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Saturday, November 29th 2014, 8:50pm

Author: DKKW

Ein Landpostbrief im Herzogtum Schleswig aus dem Jahr 1851

Hallo zusammen, nach langer Zeit habe ich wieder einmal einen Brief bekommen, den ich in diesem Forum präsentieren möchte. Ähnlich wie mein letzter Brief zeigt er, dass es bereits vor der Ahlmann'schen Landpost und der Preussischen Annektion Landpostverbindungen gab, die leider nur nicht erforscht sind. Zunächst einmal zum geschichtlichen Hintergrund. Nach der Inthronisation König Frederik VII wurde im Zuge der Verfassungsreform in Dänemark der Versuch unternommen, das bis dato eigenständige Her...

Monday, February 17th 2014, 7:19pm

Author: DKKW

Postschein aus Tondern 1762

Hallo zusammen, durch eine aktuelle Neuerwerbung konnte ich das Datum des ältesten Postscheins aus der dänischen Monarchie in meiner Sammlung wieder etwas weiter in die Vergangenheit verschieben. Es handelt sich um einen Vordruck-Postmeisterschein des Tonderschen fahrenden Post-Contoir vom 22. Dezember 1762. Dieses Formular war bislang laut ARGE Postschein-Handbuch nur vom 28. April 1762 bekannt. Somit kennen wir jetzt zwei dieser Scheine und haben ein neues Letztdatum. Der Schein wurde für die ...

Sunday, January 19th 2014, 3:38pm

Author: DKKW

Schleswig-Holstein nach Schweden

Hallo nordlicht, laut dem Buch "Stampless Mail to and from Scandinavia to 1868" von Hughmark/Halpern wurde die Transitroute durch die Herzogtümer im Juli 1850 geschlossen (Leider wird kein exaktes Datum genannt). Demnach bliebe nur, so wie auf dem Brief vermerkt, der Transit via Lübeck. Im gleichen Buch schreiben die Autoren, dass ein Brief von Schweden nach Deutschland oder umgekehrt, egal ob er über Stralsund oder Hamburg lief, 24 Sc. Bco. kostete (ab 184. Ich unterstelle mal, das der blau übe...

Monday, December 23rd 2013, 8:11pm

Author: DKKW

Brief aus Elmshorn nach Flensburg 1857

Hallo zusammen, gerade noch rechtzeitig vor Weihnachten ist mir heute dieser Brief aus Dänemark auf meinen Tisch geflattert Es handelt sich um die Rechnung des Möbelschreiners Warnke an die Firma Groth & Sohn in Flensburg für 6 Stühle und Bettstellen. Der Brief wurde direkt am Zug aufgegeben, die 4 Sk. Marke (Ausgabe 1854, 5. Auflage, gelbbraun mit Kontrollziffer 2) wurde mit dem Nummernstempel 168 entwertet. Der Datumstempel des Holst. Eisenb. Postsped. Bureau vom 5.9.1857 ist leider etwas unkl...

Saturday, December 21st 2013, 5:44pm

Author: DKKW

Politische Verhältnisse in S-H

Hallo Michael, hierzu wage ich zur Zeit keine Aussage da mir der Text der Vereinbarung aus dem Jahr 1777 nicht vorliegt. Auch in Fogtmans Reskriptsammlung habe ich keinen Hinweis auf den Vertrag gefunden (Google-Buch). Die Original-Verträge müssten eigentlich sowohl im Reichsarchiv in Kopenhagen als auch in Schleswig-Holstein (vermutlich im Landesarchiv) einsehbar sein aber während meiner Urlaubsreisen in der Heimat bzw. in Dänemark war das Wetter noch nie so schlecht, dass ein Archivbesuch in F...

Saturday, December 21st 2013, 9:51am

Author: DKKW

Post im Fürstentum (Fürstbistum) Lübeck vor 1846

Hallo zusammen, vor der Übernahme der Postdienste durch die dänische Post lag das Postwesen in landesherrlichen Händen. Diese Post geht wohl auf das gottorfer Postwesen aus dem 17. Jahrhundert zurück, deren Postverbindung von Gottorf (Schleswig) nach Lübeck über Plön und Eutin führte. Diese Verbindung ging wohl schon im 17. Jahrhundert wieder ein und wurde durch eine Fahrpost der holstein-gottorf-plönischen Herzöge von Plön über Eutin nach Lübeck ersetzt, der aber ebenfalls nur ein kurzes Leben ...

Tuesday, December 17th 2013, 7:00pm

Author: DKKW

RE: Politische Verhältnisse in S.-H.

Hallo Michael, in den schleswig-holsteinischen Geschichtsbüchern wirst Du kaum etwas finden, was der Glorifizierung der Rolle Preußens entgegenstehen könnte. Die bis in die jüngste Vergangenheit stramm deutschnational ausgerichtete schleswig-holsteinische Historikerzunft bejubelte lieber die preussische "Befreiung der Schleswig-Holsteiner vom dänischen Joch" als sich mit Annektion und Gleichschaltung des Landes durch Preussen zu befassen. Im immerhin über 800 Seiten starken Buch von Ulrich Lange...

