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Minimarke

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Friday, March 1st 2013, 9:19am

Württemberg Postformulare /Eisenbahnformulare

Aus meiner Sicht ein Thema welches ein "kein" Dasein führt!

Als Start möchte ich einen Umschlag von Stuttgart nach Strassburg zeigen.
Es handelt sich um die Rücksendung eines Postauftrages.
Interessant ist der unten stehende Regievermerk: Stuttgart Nr. 1. III. 9.
Ich würde davon ausgehen dass dieses Formular vom lokalen Postamt aufgelegt wurde.
Wie seht ihr das?
Wie immer würde ich mich über eure Belege zu diesem Thema freuen.





Vielen Dank und viele Grüße aus Bempflingen

Ulrich

PS: sollte jemand den Postauftrag dazu finden bin ich gerne bereit diesen zu übernehmen! ;-)
Grüße aus Bempflingen
Ulrich

Das Leben ist viel zu kurz um es mit billigen Weinen und den falschen Menschen zu verbringen. (Lebensweisheit, inspiriert bei Goethe) :-)

This post has been edited 1 times, last edit by "Minimarke" (Feb 23rd 2014, 5:05pm)


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2

Friday, March 1st 2013, 9:26am

Hallo Minimarke,

sehe ich auch so mit dem Druckauftrag - wenn man jetzt noch wüsste, wo das in Stuttgart gedruckt wurde?

Eine hervorragende Qualität - aber den Inhalt wirst du vermutlich nicht mehr finden, so schade das auch ist. Es gibt nur ganz, ganz wenige Postaufträge mit Inhalt und jeder einzelne ist ein Geschenk Gottes.

Liebe Grüsse von bayern klassisch
Liebe Grüsse vom Ralph

Niemals bin ich weniger müßig, als in meinen Mußestunden. Und niemals weniger einsam, als wenn ich allein bin. Publius Cornelius Scipio "Africanus"

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Sunday, February 23rd 2014, 12:57pm

Gedruckter Umschlag Zutaxe für...........Stück Frankozettel vom Auslande

Heute möchte ich in Betreff genannten Umschlag zeigen.
Gelaufen ist der Beleg als portofreie Postsache von Friedrichshafen nach Balingen.
Im Umschlag befand sich ein Frankozettel, wahrscheinlich aus der Schweiz.
Frankozettel wurden benutzt wenn der Absender alle Kosten übernahm, diese aber bei der Aufgabe der Sendung nicht zu 100% zu definieren waren.
Meist handelte es sich um Gebühren wie z.B. entstehende Zollgebühren.
Minimarke has attached the following images:
  • 18961001_Friedrichshafen_Balingen_Zutaxe_Frankozettel_V.jpg
  • 18961001_Friedrichshafen_Balingen_Zutaxe_Frankozettel_R.jpg
Grüße aus Bempflingen
Ulrich

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Sunday, February 23rd 2014, 5:03pm

Rechnung über die Vergütung für eine Fernsprechstelle nebst zugehöriger Leitung

Es handelt sich um die Rechnung für ein Jahr Grundgebühr für den Anschluß der fürstl. Domänenverwaltung, heute Schloß Haltenbergstetten.
Das Formular hat die Formnummer A. 77a, und wurde im Mai 1904 von der Firma Grüninger gedruckt.
Der Bedarf war wohl so riesig das in 1910 noch Formulare mit der 190 als Jahresvordruck vorhanden waren.
Minimarke has attached the following image:
  • 19100407_Niederstetten_Rechnung_über_die_Vergütung_einer_Fernsprechstelle_nebst_zugehöriger_Leitung.jpg
Grüße aus Bempflingen
Ulrich

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Sunday, February 23rd 2014, 5:15pm

K. Eil/Fracht-Güterstelle Unterschiedsschein

Nicht nur bei der Post kam es vor dass die Angestellten sich verrechneten, auch bei der Eisenbahn!
Im vorliegenden Fall hat der Absender am 26 Mai 1907 Gepäck von .......... nach Berlin / Anhalterbahnhof verschicken lassen, und dafür 5,60 Mark bezahlt.
In Berlin wurde wohl festgestellt dass dies nicht ausreicht, und Blaufelden stellte als die Absendende Station am 14 Juni 1907 ein Unterschiedsschein in Höhe von 4,50 Mark aus.
Da der Betrag direkt auf dem Formular quiitiert ist wurde wohl bei der Güterstelle eingezahlt.

