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81

Sunday, April 3rd 2016, 5:50pm

Hallo
ist sehr schwierig, kann sehr gut nachvollziehen...deswegen hab ich dich angeschrieben.
Manchmal bleibe ich lange stecken, bis ich das richtige Wort/e finde..das macht mich wahnsinnig. :S

Denke das alle Dienste ob bei Brief oder Fahrpost, Reitpost komplett frei hatten.

(Ein zahlungspflichtige Reisende zahlte für das Platz (unterschiedlich), Passagiergelder, Trinkgelder und Gebäck falls schwer als Norme usw. - In allgemein, für deine Beschreibung nicht wichtig.)

Gratuliere zum so ein Schneewittchen Brief. :)
LG A
"Im Grunde sind es doch die Verbindungen mit Menschen, die dem Leben seinen Wert geben."
W. v Humboldt

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82

Thursday, April 7th 2016, 8:40pm

die erste Feuerprobe hätte ich ja geschafft - ich kann also meinen Artikel demnächst schreiben.

als kleine Ergänzung (interessanter als ein Wiki-Link) folgende Ansichtskarte Bildnis von Michail Semjonowitch Woronzow welche heute mit der Post kam.

Dank der Rückseite bin ich jetzt voll informiert :D , das Bild wurde irgendwann 1821 gemalt von Thomas Lawrence und die Karte schildert wohl seinen Lebenslauf (dafür gibt es dann wieder Wiki )
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Phila-Gruß

Lulu

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83

Thursday, April 14th 2016, 12:33pm

Dessau - Homburg

Liebe Sammelfreunde

ich habe heute ein Hülle vom 05.05., möglicherweise aus den Jahren 1846-1848, aus Dessau bekommen.
Adressiert ist sie an "Seiner Hochfürstlichen Durchlaucht, dem Prinzen Gustav zu Hessen (über Frankfurt a. M.) zu Homburg vor der Höhe.
Laut Siegel ist sie von der Herzoglichen Familie in Dessau. Gelaufen ist der Brief als portofreie Herrschaftliche Sache.
Links oben ist noch eine 0-Paragrafe, siegelseitig ist eine "2", was ich jedoch eher als Kartierungsnummer ansehe.

Mit freundlichem Sammlergruss

Ulf

https://de.wikipedia.org/wiki/Gustav_%28Hessen-Homburg%29
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84

Thursday, April 14th 2016, 12:55pm

Lieber Magdeburger,

tolles Stück - Glückwunsch!

2 machen postalisch wenig Sinn - mit der Kartierungsnummer hast du sicher recht.
Liebe Grüsse vom Ralph

Niemals bin ich weniger müßig, als in meinen Mußestunden. Und niemals weniger einsam, als wenn ich allein bin. Publius Cornelius Scipio "Africanus"

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85

Saturday, April 23rd 2016, 6:29pm

Liebe Sammelfreunde

da wir beim letzten Beleg schon bei der herzoglichen Familie von Anhalt Dessau waren, hier mal zwei Postscheine:

Passend 2 Postscheine jeweils für einen Wertbrief von 700 Thaler an Prinz Georg Bernhard von Anhalt-Dessau nach Dresden. Geboren ist er am 21. Februar 1796 in Dessau und am 16. Oktober 1865 in Dresden gestorben. Eine Strasse in Dessau ist nach ihm benannt, die Georgen-Allee.

Da es jede Menge Postscheine dieser Art an diesem Empfänger gibt, ist davon auszugehen, dass die herzogliche Familie auch der Einsender gewesen sein wird.

Mit freundlichem Sammlergruss

Ulf
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86

Saturday, April 23rd 2016, 7:10pm

Lieber Magdeburger,

Da es jede Menge Postscheine dieser Art an diesem Empfänger gibt, ist davon auszugehen, dass die herzogliche Familie auch der Einsender gewesen sein wird.


das wird wohl so sein - aber beweisen kann man es bei Scheinen ohne Gebührenangabe wohl eher nicht. Wären die Franki alle vermerkt, bzw. die Portofreiheit, wäre es einfacher.
Liebe Grüsse vom Ralph

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87

Saturday, April 23rd 2016, 7:32pm

Lieber Bayern Klassisch

soweit ich bisher weis, sind mindestens monatlich jeweils 700 Thaler dahin gegangen und dies war schon eine Menge Holz - dafür dürfte man die Dessau 4 bis 5 Jahre gearbeitet haben. Damit ist jährlich mehr Geld versendet worden, was im ganzen Leben nicht verdient werden konnte...
Eventuell läßt es sich auch mal beweisen, dass die herzogliche Familie der Einsender war. Ich versuche etwas heraus zu bekommen. Noch mehr Scheine diesbezüglich werde ich nicht mehr erwerben, außer es geht mal mit um 700 Thaler... :D

Mit freundlichem Sammlergruss

Ulf

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88

Saturday, April 23rd 2016, 8:08pm

Lieber Magdeburger,

ja 700 Thaler damals waren wohl ca. 50.000 Euro kaufkraftmässig, also schon ein Pfund. Wäre toll, wenn man das genauer nachvollziehen könnte. Die Herrschaften hatten halt Geld, im Gegensatz zu 95% der damaligen Bevölkerung, die nicht wusste, wovon man sich morgen ernähren sollte ...
Liebe Grüsse vom Ralph

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89

Wednesday, July 19th 2017, 9:23pm

Liebe Sammlerfreunde,

sicherlich hatte der Absender und der Empfänger persönliche Gebührenfreiheit bei der Briefhülle von Straubing (Königreich Bayern) nach Regensburg (Fürstentum Regensburg) vom 10. Oktober 1809. Der Brief ging an Comte de Görtz.

zu ihm folgender Link:
https://de.wikipedia.org/wiki/Johann_Eustach_von_G%C3%B6rtz

Beste Grüße von VorphilaBayern
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90

Friday, September 8th 2017, 5:16pm

Liebe Sammlerfreunde,

hierzu folgender Briefumschlag ohne Inhalt als "Angelegenheit Sr. Kgl. Hoheit des Großherzogs
von Sachsen - Weimar - Eisenach" an den Erbprinzen Ernst zu Hohenlohe - Langenburg, Regent
des Herogtums Sachsen - Coburg und Gotha (Erbprinz von 1900 bis 1905 bis zur Volljährigkeit
von Carl Eduard). Aufgabestempel Weimar 18.2.1905. In Gotha am 19.2. nachgesandt nach
Nizza in die Villa Fabron (Frankreich).
Habe nicht gewusst, daß die Portofreiheit auch in Frankreich galt.


Beste Grüße von VorphilaBayern
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91

Friday, September 8th 2017, 5:29pm

Lieber Hermann,

Traumkuvert mit sensationellem Siegel. Ich glaube aber nicht, dass der Brief auf dem Postweg nach Frankreich lief, sondern eher, dass er mit der Diplomatenpost intern befördert wurde. Aber das macht ihn umso besser, denn wir haben dann 2 verschiedene Transportregularien in einem Brief und wer das sonst noch zeigen kann, darf sich hier gerne melden. :P
Liebe Grüsse vom Ralph

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BaD

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92

Monday, September 25th 2017, 9:57pm

Hallo,
von Ludwig von Pückler-Limburg Pückler, der wohl sehr penibel aufs Geld achtete. Er hatte natürlich Recht,Briefe der sächsischen Königin waren portobefreit.

Beste grüße Bernd
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93

Monday, September 25th 2017, 10:09pm

Hier die Antwort, die ich selbst kaum lesen kann.
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