Sunday, December 1st 2013, 10:36am

Author: DKKW

Brief aus Schleswig nach Wesselburen 1850

Hallo zusammen, heute komme ich mit meinem vorerst letzten Beitrag zu den Anderthalbkreisstempeln in Schleswig-Holstein. Diesmal geht es um den Antikva-IIa Stempel des Postkontors in Schleswig. Schleswig gehört zu den Postämtern, die bereits Anfang der zwanziger Jahre des 19. Jahrhunderts einen Stempel führten. Auch wenn in Schleswig Anfang der 1840er Jahre ein L2-Stempel in Gebrauch war, meldete der Postmeister bei der bereits des öfteren erwähnten Umfrage des Generaldirektorats der dänischen P...

Sunday, November 24th 2013, 5:17pm

Author: DKKW

Brief aus Oldesloe nach Preetz 1850

Hallo zusammen, heute möchte ich einen ganz besonderen Fall behandeln, nämlich das Postkontor in Oldesloe. Oldesloe hatte nämlich 1845 keinen Anderthalbkreisstempel erhalten. Statt dessen hatte das Postkontor in der der Bestellung vorangegangenen Umfrage mitgeteilt, dass das Postkontor über einen Stempel verfügt. Das stimmte auch und in der Verfügung der Generalpostdirektion in Kopenhagen hiess es ja auch nur, dass alle ins Ausland gehenden Sendungen mit einem Stempel des Abgangsortes zu versehe...

Tuesday, November 19th 2013, 12:11pm

Author: DKKW

Nummernstempel 139?

Hallo HH, ich würde sagen, es ist höchstwahrscheinlich die Nummer 139 von Bramstedt. Für eine sichere Aussage ist der Abschlag dann doch zu undeutlich. Wegen der Schiffspost würde ich mich mit nordlicht in Verbindung setzen. Das ist ein Gebiet, in das er momentan viel Energie steckt. Wenn meine unmassgebliche Meinung gefragt ist, dann würde ich die Schiffspost in die Rubrik: "Schleswig Holstein - Übergreifende Themen" packen. Neben der Bahnpost wäre es ein passender zweiter Themenkomplex. Viele ...

Tuesday, November 19th 2013, 12:03pm

Author: DKKW

Brief aus Eckernförde nach Altona 1851

Hallo zusammen, jetzt wird die vorerst letzte Runde dieses Stempel-threads eingeläutet. Meine Antikva-IIb Stempel samt ihren "Ablegern" habe ich inzwischen gezeigt, jetzt fehlen noch die Antikva-IIa Stempel. Es gibt insgesamt sieben Stempel, allesamt aus Schleswig-Holstein. Dies ist auch nicht weiter verwunderlich, denn diese Sonderform wurde von der aufständischen schleswig-holsteinischen Landespost eingeführt. Immerhin kann ich drei der vorkommenden Stempel zeigen, die sieben Postämter mit Ant...

Monday, November 18th 2013, 1:31pm

Author: DKKW

Brief aus Segeberg nach Ahrensburg 1859

Hallo zusammen, in meinem letzten Beitrag hatte ich den Anderthalbkreisstempel von Segeberg beschrieben und gezeigt. Meine Ausführungen endeten mit dem Hinweis, dass der Stempel am 16.11.1853 nochmals umgearbeitet wurde. Der innere Halbkreis wurde dabei entfernt und der Stempel in seiner Erscheinung den neuen Antiqua-Normstempeln angeglichen. Diese Stempelform wird in der dänischen Philatelie als Antikva III bezeichnet. Am 17.12.1853 wurde der umgearbeitete Stempel ausgeliefert. In der Zwischenz...

Sunday, November 3rd 2013, 1:48pm

Author: DKKW

Brief aus Segeberg nach Breitenburg 1849

Hallo zusammen, auch Segeberg gehört zu den Postämtern, für die am 22.2.1845 ein Anderthalbkreis-Stempel mit Jahreszahl bestellt und am 1.3.1845 zugeteilt wurde. Die Verwendung ist vom 26.10.1847 bis zum 12.10.1849 nachgewiesen (hier sind sich VJ und ARGE einig). Der Stempel wurde wohl im November/Dezember 1849 unter der schleswig-holsteinischen Verwaltung umgearbeitet, an Stelle der Jahreszahl trat eine Uhrzeitangabe. Vagn Jensen registriert handschriftliche Entwertungen vom 8.11.1849 bis 1.1.1...

