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Michael

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Sunday, June 15th 2014, 6:21pm

Stempel P.M.V.C., P.M.C. und B.M.V.C.

Liebe Freunde,

ich leite hier die Anfrage eines DASV-Mitglieds weiter in der Hoffnung, dass jemand aus dem Forum etwas zur Aufklärung beitragen kann.

Der Fragesteller besitzt eine Reihe von Dienstbriefen mit den Stempeln P.M.V.C., P.M.C. oder B.M.V.C.



Die Briefe stammen aus dem Zeitraum 1878 bis 1891 und stammen aus folgenden Orten: Erxleben, Tangermünde, Naumburg, Weissenfels, Wanzleben und Neuhaldersleben.

Die Abkürzungen der Stempel stehen für eine Porto-Compensation.

Wie funktionierte diese Porto-Compensation?
Auf Grund welcher Verordnung wurde diese Compensation eingeführt?

Viele Grüße
Michael
Preußen mit Transiten

Michael

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2

Monday, July 21st 2014, 10:25pm

Hallo zusammen,

kann niemand etwas zur Klärung beitragen?
Auch Teillösungen wären ja schon hilfreich ... :)

Viele Grüße
Michael
Preußen mit Transiten

TAXIS107

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3

Saturday, July 26th 2014, 12:51pm

Stempelsuche

Hier ist was zu finden zum Thema:
Rundbrief 365, S. 72 eine Anfrage und im RB 367, S. 108-110 die Antwort darauf.
Gruß aus dem heißen Frankfurt von Taxis107

Ergänzung:
"...Stempel, die auf portopflichtigen Dienstsachen von Behörden im mitteldeutschen Raum (preußische Provinz Sachsen) vorkommen.... verschiedene Buchstabenfolgen wie PMVC, BMVC oder PMC. Warum diese Stempel angebracht wurden, ist bisher noch ungeklärt. Nach bisherigen Feststellungen finden sie sich ausschließlich auf Briefen von Gerichtsbehörden. Deutungen zufolge handelt es sich um Abkürzungen für "Porto mit Verrechnungsconto", "Brief mit Verrechnungsconto" und "Porto mit Conto", die darauf hinweisen sollen, dass eine Portoerstattung bzw. -Verrechnung zu erfolgen hat. Möglicherweise dienten die Stempel der Kenntlichmachung von Sendungen, für die den Behörden die Portobeträge seitens der Postverwaltung gestundet wurden......."
TAXIS107 has attached the following image:
  • pmvc.jpg
Ein Mensch im Getümmel der Welt ohne Verstellung, ist wie ein Weib im Theater ohne Schminke.
(B. Krebs, Schriftproben der Andreaeischen Schriftgießerey Frankfurt, um 1840)

This post has been edited 1 times, last edit by "TAXIS107" (Jul 26th 2014, 4:23pm)


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4

Sunday, August 27th 2017, 4:52pm

Liebe Sammelfreunde

in einem Los war der Brief enthalten. Soweit ich sehe ist der Beleg am 10.03.1894 im Magdeburg-Buckau aufgegeben wurden und lief nach (Magdeburg-)Fermersleben als eingeschriebener Ortsbrief. Da noch ein Rückschein verlangt wurde, wurden 45 Pfennig erhoben. Diese setzen sich aus 20 Pfennig Einschreibung, 20 Pfennig Rückschein und 5 Pfennig für den Ortsbrief zusammen.
Siegelseitig ist nichts.

Mit freundlichem Sammlergruss

Ulf
Magdeburger has attached the following image:
  • 1894031x_Magdeburg-Buckau_Fermersleben_V90.jpg

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5

Sunday, August 27th 2017, 5:28pm

Lieber Ulf,

sensationeller Brief - klasse! :P :P
Liebe Grüsse vom Ralph

Niemals bin ich weniger müßig, als in meinen Mußestunden. Und niemals weniger einsam, als wenn ich allein bin. Publius Cornelius Scipio "Africanus"

6

Thursday, August 31st 2017, 9:11am

Hallo, m.E. handelt es sich um Portokontrollstempel.

Vergleiche auch den Portokontrollstempel V.C. (C für Controlle, nicht für Coburg), über den wir bei Taxis diskutiert haben.