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41

Saturday, May 25th 2013, 11:03pm

Hallo DKKW,

Quoted

Das mir heute Dato von "des Herrn Reimers aus Wesselburen zur Beförderung mit der Königlich ordinairen fahrenden Post an den Herrn Conferenzzrath v. Schirach in Kiel ein Paquet worin 16 rbth 61 schilling und an Pastor Wolf in Wilster ein Paquet worin 64 rbth sein sollen richtig eingeliefert worden - 22 sh courant"


die Verwendung eines Scheines für mehrere Sendungen könnte schon korrekt gewesen sein. Es gab ja Leute, die Dritten oder Landbriefträgern ihre Sendungen mitgaben, ebenso auch das Franko oder einen Betrag, von dem sie annahmen, dass er ausreichen würde. Der "Bote" brachte nun die Sendungen zur Post und brauchte für sich diese Quittung, um dem Absender ein paar Kilometer weiter nachweisen zu können, dass er beide Sendungen zu dem entsprechenden Betrag auch der Post übergeben hatte.

Liebe Grüsse von bayern klassisch
Liebe Grüsse vom Ralph

Niemals bin ich weniger müßig, als in meinen Mußestunden. Und niemals weniger einsam, als wenn ich allein bin. Publius Cornelius Scipio "Africanus"

DK 6100

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42

Thursday, August 1st 2013, 1:16pm

Hallo,

dann mal einen Post Einlieferungsschein von Hadersleben am 10. Oktober 1870.
Leider kann ich nur lesen das der Versand nach Schleswig ging und den Absender 2 Groschen ? zahlen musste.
Denke schon das es Meiner schönste Quittung ist :-)

;-) DK 6100
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  • Post Einlieferungsschein Hadersleben 1870.10.10.jpg

43

Friday, August 2nd 2013, 6:41am

RE: Postschein Hadersleben

Hallo DK6100,

den "Gegenstand" kann ich nicht entziffern.
der "declarierte Werth" beträgt zwei und zwanzig, mit dem Währungskürzel habe ich wieder meine Probleme. Erwartet hätte ich Schilling Crt. oder Silbergroschen.
den "Adressat" lese ich als Herrn de Goda

Viele Grüße
DKKW

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44

Friday, August 2nd 2013, 10:56am

Lieber Finn,

Packet 22 Thaler Herrn de Goda lese ich.

Liebe Grüsse von bayern klassisch
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DK 6100

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45

Friday, August 2nd 2013, 3:13pm

Lieber Freunde,

vielen Dank für die Antworten, es ish doch eine Freude so viel ich hier lehrne :-)

Anbei ist eine neueren Quittung auf den Jahre 1899.
Wurde in dem kleinen Stadt Einlieferungs Posthaus "Hadersleben 2" eingeliefert.
Was hier Spass macht ist das der originale Rechnung dabei liegt. Ging von Leipzig am 24. August und gleich am 29. August Bezahlt.

Aber was hat den Herrn. C. Berling aus Hadersleben gekauft und was steht auf den Schein?

:-) DK 6100
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  • Post Einlieferungsschein Hadersleben 1899.08.29 Leibzig.jpg
  • Post Einlieferungsschein Hadersleben 1899.08.24 Leibzig Rechnung 2.jpg

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46

Friday, August 2nd 2013, 4:41pm

Lieber Finn,

ein Damenpelz mit Fehrücken gefüttert wurde geliefert.

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47

Friday, August 2nd 2013, 5:51pm

RE: ..und was steht auf dem Schein?

Hallo DK6100,

Panw. 1749 = Postanweisung 1749
dreiundachtzig M. (=Mark) 60 Pf. (=Pfennig)
Habersang
Leipzig


Herr Berling hat also einen geringeren Betrag als auf der Rechnung stand, angewiesen.

Feh ist übrigens die Bezeichnung für den Pelz einer sibirischen Eichhörnchenart. Der Pelz war damals unheimlich wertvoll, dies drückt sich ja auch im Preis des Mantels aus. 85 Mark waren zur damaligen Zeit ein stolzer Preis.

Viele Grüße
DKKW

48

Saturday, August 3rd 2013, 8:00am

Postschein aus Heide 1820

Hallo zusammen,

dann will ich auch mal wieder einen Postschein zeigen. Meiner ist etwas älter, stammt aus Heide und wurde wohl vom damaligen Postmeister Christian August Johannsen ausgestellt. Mit den handschriftlichen Textteilen habe ich etwas Schwierigkeiten und zähle auf Eure Mithilfe.

Dass mit der heute Dato von dem Herrn Land.... zur Beförderung mit de Königlichen ordinairen fahrenden Post
1 .... angeblich mit 9 RBT 6 S Münzen an ... Königl. Zollamt zu Tönning
richtig eingeliefert worden; solches wird hiedurch bescheiniget,
Königl. Postcomtoir zu Heide, den 21. Octb. 1820

9 S(?) Porto
3 - für die .... Quit.


Viele Grüße
DKKW
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  • Postschein Heide 1820.jpg

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49

Saturday, August 3rd 2013, 8:11am

Hallo DKKW,

Dass mit der heute Dato von dem Herrn Landvoigt Geibel zur Beförderung mit de Königlichen ordinairen fahrenden Post
1 .... angeblich mit 9 RBT 6 S Münzen an die Königl. Zollstäte zu Tönning
richtig eingeliefert worden; solches wird hiedurch bescheiniget,
Königl. Postcomtoir zu Heide, den 21. Octb. 1820

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50

Saturday, August 3rd 2013, 8:25am

Hallo bayernklassisch,

vielen Dank für die Ergänzungen.

Viele Grüße
DKKW

51

Monday, February 17th 2014, 7:19pm

Postschein aus Tondern 1762

Hallo zusammen,

durch eine aktuelle Neuerwerbung konnte ich das Datum des ältesten Postscheins aus der dänischen Monarchie in meiner Sammlung wieder etwas weiter in die Vergangenheit verschieben.

Es handelt sich um einen Vordruck-Postmeisterschein des Tonderschen fahrenden Post-Contoir vom 22. Dezember 1762. Dieses Formular war bislang laut ARGE Postschein-Handbuch nur vom 28. April 1762 bekannt. Somit kennen wir jetzt zwei dieser Scheine und haben ein neues Letztdatum. Der Schein wurde für die Einlieferung eines Geldbriefes nach Altona über 31 Reichsthaler und 21 Skilling ausgestellt.

Viele Grüße
DKKW
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  • Postschein, Postcontoir Tondern, 22.12.1762.jpg

Michael

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52

Thursday, March 6th 2014, 7:45pm

Lauenburg 1863

Liebe Freunde,

zu diesem Thema kann ich einen Einlieferungsschein aus Lauenburg vom 2. April 1863 zeigen.
Eingeliefert wurde vom Königlichen Amt in Lauenburg eine 15 5/8 Loth schwere Rolle im Wert von 12 Taler, Adressat war die Königliche Centralcasse in Ratzeburg (ebenfalls zum Herzogtum Lauenburg gehörig).
Als KDS= Königliche Dienst Sache war die Sendung portofrei.



Das Formular entspricht den schon von @DKKW gezeigten vereinheitlichten Formularen aus S-H, die ab 1860 in Gebrauch waren.

Viele Grüße
Michael
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