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21

Sunday, January 17th 2016, 7:21pm

Hallo
Zeitung versendet von Privaten Personen, ist als Brief anzusehen, von Absender zum zahlen. Da es gesiegelt ist, glaube nicht als DS versendet.

1.5.1839 Anführung von Franco Stempel, was natürlich dauerte. Nur ärarischen Postämter bekamen diese Stempel von Postverwaltung, alle andere mussten sich auf eigene Kosten diese Stempel besorgen.
LG A
"Im Grunde sind es doch die Verbindungen mit Menschen, die dem Leben seinen Wert geben."
W. v Humboldt

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22

Sunday, January 17th 2016, 7:38pm

Hallo Adriana,

ärarische Poststellen = Staatsdienst. Die anderen waren wohl per Dienstvertrag an die Ö - Post gebunden und mussten sich diese Stempel selbst schnitzen lassen. Wäre mal interessant zu sehen, in welchem Maße (Zeitraum) man dem nachgekommen ist. Oder gleich 2 Stempel kaufen: Ort porto und Ort franco? :thumbsup:
Liebe Grüsse vom Ralph

Niemals bin ich weniger müßig, als in meinen Mußestunden. Und niemals weniger einsam, als wenn ich allein bin. Publius Cornelius Scipio "Africanus"

MisterTP

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23

Sunday, January 17th 2016, 7:43pm

Hallo nochmal,
ihr merkt schon, ich hab jetzt wieder mehr Zeit! :D
Ich habe noch einen Brief mit ein oder zwei ? beim Porto.
Der Brief lief im September 1846 von Czaslau (heute Čáslav östlich von Prag) an das löbliche Civilgericht der Stiftsherrschaft Schotten in Wien.
Links lese ich unterstrichen "franco gegen auf und Abgaberecepisse".
desweiteren beschwert mit Banknoten im gesamtwert von 49Gulden und 7x.
rechts lese ich franco 24x, darunter R R und 12x.
Der Vermerk in Rötel links oben weiß ich nicht, eine 6?
Porto über 20Meilen 24x, R R´heißt Retourrecepisse? und kostet 12x Links oben vielleicht 6x Porto für Wertbrief?
Was bedeutet der rückseitige Gebührenvermerk? Botengebühr, Recepisse-gebühr??
Viele Grüße
MisterTP
MisterTP has attached the following images:
  • Czaslau VS.jpg
  • Czaslau RS.jpg

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24

Sunday, January 17th 2016, 8:10pm

Hallo Zeithabender, :D

Franko 24x, Retour - Recepisse 12x zahlte der Absender. Hinten 2x Bestellgeld zahlte der Empfänger.

Die Rötel scheint kein Postvermerk zu sein, eher eine interne Nummer.
Liebe Grüsse vom Ralph

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25

Sunday, January 17th 2016, 8:18pm

Hallo Ralph,
Zur diesen Zweck hatten die bis 1850 Zeit genug :D ...(da nach auf Ausladsbriefen, Dienst und Geldbriefen, Postdokumenten..)

MisterTP,
es ist nur ein Übergang das Zeit hast.. :P :P :P
LG A
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MisterTP

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26

Sunday, January 17th 2016, 9:06pm

Danke für eure Antworten,

Bei einem Wertbrief mit Banknoten gab es aber doch ein Wertporto. Die Gebühr setzte sich doch zusammen aus Briefporto, Wertporto und Rekogebühr. Dann müssten sich die 24x aufteilen in 12x Portogebühr, 6x Wertporto und 6x Recogebühr.
Sehe ich das richtig?
MisterTP

27

Monday, January 18th 2016, 7:46pm

Guten Abend
# 17
Drucksache kostete ein drittel von Briefporto, maximal bis 2 Loth.
LG A
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28

Tuesday, January 19th 2016, 4:44pm

Hallo TP
#23
Absender brachte sein Brief an die Post geöffnet. Postangestellte kontrolliert der Inhalt ob die Auflistung des Wertes stimmt und siegelt ihm nach dem Vorschrift. Dieses Brief musste Absender rekommandiert schicken, was ihm 6x kostete. Brief wiegte 1 Loth und die Entfernung wahr über 20 Meilen, also zahlte dafür 24 Kreuzer. Da er auch Retour - Recepisse wünschte was 6 Kreuzer bis 20 Meilen wahr und ab 20 Meilen 12, zahlte er weitere 12 Kreuzer da zu. Absender zahlte insgesamt 42 Kreuzer.
Ich hoffe es hilft dir ein bisschen..
LG A
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29

Tuesday, January 19th 2016, 6:21pm

Hallo Filigrana
mich bringt blos ins grübeln, das in der Postverordnung vom Anfang dieses Themas steht, das bei der Briefpost kein Wert angegeben sein darf (Seite 308 ). Ansonsten ist es dann Fahrpost. Und bei der Fahrpost gibt es ein Wertporto zum normalen Briefporto dazu. So hab ich das gelesen, aber es kann sein, das ich da einiges durcheinander bringe. Bin für Hilfe immer dankbar ^^
Torsten

30

Friday, January 22nd 2016, 6:06pm

Hallo Torsten
Versendung von Banknoten – Fahrpost. Hast du recht. :)
LG A
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