Hilfreich wäre noch eine Entzifferung des Absenders.
Minimarke has attached the following image:
  • 19070614_Blaufelden_Unterscheidsschein_Eisenbahn.jpg
Grüße aus Bempflingen
Ulrich

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Sunday, February 23rd 2014, 5:30pm

Quittungen, inklusive zugehörigem Umschlag, über Gesprächs- und Telegrammgebühren für Mai 1918

Um das Thema Formulare vorläufig ab zu runden ein Formularumschlag aus dem Bereich Telefon.
Alle auf dem Umschlag genannten Quittungen sind noch vorhanden, und ähneln den gezeigten Dokumenten.
Minimarke has attached the following images:
  • 191805_Umschlag_Telefonrechnung.jpg
  • 191805_Inhalt_Telefonrechnung.jpg
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Sunday, February 23rd 2014, 7:11pm

Hallo Minimarke,

zu # 5 war es Oberst von Stetten.

Zu # 3 Frankozettel aus dem Ausland: Ich denke, dass die Zollgebühren zu eruieren die Ausnahme waren. Eher waren es Zustellgebühren bei Wertsendungen bzw. Nachnahmen, wenn der Empfänger auf dem flachen Lande wohnte und man dies oft schon vom Inland aus nicht wissen konnte.

Ein sehr spätes Stück zeigst du da, um welches man dich nur beneiden kann. Im Laufe des 19. Jahrhunderts wurden dieser Frankozettel ja immer seltener, weil durch die immer höhere Transparenz der internationalen Postgebühren dergleichen Vordrucke nicht mehr nötig waren.
Liebe Grüsse vom Ralph

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Sunday, February 23rd 2014, 9:05pm

Zoll-Inhaltserklärung

@bk, vielen Dank für die Kommentierung!

Zollinhaltserklärung über einen alten Kochtopf im Gewichte von 5 kg von Waiblingen nach st. Margarethen in der Schweiz.
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  • 18930926_Zollinhaltserklärung_Waiblingen_Schweiz.jpg
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Sunday, February 23rd 2014, 9:32pm

... offenbar waren gebrauchte Kochtöpfe aus Württemberg in der Schweiz gesucht und begehrt, anders kann ich mir das nicht vorstellen ...
Liebe Grüsse vom Ralph

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Friday, December 4th 2015, 4:39pm

Liebe Freunde,

wenn ich als eingefleischter Bayernsammler an Württemberg denke, fallen mir spontan 2 Sachen ein:

1. dass gefühlte 80% aller USA - Briefe nach dorthin liefen und

2. dass kein anderes AD - Land so schöne Vordrucke und teils auch Stempelformen aufzuweisen hatte.

Die Kombination von 1) und 2) glaube ich dem Postschein aus Oehringen vom 25.3.1853 ansehen zu können - wundervolle, dunkelblaue Stempelabschäge (man achte auf die Ornamente des Ortsstempels, ein Traum!) und ein hochinteressantes Muster wie ein Mäander, um den Schein herum.

Weil die Scheingebühr im Ländle nur 2 Kreuzer betrug, das Franko aber 4 Kreuzer (beides gab es in Bayern so nicht), zahlte der Absender 6 Kreuzer total für ein Paket Akten nach Ellwangen.
bayern klassisch has attached the following image:
  • IMG_20151204_0003.jpg
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Tuesday, May 17th 2016, 10:12pm

Öhringen - Neustadt a.d.Haardt - Öhringen 0X.06.1911

Hallo zusammen,

@bk sei Dank für den nachfolgenden Beitrag. Ein Rückschein, der offenbar für ein EInschreiben des Bezirksnotariats von Öhringen über Cannstadt nach Neustadt a.d.Haardt und so auch wieder zurück gelaufen sein muss. Das Aufgabedatum des Einschreibens ist leider nicht vermerkt. Kann evtl. jemand die beiden letzten Wörter in schwarzer Tinte oben rechts am Rand entziffern ?

+ Gruß

vom Pälzer
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12

Wednesday, May 18th 2016, 6:23am

Hallo Pälzer,

ein sehr seltenes Stück und in dem Blau wunderbar.

Sie war Dienstmädchen, darunter steht die Straße in Neustadt, die ich aber nicht lesen kann ...
Liebe Grüsse vom Ralph

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13

Thursday, October 12th 2017, 8:02pm

Liebe Sammlerfreunde,
dieser unscheinbare Umschlag enthält eine Empfangsbestätigung
über 200 Freimarken
beste Grüße
bayernalbi
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Thursday, October 12th 2017, 8:30pm

Hallo Bayernalbi,

sehr interessantes Stück - ein vorfrankierter Rückschein (oder waren es danach nur noch 199 Marken zu 5 Pfg.?). :P
Liebe Grüsse vom Ralph

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Saturday, November 4th 2017, 9:06am

Postsache Einschreiben ins Ausland

Heute zeige ich einen Umschlag der Generaldirektion der K. Württ. Posten U. Telegraphen vom 07 Oktober 1909.
Adressiert ist der Umschlag nach München, eventuell war der Hr. Keimel ein bayrischer Sammler der sich auch für Württemberg interessiert hat.
Oder es handelt sich um den später in Deisenhofen beheimateten Händler.
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  • 20171021_0025.jpg
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