Sunday, October 20th 2013, 7:16pm

Author: DKKW

Abschied von Senziger

Liebe Forumsfreunde, ich hatte Schlimmes befürchtet als senziger nichts mehr von sich hören liess, weder hier noch in den anderen Foren in denen er zumindest "Zuschauer" war. Trotzdem hatte ich immer noch gehofft, dass ihn "nur" der Beruf oder eine Krankheit vorübergehend daran hinderte seinem Hobby nachzugehen. Doch nun ist es Gewissheit, senziger ist nicht mehr unter uns. Mein Mitgefühl gilt seiner Familie. Wir hatten häufig Kontakt via PN, immer haben wir versucht, uns gegenseitig mit Rat und...

Sunday, October 13th 2013, 1:23pm

Author: DKKW

Brief aus Preetz nach Carlshütte 1847

Hallo zusammen, heute zeige ich keine Schönheit. Es handelt sich um einen etwas mitgenommenen Brief von einem Herrn Feldmann aus Preetz, der am 25.3.1847 an die Carlshütte (Fa. Hartwig Holler & Co) geschrieben und abgeschickt wurde. Den Rötel - Portovermerk lese ich als 8 RBS. Preetz gehörte zu den Postämtern die bei der Stempelbestellung vom 22.2.1845 dabei waren, der Anderthalbkreis - Stempel wurde am 1.3.1845 zugeteilt. Die früheste Verwendung (mit Jahreszahl) stammt lt. ARGE vom 9.10.1845, d...

Monday, September 30th 2013, 11:26pm

Author: DKKW

Bücher des Münchener Briefmarken Clubs

Hallo zusammen, der Münchner Briefmarken Club hat ein neues Buch herausgebracht: "Rückschein - Avis de Réception - Return Receipt". Zu diesem Thema gab es bislang nur ein Buch des Kanadiers David Handelman. Unter der Federführung von Christina Hörter haben verschiedene Clubmitglieder und Florian Eichhorn als Gastautor die Regelungen zu den Rückscheinen in verschiedenen Ländern bis ca. 1920/1930 beschrieben. So finden sich u.a. Beiträge zu Bayern und Hamburg aber auch ein Beitrag zu Postinsinuati...

Sunday, September 29th 2013, 9:41pm

Author: DKKW

RE: Nr. Stpl. 163

Go' aften HH, nachdem ich die beiden 163er von Bandholm und dem Holsteinischen Eisenbahn Post Speditions Bureau sowohl bei Arnholtz als auch bei Vagn Jensen (KPK-homepage) verglichen habe, bin ich der festen Überzeugung, dass es sich um den Stempel des Holst. Eb.P. Sped. Bur. handelt. Sowohl der Bogen der 6 als auch die 3 sind geschlossener als beim Bandholm-Stempel. Hinzu kommt, dass der Stempel 163 von Bandholm auf den "dunklen" 4 RBS = Ferslew sowie Thiele I und II bislang unbekannt zu sein s...

Friday, September 27th 2013, 3:42pm

Author: DKKW

RE: Nr. Stpl. 162

Hallo HH, ich denke, dass die Abbildungen im Arnholtz korrekt wiedergegeben sind. Sowohl in der Jussi Tuori Sammlung (Lot 1076, 114. TH-Auktion) als auch in der Peer Lorentzen Sammlung waren Romø-Briefe (Lot 93, 47. TH-Auktion) enthalten. Beide zeigen deutlich den geschwungenen Fuss der 2 in 162. Demzufolge sollte Dein Stempel zum Holsteinischen Eisenbahn Post-Speditions-Bureau gehören. Interessant ist, dass der Stempel 162 auf dem Brief nach Randers (Beitrag 171) ebenfalls einen geschwungenen F...

Sunday, September 15th 2013, 10:15am

Author: DKKW

Brief aus Oldenburg nach Burg auf Fehmarn 1849

Hallo zusammen, dann gehe ich im Alphabet ein wenig zurück und zeige anhand eines kleinen Briefes aus Oldenburg in Holstein nach Burg auf Fehmarn (zu Schleswig gehörig) dass das mit den Farben wohl nicht so ganz konsequent verfolgt wurde. Der Brief wurde laut Inhalt am 2. Oktober in Oldenburg geschrieben und am 3.10.1849 beim Postamt aufgegeben. Das Porto in Höhe von 1 Schilling Crt. wurde mit Rötel notiert. Wenn die Notierung in Oldenburg erfolgte, dann hätte wohl ein Blaustift verwendet werden...

Friday, September 13th 2013, 7:26pm

Author: DKKW

Brief aus Pinneberg nach Kopenhagen

Hallo zusammen, nordlicht hat in Beitrag 47 auf dieser Seite einen Brief aus Pinneberg nach Uetersen aus dem Jahr 1846 gezeigt und die Frage aufgeworfen ob hier der Halbkreis bereits sehr früh entfernt worden ist. Die Antwort lautet: Nein. Pinneberg gehört zu der Gruppe von Postämtern, die im Februar 1845 bereits im Besitz eines Stempels waren. Wann dieser Stempel bestellt wurde ist leider nicht überliefert, er ähnelt in seiner Aufmachung dem Elmshorner Kreisstempel. Bislang ist die erste Verwen...