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Laurent

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Sunday, April 30th 2017, 5:15pm

Seeweg nach PHILIPPINEN.

Bonjour à tous,
Das ist ein Brief harmlosen Anscheines: sie bildet jedoch ein seltenes Bestimmung aus Frankreich für diese Epoche.


Marseille - Manila (1863)

.........

Abfahrt : 27. Mai 1863

Seeweg " Voie de Suez" mit Dämpfer der P&O : Valetta bis Alexandrien, Simla bis Galle, Behar bis Hong-Kong.


Die Verbindung Hong-Kong / Manila ist dann von den von finanzierten Schiffen spanische koloniale Regierung versichert (Zwischen 1857 und 1860 hatte die P&O einen Postvertrag mit der spanischen Regierung unterzeichnet, dann war er aufgehoben) :

Vapores Correos nacionales : Beispiel für 1862, aus Legislacion ultramarina (Madrid, 1863).

Ankunft : 8. Juli 1863

Postgebühr : 80 centimes bis Anladehafen + 2 reales vom Empfänger bezahlt (Inlandverkehr).

This post has been edited 4 times, last edit by "Laurent" (Apr 30th 2017, 7:36pm)


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Monday, May 1st 2017, 8:13am

Hallo Laurent,

der Brief entfaltet seinen Zauber erst mit deine Beschreibung und den Bildern, die du dazu zeigst. Dein Beitrag erlaubt einen Einblick in eine andere, längst vergangene Welt. Danke dafür!

Wie gerne würde ich entsprechende Briefe von und nach Bayern zeigen - wenn es sie nur gäbe ...
Liebe Grüsse vom Ralph

Niemals bin ich weniger müßig, als in meinen Mußestunden. Und niemals weniger einsam, als wenn ich allein bin. Publius Cornelius Scipio "Africanus"

Laurent

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Monday, May 1st 2017, 11:02am

Hallo Ralph, Danke :)
Ein anderer seltener Bestimmungsort in dieser Region (mit eigener Schiffslinie): die niederländische Ost-Indien. Französische Briefe mit ungezähnten Briefmarken sind SEHR selten... und teuer.

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Monday, May 1st 2017, 12:50pm

Hallo Laurent,

das glaube ich dir gerne - aber wenn ich die Preise sehe, die wir Bayernsammler für unsere Auslandsbriefe bezahlen müssen, mit denen von euch vergleiche, dann sind sie nicht so teuer, wie man denkt. Es gibt ein recht großes Angebot bei Frankreich nach allen möglichen Ländern hin, wo Briefe oft nur 100 oder 200 Euro kosten (die großen Spezialitäten lassen wir hier mal weg), die es so von Bayern oder anderen deutschen Staaten so gut wie gar nicht gibt. Kommt dann mal ein vergleichbarer Brief auf den Markt, kostet er das 20 bis 100fache.

Dabei haben die französischen Sammler den Vorzug, dass sie wählen können, weil es oft unterschiedliche Qualitäten gibt, von Luxus bis 2. Wahl - bei uns kann man froh sein, überhaupt mal einen zu sehen oder gar zu kaufen und wählerisch sein darf man nicht, sonst bekommt man überhaupt keinen Brief für seine Sammlung.

Würde ich es noch einmal zu tun haben, würde ich auch Frankreich oder Großbritannien nur mit Destinationen sammeln - etwas schöneres, interessanteres und lehrreicheres gibt es nicht. Und so teuer wäre es auch nicht, wenn man "unsere" deutschen Preise zugrunde legt. Du hast also alles richtig gemacht - während ich bei mir da nicht so überzeugt bin.
Liebe Grüsse vom Ralph

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