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Erdinger

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Monday, February 20th 2017, 10:19pm

Amtsblatt des Königlichen Post-Departements

Verehrte Freunde,

leider etwas lückenhaft, aber immerhin online, sind die Bestände der Bayerischen Staatsbibliothek in München:

1846184718481849185018511852
18571858185918601861186218631864186518661867

Die anschließenden Amtsblätter der Norddeutschen Post gibt es hier!

Viele Grüße aus Erding!
Achter Kontich wonen er ook mensen!

This post has been edited 1 times, last edit by "Erdinger" (Feb 20th 2017, 10:32pm)


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Friday, March 17th 2017, 8:56am

Folgende Anmerkungen:
In den einzelnen Jahrgängen fehlen Seiten/Hefte (z.B. 1865 fehlt nahezu das 1.Halbjahr, 1852 ein Heft). Um den Jahrgang 1852 bei der Staatbibliothek München vollständig zu bekommen, haben wir das entsprechende Heft bei der Staatsbibliothek Berlin scannen lassen und den Scan München angeboten (selbstverständlich kostenlos). Das Hinzufügen der Seiten wurde von München abgelehnt. Der Vorteil der digtalisierten Fassungen in München besteht darin, dass man in den Jahrgängen (zwar mit Einschränkungen) suchen kann.

Eine weitere Quelle für PDF's findet sich übrigens beim DASV (zum Teil die kompletten Jahrgänge aus München) und zusätzlich den Jahrgang 1853.

Die Arge Preußen verfügt über den kompletten PDF-Satz der preußischen und der norddeutschen Amtsblätter. Die Jahrgänge 1854, 1855, 1856 und 1865 wurden in Berlin gescannt (auch dort fehlten teilweise Seiten/Hefte, die aber inzwischen ergänzt werden konnten. Außerdem sind noch die bisher freigegebenen Amtsblätter der Reichspost (einschließlich 1875) vorhanden. Da in diesen PDF keine Suche möglich und eine nachträgliche OCR ziemlich aufwendig ist, enthalten die PDF ein Inhaltsverzeichnis.

Erdinger

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Friday, March 17th 2017, 9:51am

Hallo preussensammler,

vielen Dank für die Hinweise. Dass die Bestände in München lückenhaft sind, ist mir schon aufgefallen. Es gibt noch andere Ärgernisse, vor allem bei Digitalisierungen aus der Frühphase vor einigen Jahren. Unscharfe oder verwischte Seiten, prominent sichtbare, behandschuhte Hände oder Finger, die Inhalte abdecken etc. Besonders unangenehm finde ich, dass eingebundene, aber gefaltete Beilagen in größerem Format beim Digitalisieren schlicht ignoriert werden. Ob das aus Format- oder anderen Gründen (Google redet ja mit) so ist, weiß ich nicht. Wer’s dann genau wissen will, muss das Original konsultieren.

Warum die preußischen Amtsblätter ausgerechnet in München digitalisiert werden mussten (und Berlin sich in dieser Hinsicht vornehm zurückhält), verstehe ich sowieso nicht. Immerhin zeigt die Deutsche Digitale Bibliothek erste Ansätze, die auf Besserung hoffen lassen.

Trotz dieser Einschränkungen bin ich für die Digitalisate sehr dankbar, weil sie mir in vielen Fällen die Fahrt in Bibliotheken ersparen.

Viele Grüße aus Erding!
Achter Kontich wonen er ook mensen!