You are not logged in.

21

Saturday, November 25th 2017, 6:26pm

Hallo Nordlicht

Ich habe bei Cornelius nachgeschaut, wo es auch ein Hinweiss zu Godfredsen und Haff gibt.
Aber wenn ich Cornelius richtig deute gab es ein Tariff für Muster erst ab 1919 in Dänemark. Wenn man ein Ermässigung für Warenproben sucht musste man die Proben als Paket senden. Wenn es um Drucksachen geht war es eben Drucksachen und Geschäftspapiere die begünstigt waren und nicht die Warenproben.
Es kann ja sein dass ich es missverstanden habe.
die Industrialisierung in SH war eher dünn, mehr agrarisch geprägt, wie heute noch in weiten Teilen und einliegende Muster waren eh nie portobefreit.


@Ralph: die Antwort hier verstehe ich nicht so ganz. Es war ja einen dänischer Brief und hier galt die dänische Tarife. Was hat das mit die Industrialisierung in SH zu tun?


Viele Grüsse
Nils
Der Unterschied zwischen Theorie und Praxis ist in der Praxis grösser als in der Theorie.

Posts: 20,954

Location: Südhessen

Occupation: Privatier

  • Send private message

22

Saturday, November 25th 2017, 7:35pm

Hallo Nils,

ja, es war egal, ob SH, oder Dänemark - es sind und waren weniger industriell geprägte Landschaften, daher sind Musterbriefe von und nach dort nicht häufig, wie ja auch @Nordlicht schon schrieb.

Die dänischen Tarife kenne ich natürlich nicht, aber das braucht man auch nicht, weil es logisch ist, dass Muster in Briefen niemals eine Portomoderation erfahren konnten, sonst hätte doch jeder irgendetwas in seine Briefe gelegt, mit Muster ohne Wert drauf geschrieben und darauf gedrungen, eine Vergünstigung zu bekommen. Daher durfte ja auch, dort vermutlich auch, ein Brief nur einfach sein und nicht ganz schwer mit einem lächerlich leichten Muster, das alles konterkariert hätte, was für die Post von Belang war.
Liebe Grüsse vom Ralph

Niemals bin ich weniger müßig, als in meinen Mußestunden. Und niemals weniger einsam, als wenn ich allein bin. Publius Cornelius Scipio "Africanus"

nordlicht

Experte

  • "nordlicht" started this thread

Posts: 612

Location: Holstein

  • Send private message

23

Saturday, November 25th 2017, 10:44pm

Hallo Nils,
Aber wenn ich Cornelius richtig deute gab es ein Tariff für Muster erst ab 1919 in Dänemark
Ja, das steht auch so im Godfredsen und Haff - mit dem Hinweis: "för 1.7.1919 takseret som korsbändsforsendelser, se under tryksager".
Und unter "tryksager" steht ab 1.4.1851 (bis 1865): 1. Gewichtsklasse 0-60 gr = 4 sk, 2.Gewichtsklasse 60-125 gr = 8 sk.

Vielleicht kann es noch einer unserer dänischen Sammlerfreunde genau sagen wie es zu verstehen ist.

Viele Grüße
nordlicht

24

Sunday, November 26th 2017, 10:56am

Hallo Nordlicht

Cornelius schreibt s. 87
"From 1851 it was also possible to send Småpakker (small packets) up to 8 Lod, with or without an Adressebrev and charged as a double weight letter. The service was, of course, mainly used for samples, and the charges were the same as for printed papers until 1919."

Es war also nicht ganz wie Drucksachen mit 2 Gewichtsstufen. Und es war egal ob der die Muster anhängend oder nicht waren.

So warum hat der Absender "einliegend Proben ohne Wirth" geschrieben wenn es eigentlich nicht notwendig war? Es macht uns ja nur verwirrt :D




Viele Grüsse
Nils
Der Unterschied zwischen Theorie und Praxis ist in der Praxis grösser als in der Theorie.