegt. Hier-
zu folgender Brief vom 26. April 1838 mit 4 Kr. Porto.Im Postver-
trag Bayern - Zürich zum 1.10.1829 konnte ich hierzu keine Ge-
bührenänderung herauslesen.

Beste Grüße von VorphilaBayern
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This post has been edited 1 times, last edit by "VorphilaBayern" (Nov 29th 2014, 8:04am)


5

Saturday, November 29th 2014, 9:32am

Hallo VorphilaBayern,

nach dem Postvertrag Bayern - St. Gallen von 1829 kostete ein Brief aus Lindau nach St. Gallen 4 Kr.
Spediert wurde der Brief auf dem Landweg über Vorarlberg, nachdem der 26.4.1838 ein Donnerstag war. An jedem Mittwoch ging eine Linie mit dem Dampfschiff von Lindau nach Rorschach.

Grüsse von liball

6

Saturday, November 29th 2014, 10:08am

Hallo,

zum Brief von VorphilaBayern kann ich noch einen nicht alltäglichen Brief in der Gegenrichtung zeigen.
Es handelt sich hier um einen Porto-Chargebrief aus Bad Ragatz vom 1.2.1830.
Das Problem bei Chargebriefen aus der Schweiz ist der Umstand, dass aus dieser Zeit keine Weisungen bekannt sind, wie Chargebriefe behandelt wurden. Es wird meist davon ausgegangen, dass der Brieftarif verdoppelt wurde.
Dieser Brief muss außerpostalisch nach St. Gallen gelangt sein. Dort wurden 12 Kr. in Auslage genommen. Der Brief lag in der 2. Gewichtsstufe (4 x 1,5 = 6 Kr. x 2 = 12 Kr.). Nach dem Handbuch der Schweizer Vorphilatelie wurde dieser Charge-Stempel nur in Rheineck verwendet. Rheineck war das St. Galler Austrittspostamt zu Vorarlberg.
Auch in Bayern wurde nach der 2. Gewichtsstufe taxiert. Dies waren nochmals 12 Kr., so dass sich ein Gesamtporto von 24 Kr. ergab.

Grüsse von liball
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7

Sunday, May 1st 2016, 3:55pm

Liebe Sammlerfreunde,

hierzu folgender Brief:
Portobrief aus Augsburg vom 28. Januar 1806, als Augsburg noch "Freie Reichsstadt" war.
Erst am 4. März 1806 kam Augsburg zu Bayern. Der Brief wurde zum Forwarder Rupprecht
nach Lindau im Bodensee gebracht (Königreich Bayern) und dort aufgegeben - Stempel
"R.3.LINDAU". Der Brief ging nach Rorschach in der Schweiz. Der Empfänger bezahlte 3
Kreuzer Porto.


Beste Grüße von VorphilaBayern
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8

Sunday, May 1st 2016, 7:39pm

Lieber VorphilaBayern,

schöner Brief mit toller PO dazu!

Weil es nur eine Taxe gibt, wollte ich fragen, ob die Reichspost ihn von Lindau nach Rorschach gebracht hat, weil sie auch den Kanton St. Gallen postalisch bediente? Wäre das nicht der Fall, müsste es ja 2 Taxen geben, oder sehe ich das falsch?
Liebe Grüsse vom Ralph

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9

Monday, May 2nd 2016, 2:18pm

Lieber bayern klassisch,


ich denke, daß dazu liball näheres sagen könnte.




Liebe Grüße von VorphilaBayern

10

Monday, May 2nd 2016, 5:45pm

Hallo,

beim Brief von VorphilaBayern handelt es sich um einen Lokalbrief, der nach Art. 3 des PV Bayern-St. Gallen von 1808 nur 3 Kr. kostete. Diese 3 Kr. standen komplett Bayern zu und St. Gallen ging leer aus.
Dieses Lokalbriefe sind nicht häufig, Gratuliere !!

Grüsse von liball

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11

Monday, May 2nd 2016, 5:49pm

Hallo Karl,

vielen Dank für die Info - Glückwunsch an Hermann zu diesem Traum. :P
Liebe Grüsse vom Ralph

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12

Tuesday, May 3rd 2016, 11:08am

Hallo liball,

herzlichen Dank für die Informationen.
Anscheinend bestand diese Taxregelung zwischen Bayern und St. Gallen
bereits vor dem Postvertrag aus dem Jahr 1808, denn mein Brief ist von 1806.


Beste Grüße von VorphilaBayern

13

Sunday, October 15th 2017, 6:32pm

Liebe Sammlerfreunde,

warum folgender Brief aus Ebnat (Kanton St. Gallen) vom 20. März 1810 (Der Aufstand in Tirol
und Vorarlberg war längst vorbei), nicht über St. Gallen und Lindau nach Kempten - und statt-
dessen über Konstanz ging, kann ich nicht sagen. Zu den Taxierungen müssen sich die Experten
äußern.


Beste Grüße von VorphilaBayern
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14

Tuesday, February 6th 2018, 3:19pm

Liebe Sammlerfreunde,


hierzu folgender Brief:
Brief aus Buchhorn vom 8.Oktober 1803, nach St. Gallen (Kanton St. Gallen).
(28.11.1802: Besitznahme, gem. Besitzergreifungspatent, der freien Reichsstadt Buchhorn
durch Maximilian Joseph, Kurfürst von Bayern, für sich und sein Gesamthaus. Vollzug durch
seinen bevollmächtigten Gesandten).
(30.11.1802: Formeller Übergang der Reichsstadt Buchhorn an Bayern mit Vereidigung des
Magistrats und der städtischen Bediensteten auf den neuen Landesherrn).
(25.2./24.3.1803: Hauptschluß der außerordentlichen Reichsdepudation mit Ratifizierung
durch den Reichstag).
K.R. Posthalterei am täglichen Reit-und Fahrpostkurs Lindau – Meersburg
Posthalter: Pößin Postlokal:
Gasthaus „Zum Rad“
Unterstellung:
reitende Posten: OPA Ulm
fahrende Posten: OPA Augsburg
Von Buchhorn, über Lindau bis zur „Bayrisch – St. Gallener Grenze“ fielen 2 Kreuzer Porto an,
die mit „Auslage 2 Kr.“ vermerkt wurden. Im Kanton St. Gallen fielen weitere 2 Kreuzer an,
so daß der Empfänger 4 Kreuzer Porto bezahlte.
Auf dem Brief ist der Stempel „BUCHHORN.R.3.“ abgeschlagen. Er ist sehr selten. Deswegen
lt. Feuserkatalog mit 2.000,- Euro bewertet. Auf einen Auslandsbrief habe ich ihn bisher noch
nicht gesehen.
Am 6. November 1810 erfolgte die Übergabe von Buchhorn an Württemberg.
1811: Aus dem Gebiet der ehemaligen Reichsstadt Buchhorn und dem Kloster Hofen wird der Ort
„Friedrichshafen“ gebildet.



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